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Bildungsreform: Vorarlberger Landesregierung erfreut über Einigung

Die Vorarlberger Landesregierung begrüßt die Einigung bei der Schulreform.
Die Vorarlberger Landesregierung begrüßt die Einigung bei der Schulreform. ©APA/Themenbild
Die Vorarlberger Landesregierung hat am Montag erfreut auf die Einigung zur Bildungsreform reagiert.
Modellregion Vorarlberg möglich

Das Projekt zur Gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen könne nun wie vorgesehen geplant werden, sagte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Grünen-Landessprecher Johannes Rauch stellte fest: “Die Hartnäckigkeit von uns Grünen hat sich gelohnt, ein historischer Durchbruch ist geschafft”.

Die Vorarlberger Landesregierung hat am Montag erfreut auf die Einigung zur Bildungsreform reagiert. Das Projekt zur Gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen könne nun wie vorgesehen geplant werden, sagte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Grünen-Landessprecher Johannes Rauch stellte fest: “Die Hartnäckigkeit von uns Grünen hat sich gelohnt, ein historischer Durchbruch ist geschafft”.

Wallner hielt noch einmal fest, dass das Land das Schulprojekt auch ohne die Bildungsreform konsequent vorangetrieben hätte. Er stellte aber auch klar, dass es sich “um ein langfristiges wissenschaftliches Reformprojekt mit einer Vorbereitungs- und Umstellungsphase von rund zehn Jahren” handle. Man werde den festgelegten Zeit- und Stufenplan Schritt für Schritt umsetzen und die notwendigen pädagogischen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine umfassende Schulreform erarbeiten. Erst dann – im Jahr 2025 – werde sich die Frage nach einer möglichen Systemumstellung stellen.

Viel Überzeugungsarbeit

Rauch betonte, dass das Land die Chance nutze, ein modernes und zukunftsorientiertes Bildungssystem zu bekommen – auch wenn der Weg noch lang sei. Es werde viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein. “Wir müssen unter Beweis stellen, dass wir eine bessere Schule für alle Kinder gestalten werden”, so Rauch. In diesen Prozess müssten Eltern und Lehrer einbezogen werden, sonst könne das Projekt nicht gelingen. Auch seitens des ÖVP-Landtagsklubs wurde unterstrichen, “dass wir die Schulpartner rechtzeitig ins Boot holen müssen”.

Grundsätzlich stellte Wallner zur Bildungsreform fest, dass es sich um “keinen großen Wurf, aber einen wichtigen Schritt” handle. Der Zweite Nationalratspräsident Karlheinz Kopf (ÖVP) sagte, man habe “erwarten dürfen, dass die Grünen sich einen Ruck geben und nun den Vorschlägen der Koalition einen Schritt entgegen kommen” – nachdem sich die Regierungsparteien mehrfach auf die Grünen zubewegt hätten. Aus Vorarlberger Sicht gelte es jetzt, das im Vorarlberger Landtag 2015 beschlossene langfristige Bildungskonzept umzusetzen. In Vorarlberg bekennen sich alle Landtagsparteien – ÖVP, Grüne, FPÖ, SPÖ und NEOS – zur Einrichtung einer Modellregion zur Gesamtschule.

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