BG Dornbirn ist Umweltzeichen-Schule

Von Gemeindereporter Laurence Feider
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Erika Schuster, Ulrike Matiz und Stefan Birkel brachten die Auszeichnung aus Wien mit.
Erika Schuster, Ulrike Matiz und Stefan Birkel brachten die Auszeichnung aus Wien mit. - © BMLFUW/Bernhard Kern
Das Dornbirner Gymnasium wurde mit dem österreichischen Öko-Gütezeichen zertifiziert.

Dornbirn. Passender hätte der Termin kaum sein können. Zu Beginn der fünften Vorarlberger Umweltwoche, am Montag 2. Juni, wurde dem Bundesgymnasium Dornbirn in Wien das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Diese staatliche Auszeichnung steht für besonderen Einsatz in den Bereichen Umweltbildung, umweltorientiertes Handeln und Förderung eines sozialen Schulklimas. Ulrike Matiz, Stefan Birkel und Erika Schuster waren als Vertretung des BGD in die Bundeshauptstadt gereist, um die Urkunde samt Plakette aus den Händen von Umweltminister Andrä Rupprechter und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek entgegen zu nehmen.

Strenge Anforderungen

Das Österreichische Umweltzeichen wird jeweils für vier Jahre vom Ministerium für ein lebenswertes Österreich und dem Bildungsministerium gemeinsam vergeben. Eine Schule, die dieses Umweltgütesiegel tragen will, muss vorgegebene Anforderungen erfüllen, die streng kontrolliert werden. Am BG Dornbirn wurde die Entscheidung, sich den Kriterien zu stellen und sich für das Umweltzeichen zu bewerben, bereits vor über einem Jahr gefällt. Am 15. Mai fand das Umweltzeichen-Audit am BGD statt. Dabei wurde die Umsetzung der Richtlinien und deren Implementierung in den Bereichen Umweltmanagement, Pädagogik, Energie und Wasser, Außenbereich, Verkehr und Mobilität, Chemie und Reinigung, sowie Ernährung überprüft.

Erfolgreiche Projekte

Viele Maßnahmen konnten im Hinblick auf das Umweltzeichen bereits erfolgreich umgesetzt werden. So startete die 5aR Klasse mit Professor Birkel ein Projekt zur Optimierung des Mülltrennungssystems. Schüler der 3b unter der Leitung von Ulrike Matiz und Manuela Dönz bereiteten alle vierzehn Tage in der großen Pause ein gesundes Jausenbüffet zu mit Schwerpunkt auf biologischen und regionalen Snacks. Ein Dissertant der Universität St. Gallen führt ein Projekt mit dem Ziel der Sensibilisierung der Schüler für die Bedeutung eines gesunden Raumklimas durch. Ein Meilenstein war auch die Inbetriebnahme des neuen Schulrestaurants im Herbst. In Zusammenarbeit mit einer Ernährungswissenschaftlerin wurde ein gesundes Speisenangebot gemäß den Umweltzeichen-Richtlinien zusammengestellt. Um die gleiche Zeit wurde auf Pfand-Glasflaschen umgestellt – seit dem Sommersemester gibt es in den Automaten des BGD keine Kunststoffflaschen mehr.

Gesamte Schule dabei

In weiterer Folge ist eine Weiterführung des bisherigen Weges mit Abarbeitung und Ergänzung des Aktionsplans vorgesehen. Weiterhin soll die ganze Schule miteinbezogen werden und der Umweltgedanke das tägliche Handeln prägen. Als nächster großer Schritt steht die Umsetzung des Fachraumsystems, ab dem Wintersemester 2014/15 vorerst als zweijährige Pilotphase, an.

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