Wald-Tourismus zur Halbzeit im Plus

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Hoch hinaus streben nicht nur die Urlauber, sondern auch die Nächtigungszahlen im Bregenzerwald. Hoch hinaus streben nicht nur die Urlauber, sondern auch die Nächtigungszahlen im Bregenzerwald. - © Ludwig Berchtold
Gegenüber 2011 verbuchte die Region einen Zuwachs von rund 20.000 Nächtigungen.

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Egg. (stp) Die „verrückten“ Monate Mai und Juni waren in der Nächtigungsstatistik nur zusammengefasst mit dem Vorjahr vergleichbar, weil die unterschiedlich gelegenen Feiertage – 2011 entfiel auf den Mai überhaupt kein Feiertag, heuer waren es hingegen drei – das Urlauberverhalten sehr stark beeinflussen. Die Folge nicht nur im Bregenzerwald: Im Vorjahr war der Mai katastrophal ausgefallen, dafür der Juni ausgezeichnet. Heuer hat sich das gedreht, Nächtigungsrekord im Mai, mehr als 50 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Dafür Einbrüche im Juni und unter dem Strich für die beiden Monate ein Plus von gut 7000 Nächtigungen im Bregenzerwald.

Hochsaison gut gestartet

Die Monate Juli und August sind für die Sommerbilanz als weitaus stärkste Monate entscheidend – und deshalb ist es erfreulich, dass die Hochsaison vielversprechend begonnen hat. Obmann Helmut Blank darf einen Nächtigungszuwachs von über 13.000 vermelden, das sind knapp neun Prozent, in Summe hat die erste Sommerhälfte damit ein Plus von rund 21.000 Nächtigungen erbracht, das sind gut sechs Prozent.

Au, Damüls, Mellau

Zur Halbzeit gibt es drei große Gewinner, Au hat fast 6000 Nächtigungen zugelegt und das Vorjahrs­ergebnis damit um knapp 14 Prozent übertroffen, Damüls steigerte sich um mehr als 3500 Nächtigungen und ebenfalls plus 14 Prozent, Mellau stand dem mit über 3000 zusätzlichen Nächtigungen (plus 11 Prozent) kaum nach. Auffallend auch die positive Entwicklung in Alberschwende (plus 2200 Nächtigungen/36 Prozent), Riefensberg, Hittisau, Langenegg und Sibratsgfäll, wo jeweils mehr als 1000 Nächtigungen plus zu Buche stehen. Sulzberg, Warth, Schröcken und Reuthe liegen hingegen gegenüber dem Vorjahresergebnis noch etwas zurück. Wie aus den Detailergebnissen ersichtlich ist, zeichnet sich kein regionaler Trend ab, es gab sowohl im Vorder- als auch Hinterwald Gewinner wie Verlierer. Auffallend ist, dass Mellau und Damüls nicht nur im Winter vom Zusammenschluss der Skigebiete profitieren, sondern diesen Schwung auch in die Sommersaison mitnehmen konnten.

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