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Bewaffnete stürmten Klinik in Spanien und "befreiten" Dealer

Im Süden Spaniens haben rund 20 Bewaffnete ein Krankenhaus gestürmt und einen mutmaßlichen Drogenhändler "befreit", der in der Klinik behandelt wurde. Die beiden Polizisten, die den Verdächtigen in dem Krankenhaus in der Stadt La Linea de la Concepcion bewachten, seien nicht eingeschritten, "um ein Drama zu verhindern", teilten die örtlichen Behörden am Mittwoch mit.

Der mutmaßliche Drogenhändler hatte sich am Dienstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und war dabei mit seinem Motorrad verunglückt. Wegen seiner Verletzungen wurde er in das Krankenhaus gebracht. Die 20 Bewaffneten hätten das Gebäude kurze Zeit später gestürmt, den Verdächtigen gepackt und seien in mehreren Fluchtautos davongerast, hieß es.

Der Bürgermeister der Stadt, Juan Franco, klagte in der Vergangenheit bereits wiederholt über den Drogenhandel in der 65.000-Einwohner-Stadt an der Grenze zu Gibraltar. “Der Feind ist sehr stark, und wir müssen über das Ergreifen weiterer Maßnahmen nachdenken”, sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch.

(APA/ag.)

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