Besichtigung des islamischen Friedhofs zwischen Götzis und Hohenems

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Präs. Fuat Sanac, Attila Dincer, BM Gottfried Brändle, Eva Grabherr, LR Erich Schwärzler, Präs. Harald Sonderegger und Abdi Tasdögen.
Präs. Fuat Sanac, Attila Dincer, BM Gottfried Brändle, Eva Grabherr, LR Erich Schwärzler, Präs. Harald Sonderegger und Abdi Tasdögen. - © Gemeinde Altach

Seit über einem Jahr laufen die Bauarbeiten an der Bundesstraße zwischen Götzis und Hohenems zur Errichtung des islamischen Friedhofs. Auf Einladung der Gemeinde Altach wurde den am Projekt beteiligten Organisationen vor Ort ein Einblick über den Baufortschritt gegeben.

Bereits 2005 präsentierte eine Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse für einen islamischen Friedhof in Vorarlberg, bevor im Oktober 2009 der Baubescheid für diesen erging. Der Spatenstich erfolgte im Juli 2010. Der Friedhof wird Platz für 740 Gräber, einem Gebäude mit Raum für die rituelle Waschung, einem überdachten Verabschiedungsort, einem Gebetsraum und sanitären Anlagen bieten. Die Fertigstellung ist für Ende 2011 geplant.

Architekt Bernardo Bader führte durch die Anlage

Die Gemeinde Altach hat nun die beteiligten Organisationen zur „Baustellenbesichtigung“ eingeladen. Dieser folgten allen voran der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac aus Wien, Landesrat Erich Schwärzler und Gemeindeverbandspräsident Harald Sonderegger. Ebenfalls begrüßen konnte der Altacher Bürgermeister Gottfried Brändle den Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinde Bregenz, Abdi Tasdögen, Mustafa Pacali sowie die Vertreter Islamischer Gemeinschaften in Vorarlberg Fadil Cehajic, Kemal Kück und Dzemil Neslanovic. Von der “Arbeitsgruppe Bau”, die das Architektenbüro Bernardo Bader (Dornbirn) bei der Planung unterstützte, waren Attila Dincer, Jusuf Mesic, Baki Kaya und Eva Grabherr vor Ort um sich selbst ein Bild über den aktuellen Bau-Status zu machen. Architekt Bernardo Bader führte die Besucher durch die Anlage und gab dabei einen guten Einblick in die besonderen Aspekte der Planung.

Dr. Fuat Sanac: “Ein Jahrhundertprojekt”

Dr. Fuat Sanac sprach in seinen Grußworten “von einem Jahrhundertprojekt”, dessen Realisierung bei Muslimen in ganz Österreich mit Interesse verfolgt wird. Sanac bedankte sich bei den Anwesenden für “das Zeichen der Anerkennung muslimischen Lebens in Vorarlberg”. LR Erich Schwärzler verwies auf das Potential von Religionen, das Verbindende über das Trennende zu stellen, und bekräftigte die Notwendigkeit, dass Menschen, die in Vorarlberg leben, auch hier ihre letzte Ruhestätte finden sollen.

Seit über einem Jahr laufen die Bauarbeiten an der Bundesstraße zwischen
Götzis und Hohenems zur Errichtung des islamischen Friedhofs. Auf
Einladung der Gemeinde Altach konnten die am Projekt beteiligten
Organisationen einen Einblick über den Baufortschritt bekommen.
Zahlreich erschienen sind die Vertreter der verschiedenen Organisationen zur
„Baustellenbesichtigung“ des islamischen Friedhofes in Altach. Allen voran der
Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Fuat Sanac aus
Wien, Landesrat Erich Schwärzler und Gemeindeverbandspräsident Harald
Sonderegger. Ebenfalls begrüßen konnte Bürgermeister Gottfried Brändle den
Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinde Bregenz, Abdi Tasdögen, sowie
die Vertreter Islamischer Gemeinschaften in Vorarlberg Fadil Cehajic, Kemal Kück
und Dzemil Neslanovic. Von der Arbeitsgruppe Bau, die den Architekten bei der
Planung unterstützt hat, kamen Attila Dincer, Jusuf Mesic, Baki Kaya und Eva
Grabherr. Aus Bregenz war Stadtvertreter Mustafa Pacali anwesend.
Architekt Bernardo Bader führte die interessierten Besucher durch die Anlage und
gab dabei einen guten Einblick in die besonderen Aspekte der Planung. Ende 2011
soll die Baufertigstellung erfolgen – der Friedhof ist mit 740 Gräbern, einem Gebäude
mit Raum für die rituelle Waschung, einem überdachten Verabschiedungsort, einem
Gebetsraum und sanitären Anlagen ausgestattet.
Dr. Fuat Sanac sprach in seinen Grußworten von einem Jahrhundertprojekt, dessen
Realisierung bei Muslimen in ganz Österreich mit Interesse verfolgt wird. Er bedankte
sich bei den Anwesenden für das Zeichen der Anerkennung muslimischen Lebens in
Vorarlberg. LR Erich Schwärzler verwies auf das Potential von Religionen, das
Verbindende über das Trennende zu stellen, und bekräftigte die Notwendigkeit, dass
Menschen, die in Vorarlberg leben, auch hier ihre letzte Ruhestätte finden sollen.

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