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Bergdorf im Bergdorf: Neue Chalets am Arlberg geplant

In Schröcken entzsteht bis zum Beginn der Wintersaison 2016/17 ein neues Chalet-Dorf.
In Schröcken entzsteht bis zum Beginn der Wintersaison 2016/17 ein neues Chalet-Dorf.
Schröcken - Zur Wintersaison 2016/17 öffnet in Schröcken ein neues Chaletdorf seine Tore. Die Aadla Walser-Chalets werden aus sieben Einheiten bestehen und in der einstigen Walser-Siedlung Nesslegg entstehen.
Walser-Chalets in Schröcken

Bauherrn, Eigentümer und zukünftige Geschäftsführer sind Michaela und Elmar Schwarzmann, welche bereits “Schwarzmann’s Ferienwohnungen”, angrenzend an den Bauplatz für die Aadla-Chalets, betreiben. Architekt ist Rudolf Mages aus Dornbirn.

Stil der Walserhäuser

Das “Dorf” soll aus zwei kleineren Häusern mit je zwei Schlafzimmern und fünf größeren Gebäuden mit drei Schlafzimmern bestehen. Die Architektur soll sich dabei am Stil der Walserhäuser orientieren. Gebaut werden soll mit viel Holz und Naturstein. Außerdem soll jedes Haus über eine eigene Sauna mit im Außenbereich sichtgeschütztem Aadla-Holzzuber verfügen.

“Ähnlich wie Hotelbetrieb”

Mit dem Bau der Anlage soll nach Ende der Wintersaison, spätenstens aber im Mai begonnen werden. “Die Chalets sollen knapp vor Weihnachten zum ersten Mal genutzt werden können”, so Bauherrin Michaela Schwarzmann. Die Häuser können dabei lediglich gemietet werden, ein Verkauf ist nicht angedacht. “Es funktioniert ähnlich wie ein Hotelbetrieb. Allerdings erhalten die Gäste von uns nur das Frühstück, die restlichen Mahlzeiten müssen selbst gekocht werden.”

tomaselli
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Projekt grundsätzlich positiv

In der Arlbergregion entstanden in den vergangenen Jahren mehrere Chalet-Anlagen. Nicht immer seien diese allerdings positiv zu sehen, so Nina Tomaselli von den Grünen. In Wald am Arlberg hätte man beispielsweise eine Fläche von 10.000 Quadratmeter mit “kalten Betten” gefüllt. Das bedeutet, dass die Wohnungen verkauft wurden und keinen Hotelcharakter haben. Das Projekt in Schröcken sehen die Grünen aber grundsätzlich als positiv an. “Die Landschaft in Vorarlberg ist natürlich unser größter Joker und es sollte sehr sensibel mit der Verbauung umgegangen werden.” Dass die Chalets jedoch vermietet und nicht verkauft und dadurch als Hotel geführt werden, sagt Tomaselli sehr zu. Solange es kein Umgehungsversuch sei und die Bau- und Raumplanungsvorgaben berücksichtigt wurden, habe die Partei nichts einzuwenden. (red)

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