Bauern blicken gespannt nach Brüssel

Von VN/Iris Burtscher
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Eine Forderung: Wie viel Vieh auf der Alpe ist, soll stärker berücksichtigt werden. Eine Forderung: Wie viel Vieh auf der Alpe ist, soll stärker berücksichtigt werden. - © Beate Rhomberg
Brüssel, Schwarzach - Die Verteilung der EU-Gelder ab 2014 wird derzeit verhandelt. Der größte Einzelposten betrifft die Bauern. Wie die milliardenschwere Förderung aufgeteilt wird, ist noch offen. Ende des Jahres sollen bei einem EU-Sondergipfel die Zahlen auf den Tisch gelegt werden.

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Bauern sollten sich jedoch auf Kürzungen einstellen, rät Franz Sinabell, Agrarexperte des Wirtschaftsforschungsinstitus (Wifo). „Man muss sich darauf einstellen, dass für Österreich weniger Geld zur Verfügung steht“, sagt er gegenüber den Vorarlberger Nachrichten. „Als Bauer sollte man damit rechnen, dass ab 2014 von der EU weniger Geld kommt.“

Vorarlbergs Landwirte geht ab 2014 trotzdem besser als ihren Kollegen im Osten: Die Betriebsprämien werden vereinheitlicht, was dem Westen zugutekommt. „Ackerbau und Grünland werden gleich behandelt, zuvor war das nicht der Fall“, erklärt Landesrat Erich Schwärzler. Vorarlberg profitiert davon.

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