Menschen lösten schon vor 3.500 Jahren Naturkatastrophen selbst aus

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Wissenschaftler der Goethe-Universität finden erstmals Belege für massive Umweltzerstörungen in der antiken Tallandschaft des Montafon. Wissenschaftler der Goethe-Universität finden erstmals Belege für massive Umweltzerstörungen in der antiken Tallandschaft des Montafon. - © Goethe-Universität Frankfurt
Bartholomäberg - Ausgrabungen in Bartholomäberg beweisen: Bereits vor rund 3.500 Jahren haben Menschen nach Angaben von Experten maßgeblich in die Natur eingegriffen und so für schwere Katastrophen gesorgt.

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Wie eine Forschergruppe der Goethe-Universität Frankfurt am Dienstag berichtete, wurden im Montafon in Bartholomäberg drei uralte Siedlungen entdeckt, die mehrfach verschüttet und wieder aufgebaut wurden. Bergbau und Brandrodung an den Hängen über den verschütteten Siedlungen hätten die verheerenden Bergrutsche begünstigt.

Nach Angaben der Frankfurter Archäologen sind diese Funde der älteste Nachweis für menschenverschuldete Umweltunglücke alpenweit. Murenabgänge an abgeholzten Berghängen seien also kein Phänomen der Neuzeit. "Das, was heute in den Alpen passiert, gab es schon vor Tausenden von Jahren", sagte Ausgrabungsleiter Rüdiger Krause.

(APA)

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