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Außenhandelsdefizit 2011 mehr als verdoppelt

Österreich hat im vergangenen Jahr wertmäßig mehr Waren importiert als exportiert. Das dadurch entstandene Außenhandelsdefizit dehnte sich 2011 weiter aus, und zwar auf 9,23 Mrd. Euro. Im Jahr 2010 betrug das Handelsbilanzdefizit erst 4,28 Mrd. Euro.

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Die Verdoppelung im Vorjahr sei zum Großteil auf den Anstieg der Einfuhren von Rohstoffen, Brennstoffen sowie Energie zurückzuführen, teilte die Statistik Austria am Freitag bei der Veröffentlichung der endgültigen Zahlen mit. Auch wenn Österreich weniger Waren ausführte als einführte, ist der Außenhandel weiter im Aufwind. Die Exporte stiegen im Vorjahr um 11,3 Prozent auf 121,77 Mrd. Euro, die Importe um 15,3 Prozent auf 131,01 Mrd. Euro.

Handel mit Neu-EU-Staaten dynamischer

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich Waren im Wert von 93,55 Mrd. Euro (+13,6 Prozent). Der Wert der in diese Länder versandten Waren stieg um zehn Prozent auf 84,84 Mrd. Euro. Dabei entwickelte sich der Außenhandel mit den seit 2004 neu beigetretenen EU-Mitgliedstaaten 2011 dynamischer als jener mit der EU-27 insgesamt.

Der Außenhandel mit Drittstaaten zeigte im Vergleich zum Gesamtjahr 2010 einen Zuwachs bei den Importen um 19,6 Prozent auf 37,46 Mrd. Euro und bei den Exporten um 14,6 Prozent auf 36,94 Mrd. Euro. Darunter zählen auch die sogenannten BRIC-Staaten (Brasilien, Russische Föderation, Indien und China), deren Importe um 24,6 Prozent auf 10,88 Mrd. Euro und Exporte um 11,5 Prozent auf 7,64 Mrd. Euro zulegten.

Deutschland wichtigster Handelspartner

Mit einem Exportanteil von fast einem Drittel war Deutschland erneut Österreichs wichtigster Handelspartner. Österreich exportierte im Jahr 2011 Waren im Wert von 38,04 Mrd. Euro (+10,2 Prozent) nach Deutschland – hauptsächlich Maschinen und Fahrzeuge. Die Importe aus dem Nachbarland stiegen um 11,6 Prozent auf 50,05 Mrd. Euro. Österreich bezieht größtenteils Maschinen und Fahrzeuge aus Deutschland.

 

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