Ausschreibung für wissenschaftliche KHM-Leitung ab 2019

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Sabine Haag leitet das Museum seit 2009
Sabine Haag leitet das Museum seit 2009 - © APA
Die Position der wissenschaftlichen Leitung des Kunsthistorischen Museums (KHM) mit Weltmuseum und Theatermuseum Wien ist am Samstag vom Kulturministerium ausgeschrieben worden. Die Stelle, die Sabine Haag seit 2009 innehat, wird am 1. Jänner 2019 für die Dauer von fünf Jahren besetzt. Die Ausschreibung wurde in der “Wiener Zeitung”, dem “Kurier” und der “Neuen Zürcher Zeitung” veröffentlicht.

“Der KHM-Museumsverband umfasst elf Sammlungen für alle europäischen kunst- und kulturhistorischen Epochen vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sowie Ägyptens, des Vorderen Orients und des griechisch-römischen Altertums, acht alle Kontinente umfassende Sammlungen des Weltmuseums Wien und sechs Sammlungen des Theatermuseums Wien von der Barockzeit bis in die Gegenwart”, heißt es in der Ausschreibung zur Institution selbst.

Als Aufgabengebiete werden u.a. die “wissenschaftlich-künstlerische Gesamtleitung des Hauses unter Berücksichtigung relevanter zeitgenössischer Aspekte sowie die Vertretung nach außen” bzw. die “Gestaltung der Ausstellungsprogramme und die innovative Weiterentwicklung von Vermittlungsmethoden” genannt. Gesucht wird eine teamorientierte Persönlichkeit, “da die wissenschaftliche Leitung in engster Zusammenarbeit mit der wirtschaftlichen Leitung des Museums tätig ist”. Gefordert wird auch “Erfahrung in der Leitung eines Kunst- und Kulturmuseums beziehungsweise einer vergleichbaren Institution”.

Bewerbungen können bis spätestens 23. Juli 2017 an das Bundeskanzleramt, Abteilung II/9, gerichtet werden. Die Ausschreibung erfolgte planmäßig im Sinne der Corporate-Governance-Regeln, wonach Leitungspositionen nicht mehr ohne Ausschreibung verlängert, sondern öffentlich ausgeschrieben werden müssen. Sabine Haags Vertrag wurde im Jahr 2012 von der damaligen Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) verlängert. Als kaufmännischer Geschäftsführer fungiert seit April 2007 Paul Frey, dessen Vertrag vor einigen Monaten nach einer Ausschreibung erneut bis 2021 verlängert wurde.

(APA)

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