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Ausnahmesituation in St. Anton - Ort nicht mehr per Auto erreichbar

©APA/Themenbild
Der Wintersportort St. Anton am Arlberg ist wegen Lawinengefahr nicht mehr mit dem Auto erreichbar. Die Zufahrtsstraßen wurden am Donnerstag vorsorglich für den Verkehr gesperrt, teilte eine Sprecherin mit. Die Lawinenkommission tage stündlich, um die Lage jeweils neu zu beurteilen.

“Wir befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation”, hieß es am Nachmittag auf der Website des Ortes. Insgesamt seien aktuell etwa 10 000 Touristen im Ort. “Viele sind recht glücklich und sitzen beim Après-Ski”, sagte die Sprecherin weiter. Unangenehm sei die Situation vor allem für die, die an- oder abreisen wollten. Sie könnten aber immerhin mit einem Shuttle-Zug und anschließend mit dem Bus die Region verlassen.

Bahnreisende müssen in Busse umsteigen

Zuvor war die wichtige Bahnstrecke zwischen Landeck und St. Anton am Arlberg eingestellt worden. Damit sei auch der Bahnverkehr zwischen Österreich und der Schweiz betroffen, sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Bahnreisende müssen in Landeck in Busse umsteigen, die sie nach Bludenz in Vorarlberg bringen.

In der vergangenen Woche konnte der Schweizer Skiort Zermatt einige Tage wegen Lawinengefahr nicht mit dem Zug angefahren werden.

(dpa)

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