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Ausbildung unbedingt dokumentieren

Ausbildungsschritte sollten zusammen mit dem Lehrherrn regelmäßig dokumentiert werden. Auch Erlerntes in einem Ausbildungsverbund wird in der Dokumentation festgehalten.
Hier mehr zum Thema Top Lehrlinge.

Die Grundlage jeder Lehrausbildung ist das Berufsbild. Darin sind die einzelnen Fertigkeiten und Kenntnisse angeführt, die im entsprechenden Lehrjahr vermittelt werden müssen. Und diese Ausbildungsschritte sollten zusammen mit dem Lehrherrn regelmäßig dokumentiert werden.

Worauf Lehrlinge grundsätzlich achten sollten, das hat die Lehrlingsabteilung der AK Vorarlberg übersichtlich zusammengestellt.

Die Infos finden Sie übrigens auch hier

Zur Prüfung mitbringen
Um kontrollieren zu können, ob ihm wirklich alles beigebracht wird, sollte ein Lehrling halbjährlich gemeinsam mit dem Lehrherrn das Berufsbild durchgehen. „Zur Unterstützung gibt es für jeden Lehrberuf eine Ausbildungsdokumentation, die alle Positionen des Berufsbildes enthält und übersichtlich abgehakt werden kann“, erklärt dazu Christine Raggl, Leiterin der AK Lehrlingsabteilung. Das regelmäßige Ausfüllen der Dokumentation ist wichtig, denn nur so kann man feststellen, ob jemand am Ende der Lehrzeit auch alle Fertigkeiten und Kenntnisse erlernt hat, um gut durch die Lehrabschlussprüfung zu kommen.

„Lehrlinge sollten die ausgefüllte Ausbildungsdokumentation auch zur Lehrabschlussprüfung mitbringen“, betont Raggl. Zu beachten ist ebenfalls, ob im Lehrvertrag ein verpflichtender Ausbildungsverbund festgelegt wurde. Wenn nämlich ein Betrieb nicht alle Positionen des Berufsbildes ausbilden kann, so muss der Lehrling während der Lehrzeit über einen gewissen Zeitraum in einen anderen Lehrbetrieb vermittelt werden. Er kann die fehlenden Kenntnisse aber auch über einen externen Kurs erwerben. In der Ausbildungsdokumentation wird bestätigt, dass dieser Ausbildungsverbund auf die eine oder andere Art auch durchgeführt wurde.

Factbox:
Was gehört in den Lehrvertrag?

In deinem Lehrvertrag muss auf jeden Fall

  • der vereinbarte Lehrberuf und
  • die Lehrzeitdauer (Ausbildungsbeginn und Ausbildungsende) enthalten sein.

Der Lehrberechtigte muss den Lehrvertrag innerhalb von drei Wochen nach Ausbildungsbeginn bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer anmelden. Er muss dich darüber informieren. In weiterer Folge muss der Lehrvertrag von allen Vertrags-partner/-innen unterschrieben werden.

Die Vertragspartner/-innen sind:

  • Lehrling
  • Lehrberechtigte/-r und
  • gesetzliche Vertreter/-innen des Lehrlings

Der unterschriebene Lehrvertrag wird dann von der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer eingetragen. Danach erhältst du deinen Lehrvertrag.
Solltest du diesbezüglich Fragen haben, so wende dich an die Lehrlings- und Jugendabteilung der AK Vorarlberg.

Deine persönliche Checkliste
Was du vor, während und nach der Lehre checken solltest:

Vor dem Arbeitsbeginn:

  • Ich kenne die Dauer meines Lehrverhältnisses.
  • Ich weiß, was ich verdiene.
  • Ich weiß, welcher Kollektivvertrag für mich gilt.
  • Ich habe den Lehrvertrag in meinen Unterlagen.

Während der Arbeit:

  • Ich bin bei der Krankenkasse angemeldet.
  • Ich erhalte Abrechnungen und Lehrlingsentschädigung.
  • Ich schreibe täglich meine Stunden mit.
  • Ich weiß, wer mir bei Fragen/Problemen hilft.
  • Ich weiß, wo ich meinen „Jahresausgleich“ (Negativsteuer) machen kann (Finanzamt).
  • Ich fülle halbjährlich die Ausbildungsdokumentation aus und weiß deshalb, dass ich alles aus dem Berufsbild erlerne.

Nach dem Lehrzeitende:

  • Ich habe meine Endabrechnung erhalten.
  • Ich habe meine Arbeitspapiere erhalten: Arbeitsbescheinigung, Lehrzeugnis.
  • Ich weiß, wo ich meine Endabrechnung kontrollieren lassen kann (AK).

Das umfangreichste Vorarlberger Portal zur Berufsausbildung lädt im Internet unter www.lehre-vorarlberg.at alle Jugendlichen ein,
ihren Traumberuf zu finden. Die Website stellt mehr als 170 Lehrberufe vor. 1704 Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, sind hier präsent. Außerdem hält die Internetseite viele Tipps zum Thema Bewerbung bereit.

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