AUFTRÄGE FÜR DIE WIRTSCHAFT

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AUFTRÄGE FÜR DIE WIRTSCHAFT
Für Großprojekte gibt die Stadt Dornbirn in diesem Jahr rund 34 Millionen Euro aus.

Dickster Brocken ist die Erweiterung des OP-Traktes im Stadtspital. Auch Kindergärten und Schulen stehen auf dem Investitionsprogramm.

Dass das Budget der größten Stadt des Landes jedes Jahr kräftig in die Höhe schnellt, hängt nicht zuletzt mit dem Bauprogramm zusammen. Ein beträchtlicher Teil des 272-Millionen-Haushaltes fließt in städtische Bauprojekte. Pro Tag sind das immerhin 94.000 Euro. „Die Stadt  ist somit eine der größten Auftraggeberinnen für unsere Unternehmen“, so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.

In diesen Tagen beginnen die Bauarbeiten für den Neubau von Operationssälen im städtischen Krankenhaus. Die Gesamtkosten für das derzeit größte Bauprojekt der Stadt betragen über 20 Millionen Euro. Bereits im Bau ist die neue Landeplattform für einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Krankenhauses. Im Sommer können die Rettungshelikopter Dornbirn wieder anfliegen.

Im laufenden Jahr beginnt die Stadt auch mit der Erweiterung des Kindergartens Kastenlangen. Die Kosten werden mit rund zwei Millionen Euro angegeben. Das nächste große Projekt im Bildungsbereich, der Neubau der Volksschule Haselstauden, ist auf Schiene: Im Budget sind 500.000 Euro für die Planungen vorgesehen. In der konkreten Planungsphase befindet sich auch die neue Stadtbücherei in der Schulgasse. Und sollte es aus Wien grünes Licht für die Übersiedlung der Bundespolizei an den Bahnhof geben, kann die Stadt umgehend mit dem Neubau beginnen.

Teurer Tiefbau

Größter Brocken im Tiefbaubereich ist dieses Jahr die Erschließung der Betriebsgebiete Wallenmahd und Dornbirn-Nord. Insgesamt gibt die Stadt heuer rund 9,9 Millionen Euro für Tiefbauprojekte, angefangen vom Straßenbau über den Hochwasserschutz bis zur Sanierung des Kanalnetzes aus. Auch für den Bau eines neuen Steges über die Dornbirner Ache auf Höhe des Pflegeheimes Birkenwiese gab die Stadtvertretung bereits ihre Zustimmung. Investiert wird auch in die Sanierung des Campingplatzes Enz. Rund elf Millionen Euro aus der Stadtkasse fließen in neue Hallen im Messequartier.

Zukunftstauglich

Mit den Investitionen in die Verbesserung und Pflege der Infrastruktur will die Stadt für die Zukunft vorsorgen. Die Stadtchefin denkt dabei vor allem auch an die Menschen in Dornbirn: „Was wir als Stadt in diesem Jahr bewegen, soll in erster Linie für die Bevölkerung positiv spürbar sein. Wir wollen deshalb, dass die Dornbirnerinnen und Dornbirner die Entwicklung mitgestalten.“

Projekt­werkstatt

Im Rahmen der von der Stadt ins Leben gerufenen Projektwerkstatt haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge für städtische Vorhaben einzubringen. Im März ging es um zwei Spielplätze und um die Planung von Themenmärkten.

 

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