AUA weist Vorwürfe wegen abgesagten Miami-Flugs zurück

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Kritik an der AUA
Kritik an der AUA - © APA
Kritik an der heimischen Airline AUA gibt es wegen eines – in Folge des Hurrikans “Irma” – abgesagten Fluges von Miami nach Wien. Betroffene und deren Familienmitglieder kritisieren, dass bereits der Freitag-Flug nach Wien gestrichen wurde, wodurch einige Passagiere im Sturm-Gebiet strandeten.

Ein Austrian-Sprecher verteidigte die Entscheidung, die aufgrund der Wetterprognose getroffen worden war.

Komplette Sperre

Donnerstagabend hätten die Wettervorhersagen, u.a. des Flughafen Miamis, für Freitag gefährlich hohe Windspitzen vorhergesagt, die eventuell sogar eine komplette Sperre des Airports notwendig gemacht hätten. Deshalb hätte die gesamte Lufthansa-Gruppe Miami bereits für Freitag aus dem Flugplan genommen, während weiter nördlicher gelegene Flughäfen wie Tampa noch bedient wurden.

Tatsächlich war das Wetter am Freitag dann nicht so extrem wie vorhergesagt. Der AUA-Sprecher zeigte Verständnis für den Ärger Betroffener, aber man habe diese Entscheidung eben aus Sicherheitsgründen treffen müssen. “Ich kann nur um Verständnis bitten.” Zudem habe man sich intensiv bemüht, die Passagiere umzubuchen und so wieder zurück nach Wien zu bringen. Für den Freitagsflug wären am Vormittag nur mehr rund 30 Personen auf den ursprünglichen Flug gebucht gewesen.

Kein weiteres Flugzeug zur Verfügung

Die Freitagsmaschine schon früher nach Miami zu schicken, sei nicht möglich gewesen, da diese erst kurz vor dem planmäßigen Abflug in Wien eingetroffen wäre. Und ein weiteres Flugzeug wäre nicht zur Verfügung gestanden.

Für Samstag und Sonntag wurde jeweils ein Flug abgesagt, was aufgrund des Eintreffens des Hurrikans klar gewesen sei. Montag und Dienstag wäre Miami nicht auf dem Plan gewesen, weshalb für Mittwoch der nächste Flug vorgesehen sei.

(APA)

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