Akt.:

AUA übt massive Kritik an Flughafen Wien-Schwechat

Die AUA geht hart ins Gericht mit dem Flughafen Wien-Schwechat. Die AUA geht hart ins Gericht mit dem Flughafen Wien-Schwechat. - © APA/Sujet
Ein kritischer Tonfall von Seiten des Flugunternehmens: Die AUA hat nach einigen Vorfällen nun in einem internen Schreiben den Flughafen Wien-Schwechat ins Gebet genommen. Der Flughafen wiederum bedauert.

Korrektur melden

Die Austrian Airlines haben nach Angaben des Luftfahrtmagazins “Austrian Wings” massive Kritik am Flughafen Wien in Schwechat geübt. Auslöser seien “die Beschädigung einer Boeing 777 sowie einer Boeing 767 (am 2. August, mehr dazu hier) durch das Personal der Flughafen Wien AG sowie einige weitere Zwischenfälle” gewesen, wie es in einem Mitarbeiterschreiben hieß.

Ein AUA-Vorstand: “In meiner langjährigen Tätigkeit im Airline Management habe ich noch nie eine solche Kumulation von Vorfällen erlebt.” Der Flughafen Wien bedauere die Vorfälle, so Austrian Wings.

AUA bemängelt Leistung des Flughafens

In der internen Mitteilung, die Austrian Wings vollständig vorliegt, hieß es weiter: “Diese Dimension ist weder Industriestandard, noch wird sie einem normalen Qualitätsanspruch gerecht. Es sind Fälle passiert, bei denen das beschädigte Flugzeug tagelang nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Zu den Kosten für die rein technische Reparatur (Versicherung) kommen jeweils noch die Ertragsausfälle sowie die Kosten aus den betrieblichen Konsequenzen hinzu, die in den meisten Fällen ein Mehrfaches der eigentlichen Reparatur betragen.” Man überweise “jährlich Millionenbeträge” an den Flughafen Wien, da müsse schon “eine andere Leistung abgeliefert werden”.Flughafen-Sprecher Peter Kleemann habe die Vorfälle laut Austrian Wings bestätigt und bedauert, hieß es in einer Aussendung am Samstag. Kleemann habe jedoch erklärt, dass diese keinesfalls auf Personalmangel und Kostendruck zurückzuführen seien.

Im Gegenteil, in den betreffenden Airport-Bereichen sei das Personal sogar aufgestockt worden. “Die jüngsten Ereignisse sind sehr unangenehm, die Anzahl derartiger Vorfälle liegt aber bisher um 60 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, das ist einer der niedrigsten Stände aller Zeiten”, so Klemann gegenüber dem Magazin.

(APA)

Werbung


Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Airbus vor neuem Großauftrag aus China – Zeitung
Airbus steht einem Medienbericht zufolge vor einem neuen Großauftrag aus China. Der europäische Flugzeugbauer [...] mehr »
Ölbohrfirma C.A.T. oil wird zum Übernahmeziel
Die österreichische Ölbohrfirma C.A.T. oil wird zum Übernahmeziel. Eine Gesellschaft mit Sitz auf den britischen [...] mehr »
Millionen-Klagen nach Hypo-Schuldenschnitt
Der umstrittene Hypo-Schuldenschnitt beschäftigt nun auch das Landesgericht Klagenfurt. Es sind mehrere Zivilklagen [...] mehr »
Neuer Kollektivvertrag für AUA-Bordpersonal
Wirtschaftskammer und Gewerkschaft haben am Freitagnachmittag den neuen Konzern-Kollektivvertrag (KV) für die rund [...] mehr »
ver.di droht mit neuen Streiks bei Amazon
Die Gewerkschaft ver.di droht beim Internet-Versandhändler Amazon mit weiteren Streiks in Deutschland in der [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!