Asylwerberheim auf der Saualm vorerst geschlossen

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Das Asylwerberheim auf der Kärntner Saualm wird vorübergehend keine Asylwerber beherbergen. Grund dafür sind Sanierungs- und Adaptierungsmaßnahmen in dem Heim, teilte der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Kärnten, Gernot Steiner, am Donnerstag mit. Das Heim war immer wieder wegen angeblicher Missstände in der Kritik gestanden. Die SPÖ fordert nun die vollständige Schließung des Heims.

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Geplant sei die Erneuerung des Heizungssystems und ein Austausch von Fenstern, "sodass vor den Herbst- und Wintermonaten im ganzen Haus intakte Fenster eingebaut sind", erklärte Steiner. Während der Renovierungsphase werden die auf der Saualm wohnhaften Asylwerber vorübergehend in anderen Quartieren in Kärnten untergebracht. Wie lange die Renovierungsphase andauern wird, war vorerst unklar.

SPÖ-Landesrätin Beate Prettner hat am Donnerstag die vollständige Schließung des Asylwerberheimes gefordert. Wenn schon nicht aus humanen oder aus Gründen des Respekts vor der Würde und dem gesundheitlichen Wohl jedes Menschen, dann sollte Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) die baufällige Isolierungsstation aus selbst für ihn nachvollziehbaren finanziellen Gründen schließen, meinte die SPÖ-Landesrätin.

Das im Jahr 2008 vom damaligen Landeshauptmann Jörg Haider als "Sonderanstalt" initiierte Heim, war in den vergangenen Jahrenu immer wieder in der Kritik gestanden. Zuletzt hatten die Grünen die Schließung gefordert. Kritik kam im Sommer auch von der Volksanwaltschaft. So habe es mehrere Beschwerden gegeben, in denen neben unhaltbaren hygienischen Zuständen, Schimmelbefall und nicht adäquatem Essen auch von Anhaltungen die Rede gewesen sei. Das Flüchtlingsreferat des Landes hatte zuletzt immer betont, dass es keine Missstände auf der Saualm gebe.

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