Gewaltige Schneemassen auch in Warth. - © VOL.at/Klaus Hartinger
Ab Mittwoch weitet ein Hochdruckgebiet von Frankreich und Spanien seinen Einflussbereich bis zum Ländle aus, so die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Erst am Freitag wird wieder eine Kaltfront aus dem Norden mit einigen Schneeschauern erwartet.
Folgende Straßenabschnitte sind weiterhin wegen Lawinengefahr weiterhin gesperrt:
- L198, Lechtalstraße zwischen Warth und Holzgau.
- L198 auf der Verbindung Lech-Warth
Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge auf folgenden Abschnitten:
- L193, Faschina Straße zwischen Fontanella und Faschina
- L714, Ebniter Straße zwischen Gütle und Ebnit
LKW brauchen Ketten für:
- L200, Bregenzerwaldstraße zwischen Schoppernau und Warth
Die Lawinengefahr in Vorarlberg hat sich weiter entschärft. In der Nacht auf Dienstag hat es kaum mehr geschneit. Auch Gargellen ist seit Dienstagmorgen wieder erreichbar, die Lawinenkommission hatte am Dienstagmorgen entschieden, dass die Sperre der Straße nach Gargellen nicht mehr nötig ist.
Nach einer Nacht mit intensiven Schneefällen war das Ländle Montagfrüh kurzfristig vom Rest Österreichs abgeschnitten. Die S 16 Arlberg-Schnellstraße war wegen umgestürzten Bäumen nicht befahrbar, eine Zufahrt zum Arlbergtunnel war vorerst nicht möglich. Ab Langen war die Straße bereits seit Sonntagabend geschlossen. Da auch die Arlbergbahnstrecke nicht zugänglich war, gab es vorerst keine aufrechte Verbindung zwischen Vorarlberg und Tirol. Die Sperre der S 16 konnte jedoch nach einem Helikopter-Einsatz kurz vor Mittag aufgehoben werden.
Die Zugstrecke zwischen Bludenz und Landeck bleibt laut ÖBB wegen Lawinengefahr weiterhin bis auf Widerruf gesperrt. Gerechnet wird mit einer Sperre bis 12. Jänner.
(VOL.at)