Architektenduo ließ eine Bürofete steigen

Von VN/Tony Walser
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Robert Hahn sowie Büroleiterin Miriam Seiler und Architekt Jesco Hutter Robert Hahn sowie Büroleiterin Miriam Seiler und Architekt Jesco Hutter - © Privat/Pzwei
Wien - "Angekommen, um zu bleiben." Unter diesem Motto eröffneten die renommierten Vorarlberger Planer Carlo Baumschlager und Jesco Hutter (Baumschlager Hutter Partners) nach Dornbirn und Widnau in der Schweiz in der Bundeshauptstadt Wien ein neues Architekturbüro.

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Zur Eröffnungsfete mit Festrede von Architekturkritiker Otto Kapfinger konnte das Architektenduo gemeinsam mit Büroleiterin Miriam Seiler im europaweit bereits dritten Standort rund einhundert Architektenkollegen und Geschäftspartner aus der Baubranche, darunter Geschäftsführer Thomas Jakoubek (BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH), Werber Gerd Babits (St. Stephen’s GmbH), Urs Waibel (ILF Beratende Ingenieure ZT GmbH), Martin Pelzl (Ingenieurgemeinschaft 3P Geotechnik ZT), Rechtsanwalt Dietmar Kinzel, Maryrose Sutterlüty, Alfred Weber und ECED-Vizepräsident Alfred Grekowski, begrüßen. Eigens aus Vorarlberg angereist war neben Geschäftsführer Werner Döring mit Heidi (Vorarlberger Kulturhäuser) auch Künstler Karl-Heinz Ströhle.

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Ort: Rathausplatz 4, 6850, Dornbirn
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Mit der Tradition gebrochen International renommierter Architekt Baum­schlager startet mit neuem Partner durch. Es ging eine architektonische Ära zu Ende, als sich der Vorarlberger Architekt Carlo Baumschlager Mitte des Jahres von seinem langjährigen Partner Dietmar Eberle trennte. In mehr als 20 Jahren erarbeiteten sich die beiden ein beeindruckendes internationales Renommee in der Architektur-Szene. Heute feiert Baumschlager zusammen mit seinem neuen Partner Jesco Hutter und dem neuen Büro Baumschlager Hutter Partners in Dornbirn offizielle Eröffnung und richtet seine Blicke ganz in die Zukunft. Über seine gemeinsame Vergangenheit mit Eberle will der Architekt nicht mehr nachdenken. Ich habe die Chance genützt, etwas Neues anzufangen, betont Carlo Baumschlager. Bei Baumschlager Hutter Partners trifft Mut zur konzeptionellen Innovation auf große Erfahrungswerte in der Architektur. Das gibt es in dieser Form noch nicht, so der Architekt über sein neues Büro. Das gemeinsame Ziel sei ein Höchstmaß an Qualität. Lokaler Markt Baumschlager wolle sich zukünftig verstärkt um den lokalen Markt bemühen. Aus diesem Grund habe man mit Widnau auch den zweiten Standort in der Region eröffnet, ein drittes Büro ist bereits in Vaduz in Vorbereitung. Der lokale Markt ist sehr wichtig, aber unsere Aufgabe macht es notwendig, über den Zaun zu blicken, erklärt Baumschlager. Die Trends und Maßstäbe des internationalen Markts würden früher oder später auch Vorarlberg erreichen. Derzeit arbeitet der Architekt zusammen mit weiteren internati­onal tätigen Kollegen etwa an einem Stadtentwicklungs-Projekt in Luxemburg, auch eine Hotelanlage im Olympia-Austragungsort Sotschi wird vom neuen Büro begleitet. Wir streben eine ausgewogene Balance zwischen regionalen und internationalen Projekten im Spannungsfeld von Ökonomisierung und Ökologisierung an, betont Baumschlager. Der Hauptsitz von Baumschlager Hutter Partners in Dornbirn wird von Baumschlager geleitet, das ehemalige Suum-Büro von Jesco Hutter in Widnau wird zur Schweizer Niederlassung und von Hutter geleitet. Ich freue mich, dass wir die Stärken, für die Suum Architects steht, nun bei Baumschlager Hutter Partners einbringen können, freut sich Hutter. Wir haben beide eine ähnliche Arbeitsweise mit höchsten Ansprüchen an die Qualität. VN/Florian Dünser
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