Anlegervertreter Rasinger will ÖIAG-Boss werden

1Kommentar
Der Anlegervertreter Wilhelm Rasinger will der Chef der ÖIAG werden. "Ich finde das ist eine herausfordernde Position und Aufgabe", bestätigte er Freitag gegenüber der APA einen entsprechenden Vorabbericht des "Standard". "Ich bin überzeugt vieles für diese Position mitzubringen", erklärte Rasinger.

0
0


Er kenne die drei Kernbeteiligungen der ÖIAG - OMV, Telekom und Post AG - sehr gut, bringe mehr als 20 Jahre Aufsichtsratserfahrung mit. Nur eine Einladung zum Hearing, die hat Rasinger bisher nicht bekommen. "Das liegt wohl an der Urlaubszeit und anderen Gesprächen der ÖIAG", so Rasinger. "Die Zeit drängt zwar", aber ein Gespräch werde sich schon noch ausgehen. Insgesamt bringe er eine "gute Basis für Gespräche nach allen Seiten" mit.

Es werde notwendig, das ÖIAG-Gesetz "an die heutigen Bedürfnisse anzupassen", meinte Rasinger grundsätzlich über die ÖIAG. "Österreich braucht die ÖIAG. Ich halte nichts von ihrer Auflösung. Für den Wirtschaftsstandort Österreich ist ein verlässlicher Kernaktionär mit entsprechender Distanz zum Polit-Tagesgeschehen wichtig", sagte Rasinger zur APA.

Zu den "heutigen Bedürfnissen der ÖIAG" meinte der Finanzfachmann, mit "Stichwort Verbund", dass überlegt werden solle, ob nicht weitere öffentliche Unternehmen unter die Fittiche des ÖIAG sollten. "Überlegt" werden solle auch, wie in Bezug auf die "dem Finanzministerium zugewachsenen Bankbeteiligungen" weiter vorgegangen werden solle. "Da ist ernsthaft zu diskutieren, was für die Republik die beste Lösung ist", sagte Rasinger.

Unternehmensberater und Betriebswirt Rasinger ist seit 1999 Vorsitzender des Interessenverbandes für Anleger (IVA). Er ist Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte wie etwa bei Wienerberger oder der Erste Group. Seinen Job als Anlegervertreter würde er - sollte er ÖIAG-Chef werden, zurücklegen, hieß es im "Standard".

Werbung


0
0
Leserreporter
Feedback
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Bitte Javascript aktivieren!