Anhänger dürfen toten indischen Guru vorerst weiter tiefkühlen

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Leiche seit Jänner in Gefriertruhe - Anhänger: Guru meditiert.
Leiche seit Jänner in Gefriertruhe - Anhänger: Guru meditiert. - © AP/Symbolbild
Die Anhänger eines Ende Jänner verstorbenen indischen Gurus dürfen die Leiche ihres Idols vorerst weiter in einer Gefriertruhe kühl halten. Ein Gericht entschied am Montag, die Einäscherung des verstorbenen Gurus Ashutosh Maharaj müsse um mindestens sieben Wochen aufgeschoben werden.

Die Anhänger des Gurus glauben, dass er nicht tot, sondern in einem Zustand der tiefen Meditation ist und wieder zu Leben erwachen wird. Die Behörden hatten Maharaj am 29. Jänner für klinisch tot erklärt. Seither wachen seine Anhänger in einem Ashram im nordindischen Bundesstaat Punjab über seinen in einem Gefriergerät aufbewahrten Körper und liefern sich einen Rechtsstreit mit den Behörden.

Millionen von Anhängern

Seiner Internetseite zufolge hatte Maharaj seinen Ashram 1983 gegründet. Seine “Mission zur Erweckung des göttlichen Lichts” habe Millionen von Anhängern in der ganzen Welt.

(APA)

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