ANDRANG AUF BETRIEBSGEBIETE

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ANDRANG AUF BETRIEBSGEBIETE
Dass Dornbirn nach wie vor imstande ist, Betrieben Grundstücke zur Verfügung zu stellen und damit Arbeitsplätze zu schaffen, ist nicht zuletzt dem internen „Flächenmanagement“ zu verdanken, das sich auch um Betriebsareale kümmert.

Das größte zusammenhängende Betriebsgebiet befindet sich im Wallenmahd im Süden der Stadt. Mindestens 60 Unternehmen haben dort ihren Sitz, und das Interesse weiterer Unternehmen, sich dort anzusiedeln, ist nach wie vor groß. Eine Produktionshalle der Höchster Beschlägefirma Blum wächst derzeit an der Bahnlinie nördlich der Spar-Zentrale in die Höhe. Möglich wurde der Bau durch die Bemühungen der Stadt, die entsprechenden Flächen rechtzeitig für die Wirtschaft zu sichern. Was allerdings zunehmend schwieriger wird, da geeignete Betriebsgrundstücke nur noch selten auf dem Markt angeboten werden. Für das städtische „Flächenmanagement“ eine große Herausforderung.

Intensive Vorbereitung

Als Erfolg kann die Stadt deshalb das Betriebsgebiet „Dornbirn Nord“ feiern, das mehrere Jahre lang intensiv vorbereitet wurde. Als Grundlage für die Entwicklung wurde bereits vor einigen Jahren eine städtebauliche Studie erstellt. Hier entsteht ein Neubau nach dem anderen, etwa die Erweiterung der Firma Heron sowie die Neubauten der Firmen Sonderhoff und Z-Werkzeugbau.

In Vorbereitung ist ein Handwerkerpark, den drei Betriebe als gemeinsames Projekt entwickeln. Auch die Bäckerei Mangold will sich dort ansiedeln. Und auf der jüngsten Sitzung der Stadtvertretung wurde der Verkauf einer rund 2300 m² großen Fläche an einen heimischen Tischlereibetrieb beschlossen, der schon länger Pläne hat, im Betriebsgebiet zu investieren. Weitere Projekte sind in Planung. Insgesamt sollen in „Dornbirn Nord“ rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Ziel der Stadt ist es, dass sich in den Betriebsgebieten vorwiegend Unternehmen mit großer Wertschöpfung  ansiedeln. In Angriff genommen werden soll schon bald die bessere Erschließung des Betriebsgebietes Bobletten im Süden der Stadt. Derzeit sind die dort angesiedelten Unternehmen, darunter ein großes Transportunternehmen, nur über eine schmale Straße erreichbar.

Beitrag der Stadt

Bevor ein Betrieb eröffnet, muss die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein, wie etwa die Erschließung mit Straßen oder der Bau der Kanalisation. Dafür stellt die Stadt allein dieses Jahr 2,18 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld ist gut angelegt, denn neue Arbeitsplätze wirken sich positiv auf das Kommunalsteueraufkommen aus.

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