Altach will gegen Dinamo Brest vorlegen

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Trainer Klaus Schmidt verlangt eine Steigerung
Trainer Klaus Schmidt verlangt eine Steigerung - © APA
Fußball-Bundesligist SCR Altach will beim Hinspiel der zweiten Runde in der Europa-League-Qualifikation gegen den weißrussischen Cupsieger Dinamo Brest am Donnerstag (18:30 Uhr/live ORFeins) vor heimischem Publikum ein Erfolgserlebnis feiern. “Wir wollen zu Hause den Grundstein legen”, gab sich Trainer Klaus Schmidt zuversichtlich.

Nach dem knappen Aufstieg gegen Georgiens Vizemeister Tschichura Satschchere soll mit Dinamo Brest auch die zweite Hürde genommen werden. Das Ziel für das Hinspiel ist klar definiert: “Natürlich wäre ein Heimsieg ohne Gegentor das Wunschergebnis”, gab Neo-Coach Schmidt die Richtung vor. “Wir werden uns aber steigern müssen, wenn wir aufsteigen wollen”, fügte der 49-Jährige hinzu.

Auf dem Weg der Besserung befinden sich die bisher verletzten Jan Zwischenbrugger und Andreas Lienhart. Über einen Einsatz der beiden Defensivroutiniers gegen Brest werde kurzfristig entschieden. Stürmer Moumi Ngamaleu stößt nach seinem Urlaub am Donnerstag wieder zur Mannschaft. “Wir hoffen, dass er für das Rückspiel wieder verfügbar ist”, sagte Schmidt.

Schmidt erwartet konternde Gäste

Der Gegner wurde per Videostudium analysiert. Schmidt erwarte sich eine Kontermannschaft, die vor allem über ihre schnellen Legionäre gefährlich werden könnte. Im Kader von Dinamo Brest befinden sich keine absoluten Superstars. Der argentinische Offensivspieler Leandro Torres (28) und der erst 20-jährige Mittelstürmer Joel Fameyeh aus Ghana gehören zu den auffälligsten Akteuren. Größter Name ist Stürmer Artem Milevskiy. Der 50-fache ukrainische Nationalspieler erlebte seine größte Zeit bei Dynamo Kiew, wo er an der Seite von Andriy Shevchenko in der Champions League unter anderem Tore gegen den FC Barcelona und Real Madrid schoss. Mit Andrey Lebedev steht zudem ein ehemaliger Österreich-Legionär im weißrussischen Aufgebot. Der Verteidiger absolvierte unter anderem 18 Spiele für den FC Lustenau.

Dinamo Brest feierte in der vergangenen Saison den zweiten Cuperfolg der Clubgeschichte nach 2007. In der Liga reichte es unter 16 Mannschaften aber nur zu Rang acht. Auch in der laufenden Spielzeit befinden sich die Weißrussen nicht in Topform. Nach 15 Runden in der Ganzjahresmeisterschaft liegt Brest mit 18 Punkten auf Platz zehn.

Brest in der Liga auswärtsschwach

“Brest steht mitten im Rhythmus, das ist sicher ein Vorteil”, meinte Schmidt. Doch Altach habe auch wieder eine Woche zusätzliches Training gehabt, außerdem zwei Europacupspiele in den Beinen.

Auch in der Fremde zeigten die Weißrussen bisher Schwächen. In acht Ligaspielen blieb Brest noch ohne vollen Erfolg, sammelte nur vier Punkte. Schmidt ist zuversichtlich, dass der Aufstieg gelingen wird. “Ich glaube, dass der Gegner besiegbar ist”, hofft der ehemalige Coach von Kapfenberg, Wacker Innsbruck und Blau Weiß Linz auf ein Erfolgserlebnis in seinem dritten Pflichtspiel als Altach-Trainer.

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(APA/Red.)

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