Lustenauer als "Helden der Straße". - © EI
„Recycle dein Mobiltelefon, dreh während dem Zähneputzen den Wasserhahn zu, nutze Mehrweg-Trinkflaschen, berechne deinen ökologischen Fußabdruck.“
Die Kampagne ist Teil des Prozesses „Schritt für Schritt zur Energieautonomie“ und will mit der Homepage vor allem die BürgerInnen anregen, selber aktiv zu werden. „Jeder Beitrag ist wichtig, um eine Zukunft voller Lebensqualität zu erreichen“, heißt es bei “Energiezukunft Vorarberg“.
Es läuft ganz einfach: Die Aktivitäten der Privaten, Institutionen, Vereine und Gemeinden einfach mit kurzer Beschreibung und Foto auf die Homepage laden. Auf einer Vorarlberg-Landkarte, die laufend aktualisiert wird, scheinen die Beispiele mit Örtlichkeit auf und dem „Schrittzähler“ beigefügt. „Unterschieden wird nach Themen wie Gebäude, Mobilität, Raumplanung, Biogas, Biomasse, Sonne, Wasserkraft und Projektarten“, so Mag. (FH) Karin Feurstein.
Sie folgt DI Dr. Bertram Schedler nach und ist seit wenigen Wochen für die operative Leitung des Landesprogramms “Energiezukunft Vorarlberg” zuständig. Feurstein hat nach mehrjähriger Tätigkeit am Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering der Fachhochschule Vorarlberg an das Energieinstitut Vorarlberg gewechselt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Begleitung des Umsetzungsprozesses der ausgearbeiteten Maßnahmen bis 2020 sowie der Kommunikationskampagne.
Der neue Leiter des Energieinstituts, DI Josef Burtscher, zur digitalen Plattform: „Die Landkarte der Schritte zur Energieautonomie ist ein Facebook des Energiegeschehens in Vorarlberg. Jeder kann zeigen was er selbst zum Ziel beiträgt und nachschauen, was andere machen. “. Burtscher löste bekanntlich den bisherigen „Chef“ des Energieinstituts, DI Dr. Adi Groß ab, der sich nun ganz den Aufgaben des Landesenergiekoordinators widmet.
Viele Schritte wurden bereits gesetzt: „Schon heute gibt es in vielen Lebensbereichen gute Beispiele die der Idee Energieautonomie entsprechen. Manche sind mit freiem Auge sichtbar, bei anderen geht es um ein bestimmtes Verhalten, die Qualifizierung oder um Bewusstseinsbildung. Von guten Sanierungen, Fahrgemeinschaften über eine stärkere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel bis zu ökologisch organisierten Festen“, so Energielandesrat Erich Schwärzler. Im Rahmen der jetzt gestarteten Kampagne in der Vorarlberg-Landkarte mit dabei:
Wer Vorzeigebeispiele bis 15. September einbringt, nimmt an einem Gewinnspiel teil. Als Preise winken attraktive Preise, darunter Elektrofahrräder, Probefahrten mit einem E-Auto der illwerke-vkw, Gutscheine für vmobil-Tickets und Vor-Ort-Energieberatungen. mamkom