AKW Mühleberg für Jahresrevision abgeschaltet

Von Andreas Haller
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Experten befürchten schlummernde Zeitbombe in Schweizer AKW Mühleberg. Experten befürchten schlummernde Zeitbombe in Schweizer AKW Mühleberg. - © VOL.AT/Hartinger
Am Sonntag wurde das AKW Mühleberg für eine rund vierwöchige Jahresrevision abgeschaltet. Dabei sollen 32 der insgesamt 240 Brennelemente ausgetauscht werden.

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Laut Energiekonzern BKW hat das Atomkraftwerk in der Betriebsperiode von Ende September 2011 bis Anfang August 2012 brutto 2935 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Das "gute Resultat" sei auf die präventive Instandhaltung, die kontinuierliche Modernisierung sowie den optimierten Brennstoffeinsatz zurückzuführen, so BKW in einer Aussendung.

Strom für 400.000 Menschen

Mühleberg ist das zweitälteste der vier Schweizer Kernkraftwerke. Es ging 1972 ans Netz und versorgt laut Betreiberfirma BKW 400.000 Menschen mit Strom. Die Sicherheitsbedenken sind so alt, wie das Kraftwerk selbst. Als 1971 im Probebetrieb ein Brand im Turbinenhaus ausbrach, wurde freilich keine Radioaktivität freigesetzt.

Behörden alarmiert

Das Umweltministerium in Wien hat in einer groß angelegten Studie das Gefahrenpotenzial des Schweizer Atomkraftwerks Mühleberg untersuchen lassen. Das Dokument geht von verheerenden Folgen für Vorarlberg aus. (AHA)

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