Akteneinsicht verschärft den Streit um Hofer

Von VN/Andreas Dünser
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Erstmals in der Geschichte wurde Abgeordneten in Vorarlberg am Donnerstag Akteneinsicht gewährt - der Streit in der Causa Hofer geht aber weiter. Erstmals in der Geschichte wurde Abgeordneten in Vorarlberg am Donnerstag Akteneinsicht gewährt - der Streit in der Causa Hofer geht aber weiter. - © VMH
Bregenz - Die mit Spannung erwartete Akteneinsicht im Fall Albert Hofer brachte am Donnerstagabend eine weitere Verschärfung der Fronten: So sieht die ÖVP unverändert keine Intervention Hofers im eigenen Sinne.

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Die Umwidmung des Lustenauer Grundstücks sei rechtmäßig erfolgt und auch gut argumentierbar. "Die Aktensichtung brachte keine neuen Aspekte", sagte ÖVP-Klubchef Roland Frühstück gegenüber den Vorarlberger Nachrichten.

Für die Oppositionsparteien haben sich die Vorwürfe gegen den ÖVP-Landtagsabgeordneten Hofer dagegen nun endgültig bestätigt. "Ein Bürger Hofer hätte niemals erreicht, was der Politiker Hofer erreicht hat", erklärte SPÖ-Chef Michael Ritsch nach der Sitzung. Hofer habe interveniert, auf allen Ebenen, als Landesbeamter und als Landtagsabgeordneter, legte Grünen-Chef Johannes Rauch nach. Und FPÖ-Chef Dieter Egger konstatierte: "Die Sache stinkt zum Himmel." Die Opposition, die am heutigen Freitag ihre gesammelten Vorwürfe gegen Hofer präsentieren will, drängt deshalb weiterhin auf einen Untersuchungsausschuss.

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