19. Oktober 2012 07:46; Akt.: 19.10.2012 07:46

Akteneinsicht verschärft den Streit um Hofer

Erstmals in der Geschichte wurde Abgeordneten in Vorarlberg am Donnerstag Akteneinsicht gewährt - der Streit in der Causa Hofer geht aber weiter. Erstmals in der Geschichte wurde Abgeordneten in Vorarlberg am Donnerstag Akteneinsicht gewährt - der Streit in der Causa Hofer geht aber weiter. - © VMH
von VN/Andreas Dünser - Bregenz – Die mit Spannung erwartete Akteneinsicht im Fall Albert Hofer brachte am Donnerstagabend eine weitere Verschärfung der Fronten: So sieht die ÖVP unverändert keine Intervention Hofers im eigenen Sinne.

 (19 Kommentare)

Die Umwidmung des Lustenauer Grundstücks sei rechtmäßig erfolgt und auch gut argumentierbar. “Die Aktensichtung brachte keine neuen Aspekte”, sagte ÖVP-Klubchef Roland Frühstück gegenüber den Vorarlberger Nachrichten.

Für die Oppositionsparteien haben sich die Vorwürfe gegen den ÖVP-Landtagsabgeordneten Hofer dagegen nun endgültig bestätigt. “Ein Bürger Hofer hätte niemals erreicht, was der Politiker Hofer erreicht hat”, erklärte SPÖ-Chef Michael Ritsch nach der Sitzung. Hofer habe interveniert, auf allen Ebenen, als Landesbeamter und als Landtagsabgeordneter, legte Grünen-Chef Johannes Rauch nach. Und FPÖ-Chef Dieter Egger konstatierte: “Die Sache stinkt zum Himmel.” Die Opposition, die am heutigen Freitag ihre gesammelten Vorwürfe gegen Hofer präsentieren will, drängt deshalb weiterhin auf einen Untersuchungsausschuss.

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