Akt.:

Ai Weiwei befürchtet hohe Haftstrafe in China

Künstler Ai Weiwei: "Es könnten mehr als 10 Jahre sein." Künstler Ai Weiwei: "Es könnten mehr als 10 Jahre sein." - © AP
Der regierungskritische chinesische Künstler Ai Weiwei befürchtet, dass die Behörden in Peking eine langjährige Gefängnisstrafe gegen ihn verhängen könnten.

“Ich habe es mir grob ausgerechnet. Es könnten mehr als 10 Jahre sein”, sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Behörden ermitteln gegen den weltbekannten 55-jährigen Künstler wegen Bigamie, Pornografie und unerlaubten Geldwechsels. Er darf China trotz des Ablaufs einer einjährigen Aufenthaltsbeschränkung nicht verlassen.

“Du wirst deine Mutter niemals wiedersehen”

Er wisse nur zu gut, dass er jederzeit wieder ohne jegliche Begründung eingesperrt werden könne, so Ai Weiwei. “Sie haben mir gesagt: “Du wirst Deine Mutter niemals wiedersehen und Dein Kind wird zehn oder zwanzig Jahre alt sein und Dich nicht wiedererkennen.”" Das habe ihm ein Beamter gedroht, während er festgehalten wurde.

Ihm sei auch direkt gesagt worden, dass die Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, weil er die Staatsmacht unterminiere. “Das haben sie mir direkt gesagt. Ich war erstaunt”, sagte der Künstler.

(APA)

Werbung
Korrektur melden



Kommentare 0

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Kolumbianer ehren Garcia Marquez mit Lesungen
Zu Ehren des verstorbenen Literaturnobelpreisträgers Gabriel Garcia Marquez haben in ganz Kolumbien öffentliche [...] mehr »
Filmemacher Michael Glawogger gestorben
Es sollte das finale Kapitel einer Reihe an großen Dokumentationen unserer globalisierten Welt sein. Doch Michael [...] mehr »
150.000 Euro: Neue Oper Wien beklagt Budgetloch
Nicht nur die großen Häuser beklagen derzeit die Höhe ihres Budgets, auch die Neue Oper Wien sieht sich mit einer [...] mehr »
Newman-Skandalgemälde wieder in Amsterdam zu sehen
Nach 13 Jahren ist das Gemälde "Who's Afraid of Red, Yellow and Blue III" des US-Malers Barnett Newman (1905-1970) [...] mehr »
Symphonieorchester Vorarlberg musiziert 2014/15 wieder unter Petrenko
Bregenz, Feldkirch - Das Symphonieorchester Vorarlberg (SOV) geht mit klassischen und romantischen Werken in die [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!