Abrechnung überprüfen

0Kommentare
Abrechnung überprüfen © Bilderbox
Die heißen Tage lassen schnell vergessen, dass die Heizperiode heuer sehr lang war.

0
0

Heizkosten. Wenn es um die Heizkostenabrechnung geht braucht es keine Bauernregeln. Es gilt ganz klar: Wer mehr verbraucht, soll auch mehr zahlen. So jedenfalls steht es im Heizkostenabrechnungsgesetz (HeizKG). Voraussetzung für die Anwendung des HeizKG ist, dass in den einzelnen Wohnungen Wärmezählter angebracht sind, nach denen sich der jeweilige Verbrauchsanteil berechnen lässt.

Nutzflächen-Berechnung

Handelt es sich jedoch um ein schlecht isoliertes Gebäude oder wird durch das Drehen am Heizkörperventil der Energiebedarf so gut wie nicht verändert (das ist zum Beispiel dann der Falle, wenn der überwiegende Anteil der Wärmeabgabe durch die Rohrleitungen erfolgt), können die Energiekosten zu 100 Prozent nach der beheizbaren Nutzfl äche aufgeteilt werden. Die beheizbare Nutzfläche ist per Definition: die gesamte Bodenfl äche der Wohnung oder sonstigen Räumlichkeiten abzüglich der Wandstärken und der im Verlauf der Wände befindlichen Durchbrechungen. Der Verbrauch von Heizung und Warmwasser ist getrennt zu erfassen. Ist das nicht möglich, wird vom Gesetz her ein Anteil der Heizkosten von 70 Prozent und der Warmwasserkosten von 30 Prozent angenommen. Die laufenden Kosten, wie beispielsweise Strom, die für den Betrieb der Heizungsanlage benötigt werden, sowie die Kosten für Erhaltungsoder Verbesserungsarbeiten sind ebenfalls nach der beheizbaren Nutzfläche aufzuteilen. Wichtig ist, dass die Abrechnung nach Erhalt auch kontrolliert wird.

Werbung


0
0
Leserreporter
Feedback
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen
Verkehr in Vorarlberg

Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Bitte Javascript aktivieren!