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	<title>Vorarlberg Online &#187; VN-Menschen</title>
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		<title>Psychologin als Gauklerin</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2012 08:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feldkircher Gauklerfestival]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a>, <a href="http://schlins.vol.at">Schlins</a> &#8211; Am morgigen Freitag erobern Gaukler Feldkirchs Altstadt. Schlinserin (31) mischt als Straßenkünstlerin mit.<span id="more-3317093"></span></p>
<p>Zum 26. Mal verwandeln dabei Zauberer, Musikanten  sowie Jongleure die geschichtsträchtigen Straßen der Feldkircher  Innenstadt in eine Freiluftmanege. In diesem Jahr haben sich für morgen,  Freitag, und übermorgen, Samstag, rund 40 Einzelkünstler und Gruppen  aus verschiedensten Nationen angesagt. Ein Drittel der Gaukler, die  heuer auftrete werden, sind erstmals in Feldkirch zu Gast. Quer durch  die Montfortstadt bespielen die rund einhundert Straßenkünstler zwölf  Auftrittsorte. Die Darbietungen der Gaukler sind als mitreißend bekannt und gelten nicht umsonst längst als regelrechter Publikumsrenner: Im Vorjahr wurden mehr als 20.000 Zuschauer gezählt.</p>
<h2>Auftritte von Dubai bis Indien</h2>
<p>Heuer  zum zweiten Mal in Feldkirch mit von der Partie: die sechsköpfige  Gaukler- und Künstlergruppe „Tirasaru“ mit Feuertanz und Stelzenlauf.  „Feuer ist ein faszinierendes Medium und eine Urkraft“, betont Tina  Salzgeber, welche seit zehn Jahren mit ihren Kollegen auf Achse ist. Und  dabei als Künstlerin schon um die halbe Welt gereist ist.</p>
<h2>„Straßenkunst ist intensiver“</h2>
<p>Neben  dem Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Österreich verstand die  Gruppe auch in Indien oder Dubai bei diversen Auftritten Menschenmassen  zu begeistern. Für die gelernte Schulpsychologin und Tanzpädagogin („Wir  sind die erste Feuerrockband der Welt. Statt Instrumenten lassen wir  das Feuer spielen“) ist die Straßen- und Bühnenkunst „kreative Arbeit“  und bereitet der überzeugten Vegetarierin „viel Spaß und Lebensfreude“.  Wobei die Straßenkunst mit Bühnenauftritten aus ihrer Sicht nicht  verglichen werden kann. „Die Straße ist für mich wesentlich spannender  und intensiver, weil der Kontakt mit dem Publikum ausgeprägter ist.“  Apropos Publikum: Den Hauptteil der Gage stellt für die Schlinserin die  große Begeisterung der Menschen dar. Auftritte vor mächtigen  Zuschauermassen können die Schulpsychologin nicht mehr aus der Ruhe  bringen. „Lampenfieber hatte ich einmal, aber das ist schon lange her“,  sagt die selbstbewusste Schlinserin.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<div><strong>Tina Salzgeber </strong><br />
<em>Tänzerin der Gruppe „Tirasaru“, die beim Feldkircher  Gauklerfestival mitmacht.</em>&#160;</p>
<p><em>Geboren</em>: 30. Mai 1981<br />
<em>&#160;</em></p>
</div>
<div><em>Beruf</em>: Psychologin<br />
<em>&#160;</em></div>
<div><em>Laufbahn</em>: Volks- und Hauptschule, BORG Feldkirch, Universitätsstudium  Innsbruck, seit 2009 freie Dienstnehmerin beim schulpsychologischen  Dienst Dornbirn; Tanzpädagogin und seit zehn Jahren auf Festivals im In-  und Ausland auf Achse<br />
<em>&#160;</em></div>
<div></div>
<div><em>Lebensmotto</em>: „Verrückte haben’s auch nicht  leicht.“</div>
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		<title>Wiederkehrende Freude</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 09:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dornbirn]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Evi Madlener]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://dornbirn.vol.at">Dornbirn</a> - Evi Madlener kann nicht genug davon bekommen, möglichst viele glückliche Kinder zu erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dornbirn.vol.at">Dornbirn</a> &#8211; Evi Madlener kann nicht genug davon bekommen, möglichst viele glückliche Kinder zu erleben.<span id="more-3302482"></span>Ihr Herz pocht schon wieder. So wie seit 14 Jahren.  Immer wenn die erste Woche der Schulferien ansteht, immer wenn es dann  gleich am Montag ins Kinderferienheim nach Maien oberhalb von  Schwarzenberg geht. „Eine Gänsehaut kommt dazu“, lacht Evi Mad&shy;lener.  Und sagt warum: „Es ist ewig faszinierend, die Kinder zu erleben, wenn  sie am ersten Tag ins Haus kommen. Aufgeregt und neugierig. So wie ich  selber.“</p>
<h2>Der besondere Moment</h2>
<p>Heute  Montag hat der be&shy;sondere Moment wieder Saison. 60 Kinder im Alter  zwischen sechs und zwölf Jahren werden in jenes Haus einziehen, das in  der Postkarten-Idylle des Bregenzerwaldes schon seit vielen Jahrzehnten  den Kleinen und etwas Größeren die Vorzüge einer echten Sommerfrische  beschert. Es ist nicht zuletzt diese Zeitlosigkeit von wahren  Kinderfreuden, die auch Evi Madlener fasziniert. „Wir haben Handy- und  Computerverbot. Die Kinder basteln, spielen und spaßen. So wie das  Kinder immer getan haben“, schwärmt die Mutter einer Tochter und eines  Sohnes.</p>
<h2>Schöne Geschichten</h2>
<p>Und  weil sie daran immer schon Gefallen fand, kam die Dornbirnerin 1998 als  Köchin nach Maien. Gekocht hat sie dort dann zwei Jahre. Danach wurde  sie Heimleiterin, später wieder Köchin. Aber eigentlich hat sie im so  schlichten und doch so mannigfaltigen Ferienparadies stets alles  gemacht: geputzt, organisiert, gekocht und vor allem mit den Kindern  gespielt. Seit zwei Jahren ist sie Verwalterin des Ferienheimes. Den  direkten Kontakt zu den „Kundschaften“ sucht sie dennoch wie eh und je.  „Kinder sind so dankbar. Ihre größte Freude  ist, wenn man sich mit ihnen abgibt.“ Wenn Evi Madlener solche Dinge  sagt, dann denkt sie immer wieder an jenen kleinen, schwerstbehinderten  Buben, den man nirgends mehr nehmen wollte. Außer im Ferienheim Maien.  Und sie denkt dann auch an ihren damals zweijährigen Buben Luca. „Der  hat eine kleine Spielzeugschildkröte als Geschenk bekommen. Diese legte  er dem behinderten Buben auf den Bauch. Der konnte dann so richtig  herzhaft lachen. Später schenkte mein Sohn, der Zweijährige, dem armen  Buben die Spielzeugschildkröte. Ist das nicht wunderbar?“</p>
<h2>Traurige Geschichten</h2>
<p>Die  Geschichten, die Evi Mad&shy;lener im Ferienheim Maien erlebte, sind aber  auch traurige. „Ich vergesse nie, wie einmal Vertreter der Behörde  gekommen sind und ein Geschwisterpaar einfach vom Heim weg mitnehmen  wollten. Das hab’ ich nicht zugelassen. Ich hab’ die Kinder schließlich  von ihrer Mutter übernommen und sah mich verpflichtet, sie dieser auch  wieder wohlbehalten zurückzubringen. Das tat ich schließlich auch. Was  die Behörde dann mit ihnen tat, weiß ich nicht.“ Als Verwalterin ist  Madlener nicht mehr wochenlang in Maien. Sie schaut regelmäßig nach dem  Rechten und wird heuer auch ihre zwei Kinder besuchen, die im dritten  Turnus dort Sommerfrische machen. „Viel mehr, als sie kurz besuchen,  geht dann sowieso nicht. Mütter sind für Kinder in diesem Alter ja  peinlich.“ Evi Madlener lacht. So wie auch die Kinder von Maien sehr oft  und sehr viel lachen.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<div><strong>Evi Madlener </strong></div>
<div></div>
<div>Geboren: 26. Mai 1968</div>
<div>Familie: verheiratet, zwei Kinder</div>
<div>Beruf: Buchhalterin</div>
<div>Wohnort: Dornbirn</div>
<div>Hobbys: Lesen, Laufen  Lieblingsspeise: Tiroler Knödel</div>
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		<title>Bludenzer Marathonmann</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 09:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bludenz]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Berglaufteam Sparkasse Bludenz]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Rödhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Masters-Berglauf-EM Bludenz]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://bludenz.vol.at">Bludenz</a> (VN-js) Mit dem Lauf-Gen im Blut organisiert Hubert Rödhammer eine Großveranstaltung nach der anderen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bludenz.vol.at">Bludenz</a> (VN-js) Mit dem Lauf-Gen im Blut organisiert Hubert Rödhammer eine Großveranstaltung nach der anderen.<span id="more-3296337"></span></p>
<p>In Sachen Marathonlauf kann ihm wohl niemand so  schnell etwas vormachen. Als passionierter Ausdauersportler und  Langstreckenläufer hat Hubert Rödhammer bereits 103 Marathons  bestritten. Dabei kam der naturverbundene Bludenzer  erst relativ spät zum Laufsport. „Vor 15 Jahren ließ ich mich  überreden, bei der Crosslaufserie in Lustenau an den Start zu gehen“,  schildert Rödhammer die Anfänge seiner Laufkarriere. Zuvor war der  vierfache Familienvater lange Rad gefahren. „Ich hatte zwar keine Ahnung  vom Laufen, konnte mich aber auf Anhieb im vorderen Feld klassieren“,  verrät Rödhammer. Sofort hatte ihn das Lauffieber gepackt und er  tauschte den „Drahtesel“ gegen die Laufschuhe.</p>
<h2>Weltenbummler</h2>
<p>Ein  weiterer positiver Nebeneffekt des Laufens war, dass es sich perfekt  mit Rödhammers zweiter großer Leidenschaft, dem Reisen, kombinieren  ließ. „Durch die Teilnahme an diversen Marathons bin ich auf der ganzen  Welt herumgekommen“, sagt er. So stand der gelernte Bäcker unter anderem  in Wien, Graz, Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Las Vegas, Buffalo,  New York, San Diego, St. Petersburg, Schanghai, Dubai, Kuba sowie  Südafrika am Start – außergewöhnliche Erlebnisse inklusive. „In  Schanghai etwa waren den Veranstaltern die Sicherheitsnadeln  ausgegangen, so wurde mir die Startnummern kurzerhand am T-Shirt  festgetackert. In Kuba wurden die Läufer mit reinem Zitronensaft  verpflegt, das war auch speziell. Andere Länder, andere Sitten“,  schmunzelt der heute 66-Jährige.</p>
<p>Den großen  Erfahrungsschatz, den Rödhammer im Zuge seiner internationalen  Lauferlebnisse gesammelt hat, bringt er seit acht Jahren als Obmann vom  Berglaufteam Sparkasse Bludenz  bei diversen Veranstaltungen mit ein. Neben der österreichischen  Meisterschaft wurde im Jahr 2007 auch die Masters-Berglauf-WM unter  seiner Federführung durchgeführt. Am Wochenende galt es für Rödhammer  und sein Team, die Masters-Berglauf-WM in der Alpenstadt über die Bühne  zu bringen. Ein Jahr lang war man mit den Vorbereitungen beschäftigt, um  am Tag x bestens gerüstet zu sein. „Größere und kleinere Rückschläge  gehören bei der Organisation eines solchen Events dazu, aber die  positiven Rückmeldungen machen diese schnell vergessen“, weiß der „Marathonmann“  aus Erfahrung und hat schon das nächste Ziel vor Augen: Anlässlich der  30. Auflage des Muttersberglaufs 2014 hofft er, einen Grand-Prix-Lauf  durchführen zu können.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<div><strong>Hubert Rödhammer </strong></div>
<div></div>
<div>Obmann vom Berglaufteam Sparkasse Bludenz und  Organisationschef der Masters-Berglauf-EM in Bludenz</div>
<div></div>
<div><em>Geboren: </em>5. Oktober  1946</div>
<div></div>
<div><em>Beruf: </em>gelernter Bäcker, jetzt Pensio&shy;nist</div>
<div></div>
<div><em>Familie:</em> verheiratet,  vier Kinder</div>
<div></div>
<div><em>Hobbys:</em> Berglauf, Wandern, Reisen</div>
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		<title>An der Seite der Verbrecher</title>
		<link>http://www.vol.at/an-der-seite-der-verbrecher/3291031</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 08:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg]]></category>
		<category><![CDATA[German Bertsch]]></category>
		<category><![CDATA[Jurist]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwalt]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> - Als &#173;Strafverteidiger kämpft German Bertsch dafür, dass selbst Schwerkriminelle einen fairen Prozess bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a> &#8211; Als &shy;Strafverteidiger kämpft German Bertsch dafür, dass selbst Schwerkriminelle einen fairen Prozess bekommen.<span id="more-3291031"></span></p>
<p>Seit 25 Jahren ist der Jurist im Geschäft. Vor über 40 Schwurgerichten ist der  50-Jährige als Strafverteidiger aufgetreten und über 250 Mal hat er in  Innsbruck in zweiter Instanz für ein milderes Urteil gekämpft. Auch  Junganwälte bildet German Bertsch aus. Nicolas Stieger etwa,  mittlerweile selbst erfahrener Strafverteidiger, ist bei dem Feldkircher  Rechtsanwalt „in die Lehre gegangen“.</p>
<p>Bertsch ist ein Routinier. Doch einzelne Fälle wie der Mord an der 16-jährigen Jelena im Jahr 2008 gehen selbst ihm nahe. Ein Freund erschlug das Mädchen damals mit einer Bratpfanne. Der Angeklagte bekam 17 Jahre Haft. Ein anderer Fall, der dem Verteidiger in trauriger Erinnerung blieb, ist jener eines Drogenabhängigen, der in Holland einen Pensionisten grausam erwürgte. Der Täter bekam 18 Jahre. Aber: „Auch die Schicksale der Opfer belasten einen“, gibt German Bertsch zu.</p>
<h2>Unliebsame Prozesse</h2>
<p>Viele  seiner Anwaltskollegen lehnen derartige Verteidiger-Fälle ab. Auch  Sexualdelikte sind in Kanzleien sehr unbeliebt. German Bertsch übernimmt  sie alle. An die 15 Mal pro Jahr werden unliebsame Prozesse auf ihn  abgewälzt. Die Hälfte davon sind Sexualstraftaten. „Jeder hat das Recht  auf ein faires Verfahren und einen Verteidiger. Außerdem – irgendjemand  muss es schlussendlich sowieso machen“, erklärt Bertsch nüchtern. „Man  muss den Mandanten reinen Wein einschenken“, bekräftigt der  Strafverteidiger. Dass bei einem Schuldspruch Haftstrafen bis zu 15  Jahren warten, sagt er beschuldigten Schwerverbrechern klipp und klar.  Ansonsten sind Beschwerden und Streitigkeiten ums Honorar  vorprogrammiert. „Oft erwarten Angehörige ein Wunder und sind  enttäuscht, wenn der Sohn oder Bruder für Jahre ins Gefängnis muss.“ Wirklich angefeindet wurde German Bertsch dennoch nie.</p>
<p>Bereits  als Jugendlicher verfolgte German Bertsch in den Medien große Prozesse  mit Interesse. „Wenn ich nicht die Anwaltslaufbahn eingeschlagen hätte,  wäre ich Senner geworden, wie es mein Vater auch schon war“, sagt der  naturverbundene Bregenzerwälder mit einem Schmunzeln. Seine Freizeit  verbringt er auf seiner „Brand“-Alpe in Damüls. „Ansonsten entspanne ich  mich gerne in geselligen Runden, beim Wandern oder auch bei  Fußballspielen. Ich selbst spiele in meinem Alter natürlich nicht mehr,  aber ich schau mir Spiele gerne an“, sagt der  leidenschaftliche Bayern-Fan. Außerdem ist German Bertsch ein Anhänger  von Raja de Casablanca, einem marokkanischen Fußballklub. „Meine Frau  ist nämlich Marokkanerin“, erzählt der Anwalt verschmitzt. Aus dem Strafrecht zurückziehen will der Rechtsanwalt sich noch lange nicht, schließlich zählt er mittlerweile zu den gefragtesten Strafverteidigern im Land.</p>
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		<title>Alles unter Dach und Fach</title>
		<link>http://www.vol.at/alles-unter-dach-und-fach/3259355</link>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 08:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfurt]]></category>
		<category><![CDATA[RHCW]]></category>
		<category><![CDATA[Rollhockeyclub Wolfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://wolfurt.vol.at">Wolfurt</a> - Michael Laritz und der Rollhockeyclub Wolfurt freuen sich über eine neue Halle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://wolfurt.vol.at">Wolfurt</a> &#8211; Michael Laritz und der Rollhockeyclub Wolfurt freuen sich über eine neue Halle.<span id="more-3259355"></span>Die Vorfreude steht Michael Laritz ins Gesicht geschrieben. Denn was  lange währte, wird endlich gut. Am Samstag nimmt der Rollhockeyclub  Wolfurt (RHCW) seine neue Halle beim Fußballplatz an der Ach in Betrieb.  Viele ehrenamtliche Stunden haben Spieler und  Eltern in den Ausbau eines Objektes gesteckt, von dem der Obmann hörbar  stolz als „Meilenstein in der Vereinsgeschichte“ spricht. Die  inoffizielle Eröffnung erfolgt deshalb standesgemäß mit dem Derby gegen  die Rollhockeykollegen aus Dornbirn. Spannung ist also garantiert. Was  für Michael Laritz aber noch mehr zählt ist, dass die Rahmenbedingungen  jetzt stimmen und sich die Mannschaften, zu denen auch der Inline-Hockeyklub „Walkers“ gehört, nun „voll und ganz auf den Sport konzentrieren können“.&#160;</p>
<h2>Dringliche Angelegenheit</h2>
<p>Rollhockey wird in Wolfurt schon lange gespielt. Anfang der  1990er-Jahre war der RHCW im Verbund mit Dornbirn Wegbereiter für diese  Sportart im Land. Michael Laritz und  sein Bruder Martin (36) fanden über das Eishockey zum Rollhockey.  Inspiriert vom damaligen Erfolgslauf der VEU versuchten sie sich an  Eishockeystöcken, sattelten dann aber bald auf Rollen um. Und  blieben dabei. Martin Laritz fungiert heute noch als wichtige Stütze in  der deutlich verjüngten ersten Kampfmannschaft. Michael Laritz ist  zwischenzeitlich in erster Linie Obmann, hilft jedoch nach wie vor mit  Begeisterung aus, wenn Not am Mann herrscht.  So, wie er am Rollhockey hängt, trieb er auch den Bau der Halle voran.  Eine dringliche Angelegenheit, weil jahrelang bei Wind und  Wetter draußen gespielt bzw. trainiert werden musste. „Besonders im  Winter hatten wir teilweise katastrophale Bedingungen“, erzählt Michael  Laritz. Dem Entgegenkommen der Dornbirner Konkurrenz ist es zu danken,  dass wenigstens zweimal pro Woche im Trockenen geübt werden konnte.  Erste Bemühungen um eine überdachte Unterkunft gab es schon vor zehn  Jahren. Doch die Sache verblieb in der Schublade. 2008 dann ein neuer  Anlauf. „Bei der Gemeinde haben wir nur um ein Dach  angesucht“, so Laritz. Den großen Rest wollten die Vereine selbst  stemmen. Aber die Wirtschaftskrise machte den vollmundigen Plänen einen  Strich durch die Rechnung. Wieder hieß es warten. Nach einem Jahr der  nächste Versuch. Diesmal spielte allerdings der Landschaftsschutz nicht  mit. Er störte sich an der Blechhalle.</p>
<h2>Lohnender Einsatz</h2>
<p>Mittlerweile steht ein naturkompatibler Holzbau dort, wo einst  der Blick nur zum Himmel ging. Rund 600.000 Euro kostete das ersehnte Dach über dem Kopf. Den Großteil zahlen Marktgemeinde und Land, etwa 70.000 investiert der Verein, der außerdem den Innenausbau bewältigte. Und  das in nur 13 Wochen. Doch der Einsatz lohnte sich. „Es ist ein  geniales Teil geworden“, schwärmt der Obmann, dem besonders das  Fortkommen des Nachwuchses am Herzen liegt. Eine große Offensive im  Herbst bescherte dem Verein immerhin 35 neue Jungspieler. Ihnen soll es  an nichts mangeln. Denn auf sie baut der RHCW in Zukunft. Die offizielle  Eröffnung der Halle findet übrigens am 1. Juli statt. An diesem Samstag  geht es bereits um 12.30 Uhr los. Höhepunkt ist das Derby gegen  Dornbirn um 16 Uhr.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Michael Laritz </strong></p>
<p><em>Geboren</em>: 23. Juli 1972 in Dornbirn</p>
<p><em>Wohnort</em>: Wolfurt</p>
<p><em>Familienstand</em>: verheiratet, 2 Kinder (3 und 5)</p>
<p><em>Beruf</em>: Spediteur</p>
<p><em>Hobbys</em>: Rollhockey, Skifahren</p>
</div>
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		<item>
		<title>Kräftig am Rad gedreht</title>
		<link>http://www.vol.at/kraeftig-am-rad-gedreht/3252604</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hard]]></category>
		<category><![CDATA[Sibratsgfäll]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Steurer]]></category>
		<category><![CDATA[Giro d’Italia]]></category>
		<category><![CDATA[Mechaniker]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://hard.vol.at">Hard</a> - (VN-akp) Alexander Steurer aus Sibratsgfäll war als Mechaniker beim Giro d’Italia dabei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://hard.vol.at">Hard</a> &#8211; (VN-akp) Alexander Steurer aus Sibratsgfäll war als Mechaniker beim Giro d’Italia dabei.<span id="more-3252604"></span></div>
<p>Vom 5. bis 27. Mai lebt Italien drei Wochen lang  in einer Welt in Rosa. Der Giro d’Italia ist nach der Tour de France  das bedeutendste Radrennen der Welt und zugleich das größte  Sportereignis des Landes. Ganz Italien steht am  Straßenrand, um die Profis anzufeuern, die auf insgesamt 3500  Kilometern um das rosa Führungstrikot kämpfen. „Die Tifosi haben eine  ungeheure Leidenschaft für den Radsport, sie machen das Sport&shy;event zu  etwas ganz Außergewöhnlichem,“ beschreibt der gebürtige Sibratsgfäller  Alexander Steurer die Atmosphäre. „Von der Klosterschwester über den  Finanzbeamten bis zu den Schülern stehen alle auf der Straße. In jedem  Café läuft der Giro im Fernsehen, jeder spricht davon.“</p>
<h2>Zum fünften Mal beim Giro</h2>
<p>Der 34-Jährige begleitete zum fünften Mal eine Profi-Equipe   als Mechaniker bei der Italien-Rundfahrt, dieses Mal allerdings nur eine  Woche lang. Nachdem er von 2005 bis 2007 hauptberuflich für das  deutsche Profiteam Gerolsteiner gearbeitet hatte und auch drei Mal bei  der Tour de France dabei war, arbeitet er seit 2008 beim Harder  Radhersteller Simplon. Dort ist er für den technischen Kundendienst und  den Teamsupport zuständig. Das deutsche Team NetApp, dessen Fahrer  Simplon mit Rennmaschinen ausstattet, erhielt heuer als eines von nur  vier Zweitliga-Mannschaften eine Einladung zur dreiwöchigen  Italien-Rundfahrt. Mit dabei ist mit dem Hohenemser Matthias Brändle  auch ein Vorarlberger. Der 22-jährige Profi fährt den Giro zum zweiten  Mal nach 2010 und freute sich über die Ländle-Unterstützung in der  ersten Woche.  Einbruch in Teambus „Viele Fahrer sind nervös, Matthias ist dagegen sehr entspannt. Nicht  einmal vom Einbruch in den NetApp-Teambus, als seine Ersatzkleidung  mitsamt Schuhen gestohlen wurden, bringt ihn aus der Ruhe“, so Steurer. In der ersten Rennwoche war der 34-Jährige zum Rennauftakt vor Ort.  Unter anderem, um das Rahmendesign dem Giro anzugleichen. „Wir haben  rosa Sticker mit dem Spruch ‚Proud to ride the Giro 2012‘ an allen 18  Rennmaschinen angebracht. Auch eine rosa Sonderedition der  NetApp-Trikots wurde angefertigt. Außerdem haben wir ein Video gedreht,  bei dem ich den neuesten Aero-Rahmen von Simplon vorgestellt habe. Der  Salzburger Daniel Schorn fährt ihn beim Giro“, erklärt Steurer. „Für  Simplon ist der Giro ein super Testfeld.  Wir bekommen wertvolles  Feedback von den Profis, denn das Material wird unter härtesten  Bedingungen getestet. Gleichzeitig ist es für unser Unternehmen eine  großartige Werbeplattform“, erklärt der Wahl-Dornbirner. Der neue  Aero-Rahmen wird Anfang September auf der Eurobike in Friedrichshafen,  der weltweit größten Radmesse, präsentiert.</p>
<h2>Sprint der Mechaniker</h2>
<p>Auch als Mechaniker im Begleitfahrzeug war Steurer im Einsatz.  „Das war Adrenalin pur. Bei einem Sturz heißt es auch für uns zu  sprinten und möglichst schnell mit den Ersatzlaufrädern beim Fahrer zu  sein. Da schießt der Puls schon auf 200 hoch“, gesteht der  leidenschaftliche Hobby-Radfahrer. Er hat es genossen, wieder einmal  Rennluft zu schnuppern. „Der Radsport ist eine große Familie, der  Zusammenhalt ist enorm. Die Mechaniker helfen sich bei Bedarf mit  Material untereinander aus – in welchem Sport gibt es das sonst“, so  Steurer. „Der Giro hat noch mehr Flair und Charisma als die Tour de  France, es ist ein Gefühl von Dolce Vita“, schwärmt er. Spätestens bei  der Königsetappe am 26. Mai auf das Stilfserjoch reist er den Helden der Landstraße wieder nach – dieses Mal als Fan.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Alexander Steurer </strong></p>
<p>War zum fünften Mal beim Giro d‘Italia als Team-Mechaniker dabei.</p>
<p><em>Geboren</em>: 22. Oktober 1977</p>
<p><em>Wohnort</em>: Dornbirn</p>
<p><em>Beruf</em>: Technischer Kundendienst und Teamsupport bei <a href="http://www.laendlefirma.at/simplon---fahrrad-gmbh.html" target="_blank">Simplon in Hard </a></p>
<p><em>Hobbys</em>: Skitouren, Skifahren, Mountainbiken, Rennrad fahren</p>
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<media:content height="450" width="600" url="http://cdn3.vol.at/2012/05/vnmensch-600x450.jpg"><media:description><![CDATA[Alexander Steurer (M.) bringt die Simplon-Rennmaschine des Hohenemsers Matthias Brändle (l.) mit rosa Aufklebern in den passenden „Giro-Look“. Das ist Teil der NetApp-Video-Berichterstattung.]]></media:description></media:content>	</item>
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		<title>Bergführer für Unternehmer</title>
		<link>http://www.vol.at/bergfuehrer-fuer-unternehmer/3245559</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg]]></category>
		<category><![CDATA[Buchautor]]></category>
		<category><![CDATA[Herbert Loos]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensberater]]></category>
		<category><![CDATA[Zurück zum Erfolg]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://hard.vol.at">Hard</a> - Herbert Loos ist Unternehmensberater und Buchautor. Nun erscheint sein zweites Werk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://hard.vol.at">Hard</a> &#8211; Herbert Loos ist Unternehmensberater und Buchautor. Nun erscheint sein zweites Werk.<span id="more-3245559"></span>Es war reiner Zufall, dass Herbert Loos, gebürtiger Oberösterreicher,  angefangen hat Bücher zu schreiben. Denn in seinem Job als  Unternehmensberater und als Dozent an der Universtität Liechtenstein ist  er eigentlich genug ausgelastet. „Ein guter Bekannter hat mich auf die  Idee gebracht, ein Buch zu schreiben. Jetzt erscheint schon mein zweites  und die Themen für ein drittes  hab ich schon im Kopf“, sagt Loos und führt aus: „Beim Schreiben  vergisst man einfach Raum und Zeit, und das ist herrlich.“ Dabei sträubte er sich anfangs dagegen. Grund: „Ich war in  Rechtschreibung früher in der Schule fürchterlich schlecht, daher hat es  mich eher abgeschreckt, ein Buch zu schreiben.“ Mit „Zurück zum Erfolg“, wie sein neues Werk heißt, will Loos seine  Kunden mit einem praxisorientierten Ratgeber zurück auf die Erfolgsspur  bringen. Darin kommt er mit einfachen Mitteln Erfolg und Misserfolg auf  die Spur. „Bei meinen Büchern geht es um Wissensvermittlung. Die Tipps  darin sind nicht die zweitbesten, sondern genau auf diese Weise gehen  wir in unserer Arbeit vor“, sagt Loos.&#160;&#160;</p>
<h2>Mit dem Herzen dabei</h2>
<p>Er selbst beschreibt sich als Erfolgsfanatiker und Mitanpacker.  „Wir sind keine Kuschelberater, wir packen mit an. Und schauen unter  jeden Stein“, erklärt der Harder. Immer sei es als Unternehmensberater  nicht schön – zum Beispiel wenn man den Mitarbeiterbestand reduzieren  müsse. Und es ist keineswegs so, dass es den 45-Jährigen kalt lässt.  „Gerade erst ist es passiert, dass ich um 4 Uhr in der Früh aufgestanden  bin und mich die Gedanken zu einem Unternehmen so beschäftigt haben, dass ich nicht mehr schlafen konnte.“ Ein Unternehmensberater ist für Loos vergleichbar mit einem Bergführer. „Wir zeigen einem Betrieb den Weg auf den Gipfel, dorthin muss er aber selber laufen.“</p>
<h2>„Schönste Region der Welt“</h2>
<p>1993 verschlug es Loos nach Vorarlberg. Zuvor in einer Linzer Firma für  Brandschutz konnte er die Liechtensteiner  Hilti als Kunde gewinnen,  pendelte von da an vermehrt ins Ländle. „So hab ich Vorarlberg kennen  und lieben gelernt. Für mich  haben wir hier eine der schönsten Regionen der Welt“, schwärmt Loos und  ergänzt: „Und ich bin schon viel auf der Welt herumgereist.“</p>
<h2>Die fünf Fs</h2>
<p>Mit seiner Firma Loos&amp;Partner berät er in allem was mit  Restrukturierung zu tun hat, wobei es immer um die strategische  Ausrichtung geht. Strategie – übrigens ein Begriff, den Loos nicht gerne  verwendet. „Schlussendlich geht es immer um die Frage, wo ich in drei  bis fünf Jahren sein will.“ Diese Frage hat der Harder für  sich selbst bereits beantwortet. „Klingt vielleicht komisch, aber ich  weiß, dass ich hier in Vorarlberg sterben will.“ Und bis dahin sollen für ihn immer die fünf F`s, die zu einem glückerfüllten Leben gehören, gegeben sein: Familie, Freunde, Freizeit, Fitness und Firma. Bei zu vielen Unternehmern  würden die anderen vier F`s auf Kosten der Firma zu kurz kommen, wodurch  sie – wenn sie ihre Firma verkauft haben – in ein tiefes Loch fallen.  „Das hab ich schon oft miterlebt.“ Sein erstes Buch handelte von  Firmenübergaben und lautete auf den Titel „Wie werde ich meine Firma  los“.  Beim Lesen, sagt Loos, konnten Unternehmer  lernen, wie sie ihre Firma übergeben oder verkaufen. Mit „Zurück zum  Erfolg“ will er nun die Leserschaft zurück auf die Erfolgsspur bringen.</p>
<p><em>&#160;</em></p>
</div>
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		<title>Alevitin mit Kopf und Herz</title>
		<link>http://www.vol.at/alevitin-mit-kopf-und-herz/3215082</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:56:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiler]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://weiler.vol.at">Weiler</a> (VN-ib) - Nurcan Bakmaz, Obfrau der Vorarlberger  Aleviten, feiert mit ihrem Verein 20-jähriges Jubiläum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://weiler.vol.at">Weiler</a> (VN-ib) &#8211; Nurcan Bakmaz, Obfrau der Vorarlberger  Aleviten, feiert mit ihrem Verein 20-jähriges Jubiläum.<span id="more-3215082"></span>Die Türen des Kulturzentrums in Weiler stehen offen. „Wir können  nicht abgeschottet leben, das wäre auch nicht im Sinne des  Alevitentums“, sagt Nurcan Bakmaz. Sie ist die Obfrau der Vorarlberger  Aleviten, die als Verein gerade 20-jähriges Jubiläum feiern.</p>
<p>An die 7000 Aleviten leben in Vorarlberg. „Wir sind eine eigenständige  Religionsgemeinschaft, die ihren Ursprung im Islam hat, sich aber in  eine andere Richtung entwickelt hat“, erklärt sie. Einflüsse aus anderen  Kulturen  und Religionen  wurden aufgenommen, etwa dem Buddhismus oder dem Schamanismus.</p>
<p>„Wir haben ein anderes Gottes- und  Menschenbild. Gott ist im Menschen, dort muss man ihn suchen. Im  Mittelpunkt steht bei uns immer der Mensch.“ Deshalb nimmt man auch  nicht alle Gebote so genau. Der Cem, der Gottesdienst, sollte eigentlich  am Donnerstag stattfinden. „Aber da hat ja niemand Zeit“, sagt Bakmaz  in klarem Hochdeutsch. Deshalb trifft man sich meist am Wochenende im  Vereinsheim in Weiler. Eine Moschee brauchen die Aleviten für den  Gottesdienst nicht. Ein großer Raum reicht.  Ramadan  und die Pilgerfahrt nach Mekka gibt es für die Aleviten auch nicht. Kopftücher trägt, wer will.</p>
<h2>Kritische Töne</h2>
<p>Bakmaz wurde in der Türkei geboren. Als Kind kam sie nach  Österreich. Seit über 25 Jahren lebt sie in Vorarlberg. Kritik äußert  sie gerne, und zwar in alle Richtungen. Der türkischen Regierung steht sie kritisch gegenüber: „Wie in der Türkei mit Pressefreiheit oder Frauenrechten umgegangen wird, hat nichts mit  Demokratie zu tun.“</p>
<p>Sich zu integrieren ist der Sekretärin am LKH Feldkirch wichtig. Auch  deshalb wurde etwa im Vorjahr eine Podiumsdiskussion zum Thema in Weiler  veranstaltet. „Wir sind keine Gastarbeiter mehr. Wir gehen nicht  zurück. Hier ist unsere Heimat. Das muss beiden Seiten bewusst werden“,  sagt sie bestimmt.</p>
<p>Bakmaz ist Zaza – Mitglied einer türkischen Minderheit. In ihrer  Kindheit war es in der Türkei verboten, öffentlich Zazaki zu sprechen.  Erst 1991 wurde das gesetzliche Sprachverbot aufgehoben. Deshalb hat sie  ihre eigentliche Muttersprache nie gelernt. Die Wichtigkeit der  Sprachen hat es ihr aber bewusst gemacht. Mit ihren Kindern hat sie in den ersten Jahren nur türkisch geredet. Jetzt spricht sie mit  ihnen deutsch, ihr Mann türkisch.  Das klappt gut. „Es braucht eine  Sprache als Basis. Ansonsten kann man statt zwei plötzlich gar keine  Sprache richtig.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Nurcan Bakmaz </strong><br />
<strong>Obfrau der Vorarlberger Aleviten </strong></p>
<p><em>Geboren</em>: 17.11.1971<br />
<em>Ausbildung</em>: Handelsschule Feldkirch<br />
<em>Laufbahn</em>: Sekretärin am Landeskrankenhaus Feldkirch<br />
<em>Familie</em>: verheiratet, zwei Kinder</p>
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		<title>Leute ins Gespräch bringen</title>
		<link>http://www.vol.at/leute-ins-gespraech-bringen/3186338</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Egg]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Egg - Carmen Willi versucht das jährlich mit den „Bregenzerwälder  Familiengesprächen“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Egg &#8211; Carmen Willi versucht das jährlich mit den „Bregenzerwälder  Familiengesprächen“.<span id="more-3186338"></span>Die Liebe zum Ehrenamt wurde Carmen Willi quasi in  die Wiege gelegt. Schon ihre Eltern engagierten sich freiwillig, vor  allem im kirchlichen Bereich. Die Tochter zieht zwar Weltliches vor, ist  aber nicht minder aktiv dabei. Neben dem Weltladen, den Carmen Willi  als Obfrau betreut, trägt sie seit fünf Jahren auch Verantwortung für  die Bregenzerwälder Familiengespräche. Dabei handelt es sich um eine  Vortragsreihe, die sich zwischenzeitlich in allen Regionen des Landes  etabliert hat. „Im Bregenzerwald ist sie so etwas wie ein Marker in der  Fastenzeit“, kann sich die bald zweifache Mutter über ein großes  Stammpublikum freuen.</p>
<h2>Plattform geschaffen</h2>
<p>Das erste Konzept zu den Bregenzerwälder Familiengesprächen  erstellte Reinhold Künz im Frühjahr 1993, damals noch unter der Ägide  des Ehe- und Familienzentrums. Es sollte eine Plattform geschaffen  werden, mit deren Hilfe Familien, Ehepaare, Jugendliche und Kinder, aber  auch Alleinerziehende und sonstige Interessierte ins Gespräch  kommen, sie aber auch Unterstützung finden können bei der Bewältigung  des Alltags. An der Intention hat sich bis heute nichts geändert. Nur  der Träger ist mit dem Vorarlberger Familienverband ein anderer  geworden. Seither fanden 208 Veranstaltungen mit über 20.000 Besuchern  statt. Carmen Willi kam über Bekannte, die beim Familienverband tätig waren, zu  den Familiengesprächen. „Man fragt halt immer die, von denen man weiß,  dass sie eh schon ehrenamtlich arbeiten“, sagt sie. Doch es klingt  keineswegs frustriert. Im Gegenteil. Die Freude am Tun ist der jungen  Frau anzuhören. Sie leitet ein Team von sieben Personen, das jeweils  drei Vorträge organisiert. Dass diese in der Fastenzeit stattfinden, hat  einen eher praktischen Grund. Die zeitliche Einschränkung macht die  Sache für alle überschaubar. Zwischen 150 und 350 Zuhörer zählt jede  Veranstaltung. „Eine schöne Resonanz“, befindet die naturbegeisterte  Volksschullehrerin.</p>
<h2>Familie und Ehrenamt</h2>
<p>Irgendwann möchte Carmen Willi in ihren angestammten Beruf  zurück. Derzeit gehen Familie und Ehrenamt jedoch vor. Der kleine Damian  bekommt im Juni nämlich ein Geschwisterchen. Selbst wenn die werdende  Mama nach der Karenzzeit wieder in den Lehrerberuf einsteigt, vom  Ehrenamt werde sie wohl nicht lassen können. Denn es sei eine erfüllende  Tätigkeit. Die will sie nach Möglichkeit nicht missen. Und: „Für etwas,  das einem wichtig ist, findet man immer Zeit“, so ihre Überzeugung.  Jetzt, wo sie auf die Geburt des Kindes wartet, empfindet sie das  Ehrenamt als doppelt nützlich. „Eine Beschäftigung zu haben, die Sinn  macht, ist etwas Schönes und ich komme unter Leute.“ Dort ist sie besonders gerne. Nicht umsonst gibt Carmen Willi „sich mit Freunden treffen“ als Hobby an.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Carmen Willi<br />
Geboren: 22. Dezember 1980 in Feldkirch<br />
Familie:  verheiratet, 1 Sohn<br />
Wohnort: Egg<br />
Beruf: Volksschullehrerin<br />
Hobbys:  Natur, Berge, sich mit Freunden treffen</p>
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		<item>
		<title>Jugend für Holz begeistern</title>
		<link>http://www.vol.at/jugend-fuer-holz-begeistern/3184146</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 07:58:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hartmann_n</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lauterach]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lauterach - Michael Stadler in Lauterach ist Partner bei der diesjährigen Tischler-Trophy.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lauterach &#8211; Michael Stadler in Lauterach ist Partner bei der diesjährigen Tischler-Trophy.<span id="more-3184146"></span>„Ich bin mit Leib und Seele Handwerker und beteilige mich überall, wo man etwas für das Image des Handwerks und natürlich speziell für die Tischler tun kann.“ So gegenüber den VN Tischlermeister Michael Stadler, der seinen Betrieb in Lauterach hat und Stellvertretender Innungsmeister der Vorarlberger Tischler ist. In Vorarlberg gibt es rund 500 Tischlereibetriebe. Und Stadler weiter: „Neben dem Betrieb mache ich seit vielen Jahren bei zahlreichen Projekten mit. Beispielsweise mit dem Tischlerstand bei der Lehrlingsbörse, verschiedenen Aktionen des Wirtschaftsvereins in der Gemeinde Lauterach und natürlich auch bei der Tischler-Trophy.“</p>
<h2>Tischlerberuf wird vorgestellt</h2>
<p>„Die Leitidee der Tischler-Trophy, die von der Tischlerinnung ins Leben gerufen wurde, ist es, jungen Menschen den Werkstoff Holz und den Beruf des Tischlers schon vor ihrer Entscheidung über ihren zukünftigen Ausbildungsweg auf eine spannende Art und Weise vorzustellen. Darüber hinaus steckt in diesem Projekt ein großes Potenzial zur Förderung von Spaß, Kreativität, Team fähigkeit, Ausdauer und Engagement innerhalb des Werk- und fächerübergreifenden Unterrichts“, erklärt Stadler.</p>
<h2>Wettbewerb für 20 Klassen</h2>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein Wettbewerb für rund 20 Schulklassen aus ganz Vorarlberg organisiert. Bei diesem steht die Erstellung eines Medienmöbels nach eigenen Vorstellungen im Mittelpunkt. Dieses wird von den Schülern im Werkunterricht unter Begleitung der Lehrperson sowie mit Unterstützung eines Partnertischlers vor Ort erzeugt. Dieser hilft bei der Ideenfindung und Umsetzung. Als Motivation winken den Schülern tolle Preise, die heute im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung übergeben werden. Zu seiner Innungsfunktion meint Stadler: „Wir haben ein sehr agiles Team in der Innung. Man kann sich einbringen und kann etwas bewegen. Wir hoffen, wieder einige gute Schüler dazu motivieren zu können, den schönen Beruf des Tischlers zu erlernen.</p>
<p>Dieser Beruf bietet Entfaltungsmöglichkeiten wie wenige andere.“ Was ist das Besondere am Holz? „Es bietet Gestaltungsmöglichkeiten wie kein anderes Material. Es lässt sich auch mit anderen Materialien kombinieren und ist extrem vielfältig. Zudem ist es als Werkstoff angenehm zu verarbeiten“, beschreibt Stadler abschließend.</p>
<p><em>&#160;</em></p>
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		<item>
		<title>40.000 Frühlingsboten</title>
		<link>http://www.vol.at/40-000-fruehlingsboten/3183174</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 09:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bregenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lustenau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a>, <a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> - Jürgen Kiesenebner sorgt als Leiter der Stadtgärtnerei für ein blühendes Bregenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bregenz.vol.at">Bregenz</a>, <a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> &#8211; Jürgen Kiesenebner sorgt als Leiter der Stadtgärtnerei für ein blühendes Bregenz.<span id="more-3183174"></span>Die lauen Temperaturen treiben den Gärtner Jürgen Kiesenebner nach draußen. Er und seine 21 Mitarbeiter der Stadtgärtnerei sorgen mit Narzissen, Tulpen, Krokus, Stiefmütterchen, Goldlack und Vergissmeinnicht für ein Frühlingserlebnis für alle Sinne. Es gibt viel zu tun: Verkehrsinseln, Blumenkisten, Parks und natürlich die Seeanlagen wollen mit 40.000 Blumen geschmückt werden. Dazu kommen nochmal 30.000 Blumen im Sommer. „Wir wollen anderen Menschen eine Freude bereiten. Vor allem jenen, die selber keinen eigenen Garten haben. Als Landeshaupt– und Festspielstadt ist es natürlich auch unsere Aufgabe, für ein tolles Stadtbild zu sorgen“, sagt Jürgen Kiesenebner. Bevor aber die Blumen Mitte März ausgepflanzt werden, ist erst einmal Frühjahrsputz in Bregenz angesagt. Bei allen Spielplätzen, Schulen, Parks und Plätzen wird nochmals das Herbstlaub gesammelt, Bäume und Sträucher werden geschnitten und in Form gebracht. „Es soll nach dem Winter wieder ordentlich aussehen“, erklärt der 39-Jährige.</p>
<p>Die Leidenschaft für Pflanzen habe ihn schon als Kind gepackt, erzählt Kiesenebner: „Ich wohnte bei meiner Großmutter. Sie hatte einen großen Garten, wo ich meinen eigenen Bereich hatte. Ich hatte Topfpflanzen und ein eigenes Beet mit Blumen. Ich habe auch mit Gemüse und Gehölzen experimentiert – zum Beispiel zog ich eine Kiwi-Pflanze im Topf.“ Nach der Schule absolvierte der gebürtige Bregenzer eine Gärtnerlehre. Auf dem zweiten Bildungsweg machte er Matura und anschließend die Ausbildung zum Gärtnermeister. 1997 begann Kiesenebner bei der Stadtgärtnerei, die er seit sechs Jahren auch leitet. Zwei Anliegen sind ihm dabei besonders wichtig: Ein möglichst schonender Umgang mit Energie und Wasser und die Lehrlingsausbildung. „In Zeiten des Klimawandels ist uns die Energieproblematik ein Anliegen. Wir versuchen deshalb, unseren CO2–Ausstoß so niedrig wie möglich zu halten. Wir züchten alle Frühjahrs- und Sommerpflanzen auf biologischer Basis. Das heißt, wir verzichten auf mineralischen Dünger und arbeiten mit Kompost.“ Die Pflanzen werden nicht gespritzt. Stattdessen setzt der Vater von zwei Kindern auf Nützlinge wie Marien&shy;käfer- und Florfliegenlarven. 60 Prozent des verwendeten Gießwassers ist gesammeltes Regenwasser.</p>
<h2>Begeisterung weitergeben</h2>
<p>Ökologisches Bewusstsein soll auch den fünf Lehrlingen des Betriebs mitgegeben werden. Dabei ist Abwechslung Trumpf: „Von der Parkgestaltung über die Baumpflege bis zur Aufzucht von Jungpflanzen im Winter ist alles dabei – unsere Lehrlinge lernen alle Bereiche des Gärtnerns kennen und sind das ganze Jahr voll in den Betrieb eingebunden.“ Die Abwechslung macht auch für Kiesenebner die Arbeit so interessant. „Es gibt Tausende Arten von Bäumen, Sträuchern und Blumen – da gibt es immer was zu entdecken und man lernt einfach nie aus.“ Erholung findet er daheim und zwar bei der Arbeit im eigenen Garten. Ein echter Naturliebhaber eben. Seine Lieblingspflanze ist übrigens der Ginko: „Ein Überlebender aus der Urzeit, mit einem tollen Blatt und goldenem Laub im Herbst.“</p>
<h2>Zur Person: Jürgen Kiesenebner</h2>
<p>Jürgen Kiesenebner leitet die Bregenzer Stadtgärtnerei</p>
<p>Geboren: 21.10.1972 in Bregenz</p>
<p>Wohnort: Lustenau</p>
<p>Ausbildung: Gärtnermeister</p>
<p>Familie: verheiratet, zwei Töchter</p>
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		<item>
		<title>Karriereweg einmal anders</title>
		<link>http://www.vol.at/karriereweg-einmal-anders/3182083</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 08:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dpichler</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tosters -Der Rankler Pascal Hasler trainiert Tina Weirather, die heurige Weltcup-Überraschung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tosters -Der Rankler Pascal Hasler trainiert Tina Weirather, die heurige Weltcup-Überraschung.<span id="more-3182083"></span>Pascal Hasler (40) hat viel Erfahrung gesammelt in seiner Trainer-Laufbahn, ist im Leben viel herumgekommen. Auf die Welt kam der Rankler in Kinshasa. Bis er fünf Jahre alt war und der Bürgerkrieg in der Republik Kongo ausbrach, war Hasler auf dem Schwarzen Kontinent zu Hause. Den Einstieg ins Trainer-Business fand Hasler in Australien. Während acht Saisonen war er erst als Skilehrer in „Down Under“ tätig, ehe er immer mehr ins Trainerwesen einstieg und schließlich die Schüler-National-Mannschaft Australiens trainierte. Seine Erfahrung für den Speedbereich sammelte der 40-Jährige dann beim Deutschen Skiverband als Kotrainer<br />
der Herren-Weltcup-Gruppe. „Ich bin froh, dass ich so viel Erfahrung in verschiedenen Verbänden, Teams und Ländern sammeln durfte. Das ist es auch, was mich ausmacht“, sagt Hasler rückblickend.<br />
Diese Erfahrung gibt er heute an die Weltcup-Senkrechtstarterin Tina Weirather weiter. Die Tochter der ehemaligen Ski-Weltcup-Größen Harti Weirather und Hanni Wenzel hat nach vier Kreuzbandrissen den Weg an die Weltspitze geschafft, fuhr im heurigen Winter zu reihenweise Podestplätzen in Super-G und Abfahrt, schaufelte so fast 600 Weltcup-Punkte auf ihr Konto.</p>
<h2>Weiter an der Seite Weirathers</h2>
<p>Der Rankler trägt einen großen Teil zu ihrem Erfolg bei. Es ist seit vielen Jahren an der Seite Weirathers und Chef des Liechtensteinischen Damen-Teams. Dass es heuer so gut für ihn und seinen Schützling laufen würde, wagten die beiden zwar zu träumen, damit rechnen konnten sie jedoch nicht. Das bestätigt auch Hasler: „Insgeheim haben wir beide gehofft auf 500 Weltcup-Punkte zu kommen, dass es nun so gut läuft, ist unglaublich.“ Weshalb auch nicht verwunderlich ist, dass sich der 40-Jährige und der LSV für nächste Saison schon einig sind, die Zusammenarbeit fortzuführen. Natürlich bleibt die gute Arbeit Haslers nicht verborgen. Erste Angebote für die kommende Saison hat der Rankler, der nunmehr in Tosters zu Hause ist, bereits ausgeschlagen. „Das Interessante an der Zusammenarbeit mit Tina ist für mich, dass sie hohe Ansprüche stellt“, erklärt Hasler, warum er weiterhin mit ihr arbeiten will.<br />
Aber natürlich sei es für jeden österreichischen Trainer das Ziel, eines Tages beim ÖSV zu arbeiten. „Sollte ich irgendwann zum ÖSV wechseln, dann muss es eine Führungsposition sein.“ Eine Helferrolle würde ihn nicht interessieren. Denn: Seine Stärken sieht Hasler in der Organisation und am Hang.</p>
<h2>Talent, aber trainingsfaul</h2>
<p>Hasler war einst selbst ein Ski-Talent. Endstation für ihn war aber schon im Alter von 18 Jahren, als er im C-Kader des ÖSV war. „Talent hätte ich gehabt, habe damals dem Training aber noch nicht die Bedeutung beigemessen, wie ich es heute tue“, formuliert es Hasler. Er bereut dies aber nicht. Mit der Erfahrung sei auch die Erkenntnis gekommen, dass die Kondition eines Athleten von enormer Bedeutung sei. Heute mehr denn je. „Die Kondition ist heutzutage das Wichtigste, vor allem um Verletzungen vorzubeugen. Das Talent eines Skifahrers kann heute noch so groß sein, fehlt die Kondition, wird der Athlet auf dem Weg nach oben immer ausgebremst werden.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Pascal Hasler<br />
ist Damen-Cheftrainer beim Liechtensteinischen Skiverband, gebürtiger Rankler und in Tosters zu Hause<br />
Geboren: 14. 2. 1972<br />
Ausbildung: Diplom-Skilehrer<br />
Hobbys: Tauchen und die Natur<br />
Familie: verheiratet</p>
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<media:content height="400" width="600" url="http://cdn3.vol.at/2012/02/Schi.jpg"><media:description><![CDATA[Tina Weirather lauscht seit vielen Jahren den Anweisungen des Ranklers Pascal Hasler. Die 600 Punkte in der Comeback-Saison Weirathers zeigen ein äußerst erfolgreiches Gespann.]]></media:description></media:content>	</item>
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		<title>&#8220;Klartext&#8221; für Gastroszene</title>
		<link>http://www.vol.at/klartext-fuer-gastroszene/3181112</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 09:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bludesch]]></category>
		<category><![CDATA[Lochau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gastroszene]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[VN Mensch]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://bludenz.vol.at">Bludenz</a> - Problemfelder im Gastgewerbe beim Namen nennen. Das will ein Bludenzer in einem neuen Nachschlagewerk.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bludenz.vol.at">Bludenz</a> &#8211; Problemfelder im Gastgewerbe beim Namen nennen. Das will ein Bludenzer in einem neuen Nachschlagewerk.<span id="more-3181112"></span> „(Alb)traum Gastgewerbe“ nennt sich der für manche provokante Titel des Buches von Jürgen Schneider. Schneider, zweifacher Familienvater aus der Alpenstadt Bludenz, gilt als einer, der beide Seiten kennt: Er war sowohl als Hoteldirektor als auch als Mitarbeiter im Gastgewerbe tätig. Heute verdient der Autor seine Brötchen im Hauptberuf als Diplompädagoge in der Berufsschule für Gastgewerbe in Lochau und bietet darüber hinaus „Coachings für maximal zwei Personen“ an.</p>
<h2>Image der Branche aufpolieren</h2>
<p>Dabei schult der 41-Jährige angehende Jungunternehmer und Führungskräfte aus den Bereichen Küche, Service und Rezeption. Neben Kosten- und Ertragskalkulationen sowie Mitarbeiterführung spielen dabei auch Unternehmenskonzeption und Angebotsentwicklung eine gewichtige Rolle. Den Anstoß, ein Buch über Problemfelder in der Gastroszene zu verfassen, habe ihm die Mutter eines Schülers gegeben, erzählt Schneider, der sich in seiner Freizeit als „leidenschaftlicher Schnapsbrenner“ beschäftigt. Die Frau habe damit nämlich mit den Worten: „Ich wollte, dass mein Bub einen anständigen Beruf erlernt und nicht Koch oder Kellner wird“, ein Imageproblem der Branche direkt angesprochen. Daraufhin habe er begonnen, nach Lösungsansätzen zu suchen, erinnert sich Schneider. Zumal sich ein Blick auf die Fakten für ihn als ernüchternd entpuppte: „Die Branche leidet unter starker Abwanderung und einem Mangel an Fachkräften. Darüber hinaus liegt die durchschnittliche Verweildauer eines Gastgewerbelehrlings in Vorarlberg bei rund fünf Jahren.“</p>
<h2>Erfolge durch Professionalität</h2>
<p>Ein Job in der Gastronomie strahle „momentan ganz einfach wenig Attraktivität aus“, meint Schneider. Genau dieses schlechte Image gelte es aufzupolieren. „Und der Arbeitsplatz muss attraktiver werden.“ Vor diesem Hintergrund habe er sein Buch geschrieben. Und um den Job gefragter machen zu können, bedürfe es in Betrieben kräftiger Anstrengungen auf verschiedensten Ebenen. Schneider: „Ich denke, dass die Arbeitsbedingungen besonders wichtig sind. Gerade dort setze ich in meinem Buch an und biete Führungskräften und Mitarbeitern Lösungsvorschläge zur Verbesserung ihres Arbeitsklimas an.“ Auch der richtige Umgang mit Reklamationen von Kunden will seiner Ansicht nach gelernt sein, betont Schneider in seinem Buch. „Professionalität ist der Schlüssel in dieser Branche. Und der jeweilige Unternehmer muss seine Zahlen entsprechend gut im Griff haben.“</p>
<h2>Zur Person: Jürgen Schneider</h2>
<p>Autor des Buches „(Alb)traum Gastgewerbe“ und  Diplompädagoge</p>
<p>Geboren: 18. September 1970</p>
<p>Beruf: Diplompädagoge  Familie: verheiratet, zwei Kinder Ausbildung: Pflichtschule, Höhere  Lehranstalt für Tourismusberufe mit Matura, Ausbildung zum  Diplompädagogen, seit 2000 Lehrer in der Berufsschule für Gastgewerbe in  Lochau</p>
<p>Lieblingsessen: Gulasch mit Knödel</p>
<p>Hobby: Schnapsbrennen</p>
<p>Lebensmotto: „Man muss das Unmögliche wollen, um das Mögliche erreichen  zu können“</p>
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<media:content height="400" width="600" url="http://cdn1.vol.at/2012/02/juergenSchneider-600x400.jpg"><media:description><![CDATA[Touristiker und Autor Jürgen Schneider mit den Schülern Stephanie Kassner und Patrick Ziehenberger.]]></media:description></media:content>	</item>
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		<title>Lehrer aus Leidenschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[Rankweil]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Feldkirch, Rankweil - Authentizität. „Das ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Lehrer haben muss“, sagt Christoph Kessler. Denn: „Theater spielen hilft nichts, Kindern kann man nichts vormachen. Wer Kindern etwas beibringen will, muss belastbar sein und seine Arbeit mögen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a>, <a href="http://rankweil.vol.at">Rankweil</a> &#8211; Authentizität. „Das ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Lehrer haben muss“, sagt Christoph Kessler. Denn: „Theater spielen hilft nichts, Kindern kann man nichts vormachen. Wer Kindern etwas beibringen will, muss belastbar sein und seine Arbeit mögen. Durch schreien lässt sich nichts erreichen. Nur wer sich so gibt, wie er ist, wird von ihnen akzeptiert und respektiert.“</p>
<h2>Spaß ist Pflicht</h2>
<p>Der Mann muss es wissen – schließlich ist er seit 31 Jahren leidenschaftlicher Lehrer. Er unterrichtet an der Praxismittelschule in Feldkirch 10- bis 14-Jährige in Englisch, Technischem Werken, Religion und Erste Hilfe. Seine jahrelange Erfahrung gibt der Vater von drei Kindern in der Pädagogischen Hochschule an angehende Volksschul- und Mittelschullehrer weiter. Der praktische Bezug ist dem 52-Jährigen besonders wichtig: „Die Studierenden an der PH sind hauptsächlich Frauen. Ich bringe ihnen einfache Handwerkergriffe bei – Sägen, Bohren, Hämmern. Am Ende sollen sie Werkstücke herstellen, die sie auch im Unterricht verwenden können. Theoretische Dinge wie Materialkunde lernen sie so ganz nebenbei.“ Als Ausbilder gehe es ihm nicht nur darum, seinen Schützlingen zu einem Abschluss zu verhelfen. „Das Programm an der PH können auch Leute bestehen, die nicht mit Kindern umgehen können. Ein klärendes Gespräch hilft da oft weiter.“ Ein Lehrer müsse damit klarkommen, dass er oft erst spät eine Antwort darauf erhalte, ob er seinen Job nun gut oder schlecht gemacht hat. „Für mich ist es das Schönste, wenn mir ein ehemaliger Schüler nach Jahren über den Weg läuft und erzählt, wo er Karriere gemacht hat. Umgekehrt ist es sehr schlimm, wenn ich höre, dass ein Mensch am Leben gescheitert ist.“</p>
<h2>Guter Draht zu Jugendlichen</h2>
<p>Christoph Kessler wuchs bei seiner Mutter in Hirschegg auf. „Die Familie hielt sich mit der Vermietung von Fremdenzimmern über Wasser. Mein Vater ist früh gestorben. Im Dorf gab es nur zwei Berufsoptionen – entweder man wurde Bauer oder Hotelier. Meine Mutter war keines von beidem. Nach der Volksschule entschied ich mich, nach Bregenz zu gehen – das war damals eine ‚Weltstadt‘ für mich.“ Im Internat Mehrerau trat er in die Katholische Jugend ein und wurde schließlich Gruppenleiter. „Ich habe gemerkt, dass ich zu Kindern und Jugendlichen einen guten Draht habe. Damals entschloss ich mich, Lehrer zu werden. Nach sechs Semestern an der PÄDAK Feldkirch begann er 1981 in Frastanz als Hauptschullehrer. „Ich habe dort 17 tolle Jahre erlebt. Trotzdem hatte ich am Ende fast ein Burn-out, weil ich mich so stark engagiert hatte.“</p>
<h2>Perspektivenwechsel</h2>
<p>Ein Berufswechsel kam allerdings nicht infrage. Stillstand noch viel weniger. Seine selbstverschriebene Therapie: Der Wechsel an die Praxisschule in Feldkirch und ein Studium: „Ich wollte meine Perspektiven für den Lehrerberuf erweitern. Als Lehrer gibt es so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten – entweder du wirst Rektor oder Inspektor.“ Er wollte lieber junge Lehrer ausbilden, also studierte er erst Soziale Verhaltenswissenschaft und promovierte anschließend in Rehabilitationswissenschaft. Den Ausgleich zu seiner Lehrertätigkeit findet Kessler zum einen in der Mitarbeit in der Pfarre Brederis, zum anderen beim Segelfliegen. „Segelfliegen ist eine Therapie. Alle Probleme sind für einen Moment vergessen. Es gibt nur dich und die Schöpfung.“ Authentisch eben.</p>
<h2>Zur Person: Dr. Christoph Kessler</h2>
<p>Geboren: 26.4.1959</p>
<p>Wohnort: Rankweil-Brederis</p>
<p>Beruf: Lehrer an der Praxismittelschule Feldkirch, Ausbilder an der Pädagogischen Hochschule Feldkirch</p>
<p>Familie: verheiratet, drei Töchter</p>
<p>Hobbys: Segelfliegen, Heimwerken</p>
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		<title>&#8220;Mit nichts zu vergleichen&#8221;</title>
		<link>http://www.vol.at/mit-nichts-zu-vergleichen/3177646</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 08:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hohenems]]></category>
		<category><![CDATA[Kennelbach]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[bode miller]]></category>
		<category><![CDATA[Head]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://kennelbach.vol.at">Kennelbach</a> - Guntram Mathis pflegt die Ski von Bode Miller – und ist auf Sohn Marcel mächtig stolz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kennelbach.vol.at">Kennelbach</a> &#8211; Guntram Mathis pflegt die Ski von Bode Miller – und ist auf Sohn Marcel mächtig stolz.<span id="more-3177646"></span>Erkundigt man sich im Ski-Weltcup nach dem Namen Guntram Mathis, tut man sich mitunter schwer. Fragt man aber nach dem „Tschunti“, dann nicken alle. Guntram Mathis ist im Skirennsport vor allem unter seinem Spitznamen ein Begriff. Der 45-Jährige zählt zu den Urgesteinen im Skiservice. Seit 1982 begleitet er die Weltcuprennen, war bei mehreren Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen dabei. Aktuell für <a href="http://www.vol.at/head-mit-ergebniseinbruch/3176858">Skihersteller HEAD</a> als der gute Geist von Bode Miller. Und neuerdings auch für den eigenen Sohnemann Marcel.</p>
<h2>Schon alles gewonnen</h2>
<p>Eine Lehre als technischer Zeichner bei Skihersteller Kästle stand am Beginn der Berufslaufbahn. Als ehemaliger Vorarlberger Kaderläufer machte sich Mathis bald im Testteam, später im Service nützlich. Slalom-Weltmeister Tom Stiansen, Jan-Einar Thorsen oder Peter Rzehak hießen zu dieser Zeit seine Schützlinge. Nach dem Wechsel zu Rossignol Mitte der 90er-Jahre betreute der Firmpate von Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien u. a. mit Hans-Petter Buraas einen Slalom-Olympiasieger. Aber in puncto Erfolge stellte Miller die Mathis-Vorgänger alle in den Schatten: Gold, Silber und Bronze staubte er bei den Winterspielen 2010 auf den in Kennelbach erzeugten Brettln ab.</p>
<h2>Wie eine große Familie</h2>
<p>Mathis erinnert sich gerne an die „guten alten Zeiten“ zurück. „Früher war es schon ein bisschen lockerer, da hat man dann und wann einen Jass geklopft. Der Aufwand heutzutage ist um vieles größer geworden. Es gibt fast jede zweite Woche neue Ski. Da drehen sich nach Feierabend die Diskussionen oft ums Material.“ Beim HEAD-Serviceteam wird die Kameradschaft großgeschrieben: „Wir sind wie ein große Familie, jeder hilft dem anderen, es lässt sich sehr gut arbeiten.“ Ein Renntag beginnt für Mathis zwischen fünf und sechs Uhr früh, da werden die Ski nochmals gepflegt. Nach dem Frühstück geht es zur Streckenbesichtigung. Mathis wartet am Start auf Miller mit zwei Paar Ski. „Diskussion um die Skiwahl gibt es mit Bode keine, da habe ich alle Freiheiten. Er fährt, was ich ihm hinstelle.“ Und läuft es im ersten Durchgang einmal nicht nach Wunsch, wird das zweite Paar ausprobiert. Mathis: „Toll ist es, wenn man nach dem Rennen zur Siegerehrung muss.“ Sonst wartet im Skistall gleich einiges an Arbeit. Neben den Latten von Miller sind immer öfters auch jene von <a href="http://www.vol.at/der-kometenhafte-aufstieg-von-skiass-marcel-mathis/3172469">Sohn Marcel</a> für ein Weltcuprennen herzurichten. Da muss dann an gut zehn Paar Ski gefeilt, gewachst und poliert werden. „Es kann schon einmal vorkommen, dass man für ein Paar drei Stunden Zeit investiert.“ Dazu kommen dann noch die Wartung der Sportgeräte des Testteams, das meistens am Schauplatz der Rennen neues Material ausprobiert. Da kann es schon einmal Mitternacht werden, ehe das Licht im Skistall von Mathis ausgeht.</p>
<h2>Es lohnt sich</h2>
<p>Ein Aufwand, der sich lohnt, findet Mathis. Vor allem, wenn man für den eigenen Filius die Ski präparieren darf. „Als Marcel in Bansko auf den dritten Platz gefahren ist, war das der schönste Moment für mich, seit ich dabei bin. Das lässt sich mit gar nichts vergleichen . . .“</p>
<h2>Zur Person: Guntram Mathis</h2>
<p>Guntram Mathis ist Servicemann bei Skihersteller HEAD für Bode Miller und Sohn Marcel Geboren: 26. Oktober 1966 Familie: Gattin Veronika, Sohn Marcel Hobbys: Tennis, Fußball</p>
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<vmh:media_extension class="Other" url="http://www.vol.at/head-mit-ergebniseinbruch/3176858"><![CDATA[Head mit Ergebniseinbruch]]></vmh:media_extension>
	</item>
		<item>
		<title>Der &#8220;Gesundmacher&#8221;</title>
		<link>http://www.vol.at/der-gesundmacher/3176584</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 09:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenwasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischenwasser - Nach personellen Turbulenzen soll Bernd Klisch den aks in ruhigere Gewässer führen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischenwasser &#8211; Nach personellen Turbulenzen soll Bernd Klisch den aks in ruhigere Gewässer führen. <span id="more-3176584"></span>Er hat Theologie studiert und wollte sich zum  Missionar weihen zu lassen. Doch Bernd Klisch blieb den weltlichen  Gefilden erhalten. Nicht zuletzt dank einer Frau, die er während seiner  Missionarsausbildung in Kenia kennenlernte. „Sie zu heiraten war eine  gute Entscheidung“, befindet er heute noch. Von der Technik in den Sozial- und schließlich Gesundheitsbereich zu wechseln ebenfalls. Seit 1. Februar ist der Fachhochschul-Magister neuer Geschäftsführer des Arbeitskreises für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks).</p>
<h2>Umstrukturierung</h2>
<p>Nach einem personell turbulenten letzten Jahr, in dem einige  Führungskräfte nicht ganz friktionsfrei das Handtuch warfen, soll Bernd  Klisch die Einrichtung nun in ruhigere Gewässer steuern. Damit verbunden  ist eine gründliche Umstrukturierung. Die vielen Gesellschaften, in die  der aks unterteilt war, werden wieder vereint. Der 48-Jährige freut sich auf die neue Herausforderung. Denn der Gesundheitsbereich hat es ihm angetan, zumal er privat  ebenfalls auf eine gesunde Lebensweise schwört. Etwa auf Bewegung in der  Natur, die dem Langstrecken- und Bergläufer höchste Lebensqualität  beschert. Aber nicht nur das ist nach Ansicht von Bernd Klisch wichtig  für die Gesundheit des Menschen. „Es gehört auch eine sinnvolle  Tätigkeit dazu“, sagt er. Selbst fand der HTL-Absolvent über das Theologiestudium und den Zivildienst bei der Lebenshilfe Vorarlberg zu einer sinnerfüllenden Arbeit.</p>
<h2>Im Zentrum der Gesundheit</h2>
<p>Mehr als zwanzig Jahre verbrachte der  gebürtige Bludenzer dort in leitenden Funktionen. Dann wechselte er als  Controller in die Abteilung „Gesellschaft, Soziales &amp; Integration“  beim Amt der Landesregierung und absolvierte zudem berufsbegleitend an der  Fachhochschule Krems den Studiengang für Gesundheitsmanagement. Bernd  Klisch verhehlt nicht, dass er den Umstieg vom Sozial- in den  Gesundheitsbereich „immer im Hinterkopf hatte“. Als sich die Chance beim  aks ergab, griff er zu. Dabei setzte sich Klisch gegen mehr als vierzig  Bewerber durch. Jetzt sitzt er im „Zentrum der Gesundheit“, das 22 Standorte umfasst und jährlich rund 15 Millionen Euro umsetzt.</p>
<h2>Zusammenarbeit</h2>
<p>Sein interimistisch tätiger Vorgänger Dr. Beat Rünzler brachte  noch ein neues und einfacheres Strukturkonzept auf Schiene. An Bernd  Klisch liegt es nun, ihm  Geschäftigkeit einzuhauchen. „Unsere große  Stärke ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit“, so Klisch. Die will er  aktivieren, indem sich die Bereiche innerhalb des aks wieder  näherkommen.  Daher wird die Zahl der  selbstständigen Tochtergesellschaften von sieben auf zwei reduziert.   Als einen besonderen Schwerpunkt bezeichnet Mag. (FH) Bernd Klisch auch  die Weiterentwicklung der  Qualität bei den vielfältigen Gesundheitsdienstleistungen. „Wir können  den Leuten die Verantwortung für ihre Gesundheit nicht abnehmen, aber  wir können sie bei den Bemühungen auf dem Weg dorthin unterstützen“,  betont Klisch. Und das soll eben Niveau haben.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Mag. (FH) Bernd Klisch<br />
Geboren: 1963 in Bludenz<br />
Familienstand:  verheiratet,  ein Sohn (25)<br />
Wohnort: Batschuns<br />
Beruf: Geschäftsführer  des  Arbeitskreises für Vorsorge- und  Sozialmedizin (aks)<br />
Hobbys:  Berge, Natur, Laufen</p>
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		<item>
		<title>Sonne, Strand und Bohlen</title>
		<link>http://www.vol.at/sonne-strand-und-bohlen/3175406</link>
		<comments>http://www.vol.at/sonne-strand-und-bohlen/3175406#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>msuppersberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Pegram über „Deutschland sucht den Superstar“, Dieter Bohlen und seine Ziele. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Pegram über „Deutschland sucht den Superstar“, Dieter Bohlen und seine Ziele. <span id="more-3175406"></span>„Sieht so ein Popstar aus? Selbst Klopapier wäre besser.“ Das sagte Dieter Bohlen in der Vorwoche über das Outfi t von Thomas Pegram. Der 27-jährige Hohenemser ist Kandidat bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Bis auf die Malediven hat er es geschaff t. Heute Abend geht es für ihn um die Wurst (20.15 Uhr bei RTL). Denn zehn Kandidaten haben bereits den Einzug in die „Top 15“ geschaff t – die Jury hat nur noch fünf Plätze für die erste große Liveshow am kommenden Samstag zu vergeben.<br />
Vorarlbergs DSDS-Hoff nung wird heute mit „The World’s Greatest“ (zu Deutsch: „Das Großartigste der Welt“) von R. Kelly an den Start gehen. Nach seinem Auftritt wird er sagen: „Ich habe das Gefühl, dass ich weiterkomme, aber mein Gefühl zählt nicht, oder?“ So viel darf bereits verraten werden. Die VN erreichen den sympathischen Hohenemser am Handy. Er ist im Stress. Ständig will jemand was von ihm. Ob das mit dem Finaleinzug zu tun hat – das darf an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten werden.</p>
<h2>Song-Contest-Teilnehmer</h2>
<p>„Ich möchte einfach zeigen, was ich draufh abe. Mein Ziel ist es, früher oder später von der Musik leben zu können. DSDS ist ein erster Versuch“, nennt der 27-Jährige seine Beweggründe zur Teilnahme. Wobei: Thomas Pegram kann bereits Erfahrungen mit Fernsehshows vorweisen – war er doch 2004 für Österreich beim Eurovision Song Contest am Start. Mit der Boygroup Tie- Break und dem Schlager „Du bist“ schaff te er es in Istanbul auf Platz 21. „Wir haben mit der Band noch etwa ein halbes Jahr weitergemacht und eine Single aufgenommen“, erzählt Pegram, dessen Nachname übrigens englisch „Pigräm“ ausgesprochen werden will: „Mein Vater ist Amerikaner.“ Nach dem Song Contest konzentrierte sich der Hohenemser indes auf seine akademische Laufb ahn, hat auf der Fachhochschule in Dornbirn berufsbegleitend Betriebswirtschaft studiert. Doch jetzt möchte er wieder musikalisch durchstarten.</p>
<h2>Dem Stil treu bleiben</h2>
<p>Die Kritik von Bohlen nimmt der Mann mit der Brille bisweilen gelassen: „Ich habe ja gewusst, was mich erwartet. Meinen Gesang hat er gelobt. Das ist das Wichtigste“, sagt er. Seinem Kleidungsstil jedenfalls möchte er treu bleiben. „Ein Umstyling ist für mich kein Thema.“ Insgesamt neun Tage hat Thomas auf den Malediven verbracht. Und die Insel im Türkisblau des Indischen Ozeans scheint mächtig Eindruck hinterlassen zu haben: „So etwas Schönes habe ich noch nie gesehen“, schwärmt der Hohenemser. „Aber wir waren ja auch dort zum Arbeiten.“ Strandbesuche waren daher eher die Ausnahme. Dafür hatte Dieter Bohlen wohl mehr Zeit. „Hinter den Kulissen hatte ich mit ihm eigentlich nicht allzu viel zu tun. Ich habe ihn hauptsächlich beim Vorsingen und bei der Entscheidungsshow getroffen.“ Rund zehn Stunden am Tag wurde gedreht. Anschließend musste geübt und der neue Song einstudiert werden.<br />
Der Song, den er heute Abend im Fernsehen zum Besten geben wird, „ist eines meiner Lieblingslieder. Ich verbinde damit schöne Erinnerungen. Außerdem vermittelt er eine schöne Botschaft: Es geht darum, dass man an sich glauben und Selbstvertrauen haben muss.“ Selbstvertrauen – das ist bei einem Juror wie Dieter Bohlen mit Sicherheit nicht das Schlechteste.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Thomas Pegram</strong> ist Vorarlbergs Hoff nung bei der aktuellen Staff el von „Deutschland sucht den Superstar“<br />
<strong>Geboren:</strong> 14. Jänner 1985<br />
<strong>Wohnort:</strong> Hohenems<br />
<strong>Ausbildung:</strong> Matura am BG Dornbirn- Schoren, Bachelorstudium an der FH Dornbirn (Betriebswirtschaft)<br />
<strong>Beruf:</strong> war zuletzt fünf Jahre Shopleiter bei Epos Computer in Götzis<br />
<strong>Familie:</strong> Single, ein Bruder (29)<br />
<strong>Hobbys:</strong> Sport (Joggen, Schwimmen), Lesen (vor allem Fachbücher), Wandern und viel Musik machen. Sonne, Strand und Bohlen</p>
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<media:content height="399" width="600" url="http://cdn2.vol.at/2012/02/pegram.jpg"><media:description><![CDATA[Thomas Pegram zu Gast beim VOL.AT-Chat.]]></media:description></media:content>	</item>
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		<title>Sein Ziel ist Sotschi 2014</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sulzberg]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://sulzberg.vol.at">Sulzberg</a> - Der Bregenzerwälder Langläufer Aurelius Herburger startet morgen bei der Nordischen U-23-Weltmeisterschaft in der Türkei.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sulzberg.vol.at">Sulzberg</a> &#8211; Der Bregenzerwälder Langläufer Aurelius Herburger startet morgen bei der Nordischen U-23-Weltmeisterschaft in der Türkei.<span id="more-3173503"></span>„An ein Leben ohne Langlauf kann ich mich nicht erinnern“, bekennt der Sulzberger Aurelius Herburger. Der heute 21-jährige A-Kader-Athlet im Österreichischen Skiverband stand mit vier Jahren das erste Mal auf den schmalen Skiern und fand sofort Gefallen daran. „Im Schnee dahinzugleiten ist ein wunderschönes Gefühl“, schwärmt der Bregenzerwälder. Die Langlauf-Leidenschaft liegt in der Familie. Sein Vater Franz, der heute noch erfolgreich an Volksläufen teilnimmt, hat ihn und seinen um drei Jahre älteren Bruder Felizian stets behutsam gefördert. Auch Felizian war eine große österreichische Nachwuchshoffnung, bevor er sich Ende 2008 seiner Ausbildung zum Polizisten widmete und nun in Innsbruck arbeitet. „Er hat 2007 WM-Bronze mit der Juniorenstaffel gewonnen“, sagt Herburger nicht ohne Stolz. Auch er selbst hat große Ziele, nämlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi mit der Herrenstaffel.</p>
<h2>Rang 14 bei der WM</h2>
<p>Dafür arbeitet er hart und durfte bereits erste Früchte ernten. Im Vorjahr wurde er für die WM im Langlauf-Mekka Oslo nominiert, wo er den 14. Rang im Teamsprint eroberte. „Das war mein absoluter Karriere-Höhepunkt bisher, die Stimmung war genial“, beschreibt der Sulzberger. In dieser Saison feierte er sein Weltcup-Debüt. Seine beste Platzierung in vier Einsätzen war ein 37. Rang im Sprint. „Fast hätte es in die Top Dreißig bzw. für Weltcuppunkte gereicht. Das war eine unheimliche Motivation.“ Dieses Selbstvertrauen nahm er mit zu den Staatsmeisterschaften, wo er sich Gold im Sprint und Silber im Klassik-Bewerb holte. Die Vorbereitung auf die U-23-WM im türkischen Erzurum verlief also perfekt. „Ich bin sehr motiviert, am Dienstag bin ich im Sprint im Einsatz, eventuell auch am Samstag in der Doppelverfolgung. Mein Ziel ist das Halbfinale bzw. ein Top-Zwölf-Platz. Dazu brauche ich einen guten Tag, perfektes Material und Glück“, so Herburger. Er bezeichnet sich selbst als sehr ehrgeizig und konsequent. Das beweist er nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern auch in der Schule.</p>
<h2>Zurück auf die Schulbank</h2>
<p>Das Sportgymnasium in Dornbirn absolvierte er mit Auszeichnung. Zurzeit macht er eine Ausbildung zum Zollbeamten, dadurch schafft er sich perfekte Rahmenbedingungen, um den Sport als &shy;Profi auszuüben. Von April bis Juni drückt er dafür letztmals in Wien die Schulbank. „Wien ist nicht meine Traumstadt, als Langläufer ist man hier ein Exot. Wenn ich auf der Donauinsel mit den Rollskiern trainiere, werde ich schon ab und zu schräg angeschaut“, meint er lachend. Perfekte Trainingsbedingungen hat er zu Hause in Sulzberg. Der neue Nordic Sport Park bietet ihm sogar am Abend bei Flutlicht die Gelegenheit, seinen geliebten Sport auszuüben.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Aurelius Herburger zählt zu Vorarlbergs Aushängeschildern im Langlaufsport, feierte heuer sein Weltcup-Debüt.</p>
<p>Geboren: 12. März 1990</p>
<p>Wohnort: Sulzberg</p>
<p>Beruf: Langlauf-Profi, Ausbildung zum Zollbeamten</p>
<p>Größte Erfolge: WM Oslo 2011: 14. Rang Teamsprint mit Max Hauke (Stmk.); viermalige Teilnahme an Junioren- und U-23-WM; zweifacher Staatsmeister (2012 Sprint, 2011 Doppelverfolgung); zweifacher Vize-Staatsmeister (2012 und 2011 klassisch)</p>
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<media:content height="406" width="600" url="http://cdn3.vol.at/2012/02/aureliusherburger-600x406.jpg"><media:description><![CDATA[Aurelius Herburger hofft im Langlauf-Sprint am Dienstag auf einen Platz im ersten Dutzend.]]></media:description></media:content>	</item>
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		<title>Die Tänzerin der Ballnacht</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Feldkirch - Barbara Kühne tanzt heute als Debütantin auf dem Wiener Opernball.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Feldkirch &#8211; Barbara Kühne tanzt heute als Debütantin auf dem Wiener Opernball.<span id="more-3170351"></span>Kolonne B, Reihe 14. Darauf sind heute im Hause Kühne alle Blicke gerichtet – bei der Eröffnung des Wiener Opernballs. Zur Liveübertragung wird Bowle gereicht und aus der Ferne werden die Daumen gedrückt. Im Jungdamen und -herrenkomitee nämlich hat die 17-jährige Barbara Kühne ihren großen Auftritt. In einem bodenlangen, weißen und schulterfreien Kleid mit Glitzersteinchen.   600 Paare hatten sich beworben – 144 dürfen tanzen. Auch Barbara Kühne hat es in die Riege der Debütanten geschafft. Hinter ihr und ihrem Tanzpartner Florian Hergan liegen dementsprechend anstrengende Tage und Wochen.</p>
<h2>Von der Pieke auf</h2>
<p>„Das wär doch was für dich“, hatte die  Mama nur gemeint. Das war es – und Barbara daher seit Oktober im  Tanzfieber.  Privatstunden und Übungseinheiten mit Turniertänzern  standen wöchentlich auf dem Programm. „Der Direktor hat uns zudem zweimal in der Woche den Turnsaal zur Verfügung gestellt.“ Von Tanzschulleiterin Juanita Hieble gabs den letzten Schliff und die Garantie, dass die beiden tanzen können. „Wir mussten erst einmal den Linkswalzer lernen“, schmunzelt die Tanzanfängerin.    Seit Donnerstagabend weilt das Debütantenpaar in Wien. Vier Mal wurde in der Wiener Staatsoper geprobt – zuletzt gestern Abend bei der  großen Generalprobe. „Am Sonntag waren wir sechs Stunden dran. Aber am  Montag und Dienstag hatten wir frei – da war ich nur Shoppen.“  Der heutige Nachmittag ist jedoch für die Friseurin reserviert.  Denn die  ellenbogenlangen Haare müssen hochgesteckt und das Krönchen  gewissenhaft platziert und festgemacht werden. „Es ist das größte und  schwerste Krönchen, das es beim Opernball bisher gab. Das braucht einen  festen Untergrund“, ist Barbara Kühne bestens vorbereitet. Richtig ernst  wird es dann kurz vor 22 Uhr, wenn die Debütanten in der  Wiener Staatsoper das Bild Lebensbaum von Gustav Klimt nachtanzen.  Nervös?  „Ja, ich bin wirklich aufgeregt. Es war immer so weit weg, aber  jetzt ist es in greifbarer Nähe“, beschreibt die Tänzerin  ihre Gefühle.  Wies nach dem Opernball weitergeht? „Ich möchte in Wien Jus studieren.“  Und wer weiß, vielleicht liest man bald nicht nur über, sondern auch von  Barbara Kühne. „Ich schreibe, seit ich sieben Jahre alt bin. Es macht  mir einfach Spaß. Veröffentlichen, das habe ich mich aber noch nicht  getraut“, verrät sie.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Barbara Kühne</strong> und ihr Tanzpartner Florian Hergan sind heute live auf   ORF2 zu bewundern: im Jungherren und -damen&shy;komitee am Wiener Opernball<br />
<strong>Geboren: </strong>28. Juni 1994<br />
<strong>Ausbildung:</strong> Maturantin am Gymnasium  Feldkirch-Rebberggasse<br />
<strong>Familie:</strong> zwei Schwestern (15 und 19 Jahre alt)<br />
<strong>Hobbys:</strong> Tanzen, mit Freunden weggehen, Schreiben</p>
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		<title>Eric Themel ist Boarder aus Leidenschaft</title>
		<link>http://www.vol.at/eric-themel-ist-boarder-aus-leidenschaft/3169213</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 08:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Backyards]]></category>
		<category><![CDATA[Brandner Bergbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Themel]]></category>
		<category><![CDATA[snowboard]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://brand.vol.at">Brand</a> - Snowboardabenteuer in Funparks der Liftbetreiber: Nicht nur in den Semesterferien ein Publikumsrenner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brand.vol.at">Brand</a> &#8211; Snowboardabenteuer in Funparks der Liftbetreiber: Nicht nur in den Semesterferien ein Publikumsrenner.<span id="more-3169213"></span>Auch bei den Brandner Bergbahnen erfreut sich der <a href="http://www.brandnertal.at/xxl/bergbahnen/de/bergbahnen-vorarlberg/index.html" target="_blank">Snowpark „Back&shy;yards“</a> steigender Beliebtheit. Auf dem 700 Meter langen und bis zu 100 Meter breiten Gelände können sich bis zu 150 Snowboard- und Wintersportfans tummeln. Ins Leben gerufen wurde die Idee vor zwei Jahren von den Brüdern Franz (28) und Thomas (23) Fritsch sowie Christian Frick. Gemeinsam mit Geschäftsführer Eugen Nigsch wurde beim Melkbodenlift ein idealer Platz gefunden.</p>
<h2>Erster Europacup in Brand</h2>
<p>Und im Spätsommer stieß mit dem langjährigen Montafoner Snowboard-Profi Eric Themel ein absoluter Kenner der Szene hinzu. „In kurzer Zeit konnten wir den Snowpark auf ein Level heben, das auch für einen FIS- Europacup gut genug war“, freut sich Themel, der auch den Bereich Marketing bei den Bergbahnen betreut, über die erfolgreiche Durchführung eines solchen Bewerbs im Jänner dieses Jahres. Immerhin stelle der „Backyards Park“ in Brand „den ersten Austragungsort eines solchen Bewerbs innerhalb von Europa dar“.</p>
<h2>Großes Faible für Motocross</h2>
<p>Die Brandner Anlage biete die olympische Disziplin „Slopestyle“ und bestehe aus „Kickerlines“ (mehrere hintereinander angeordnete Schanzen und Elemente aus dem Skateboardsport), erzählt der Berg- und Schneebegeisterte („Ich bin unter Skilehrern und Bergführern aufgewachsen“) aus Gargellen im Montafon. Diese „Kicker“ seien denn auch der Renner, betont Themel, der den Sommer über mit Vorliebe auf seiner Enduro-Maschine durchs Gelände braust. Immerhin würden Snowboarder darüber bis zu 15 Meter weit und sieben Meter hoch in die Luft katapultiert. Und werden bei Wettbewerbem an den Figuren und Drehungen in der Luft von Punkterichtern bewertet. Wie wird man ein guter Snowboarder? „Am Wichtigsten sind ein Talent für diesen Sport und Disziplin im Hinblick auf intensives Training“, sagt Themel, der sich trotz erlittener Verletzungen („Ich war Stammkunde bei Chirurg Christian Schenk“) ein Leben ohne Snowboard nicht vorstellen kann. „Das wird immer meine Leidenschaft bleiben.“</p>
<h2>Zur Person &#8211; Eric Themel</h2>
<p>Eric Themel Hat im August 2011 die Leitung der Bereiche Marketing und Funpark bei den Brandner Bergbahnen übernommen</p>
<p>Geboren: 10. Juni 1976</p>
<p>Beruf: Marketing- und Funparkleiter</p>
<p>Familie: Freundin Sabine Walser</p>
<p>Wohnort: Gargellen</p>
<p>Ausbildung: Volks- und Hauptschule, Absolvent der Gastgewerbeschule Bludenz, 1996 bis 2011 weltweit als Profi-Snowboarder unterwegs und im Weltcupzirkus unter den Top Fünf, seit August 2011 Marketing- und Funparkleiter bei den Brandner Bergbahnen</p>
<p>Lieblingsspeise: Pizza mit Salat</p>
<p>Hobby: Motocross, Surfen sowie Snowboarden und Kochen</p>
<p>Lebensmotto: „Immer Vollgas geben“</p>
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<media:content height="400" width="600" url="http://cdn2.vol.at/2012/02/ericthemel-600x400.jpg"><media:description><![CDATA[Franz (l.) und Thomas Fritsch (r.) "schaukeln" mit Eric Themel den Funpark der Bergbahnen.]]></media:description></media:content>	</item>
		<item>
		<title>Wenn es rote Rosen regnet</title>
		<link>http://www.vol.at/wenn-es-rote-rosen-regnet/3168283</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sangerer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lustenau]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> - Die Floristin Marietta Sprenger hat ihr Lebens- und Liebesglück im Blumenmeer gefunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://lustenau.vol.at">Lustenau</a> &#8211; Die Floristin Marietta Sprenger hat ihr Lebens- und Liebesglück im Blumenmeer gefunden.<span id="more-3168283"></span>Romantisch wird es für Marietta Sprenger erst heute Abend. Tagsüber herrscht im „Blumenzauber“ Hochbetrieb. Ein Strauß nach dem anderen wird gebunden, kleine Herzen aus Holz mitverpackt, viele rote Rosen werden aus dem Blumenladen getragen. Zur Liebsten. Der Valentinstag ist für die Gärtner und Floristiker einer der umsatzstärksten Tage im Jahr. „Der Valentinstag bedeutet für mich also in erster Linie Arbeit“, sagt die Floristin und lacht. Beklagen will sie sich darüber natürlich nicht, schließlich lebt sie vom Geschäft.</p>
<h2>Klassiker rote Rosen</h2>
<p>Nach wie vor schenken sich Verliebte am liebsten rote Rosen. Aber der Tag ist längst nicht mehr ausschließlich der Tag der Liebenden. „Es ist einfach ein Tag, um den Menschen, die man mag, Danke zu sagen“, weiß Sprenger. Viele Sträuße, die diese Woche in ihrem Laden gekauft werden, gehen an Schwestern, Mütter oder gute Freunde. Auch heimische Frühlingsblumen, etwa Tulpen, Narzissen oder Anemonen, wandern deshalb über die Ladentheke. Die Vorbereitungen auf den 14. Februar beginnen für Floristiker schon einige Tage vorher. Töpfe werden vorbereitet, am Vortag die Sträuße frisch gebunden. „Früher wurde viel mehr vorbestellt. Heute kommen die meisten spontan vorbei, da ist es natürlich viel schwieriger abzuschätzen“, erzählt Sprenger. Was natürlich auch in der Bestellung eine Herausforderung bedeutet: „Wir verkaufen schließlich ein lebendes Produkt.“ Sprenger ist seit 30 Jahren Floristin. „Ich habe als Kind schon gerne Wiesenblumen gesammelt, im Garten geholfen oder dekoriert.“ Der Beruf war für sie definitiv die richtige Wahl.</p>
<h2>Liebe im Blumenmeer</h2>
<p>Ihren Mann hat sie vor elf Jahren bei der Arbeit kennengelernt. Mitten im Blumenmeer. Sie war Mitarbeiterin, er war ihr Chef. „Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt sie. Und bei ihm? „Eher auf den zweiten“, sagt sie und lächelt verlegen. Seit zehn Jahren sind sie glücklich verheiratet. Die gemeinsame Arbeit haben sie aber beendet. Seit Ende Jänner führt Marietta Sprenger selbst drei Blumenzauber-Geschäfte. Ihr Mann hat sich aus der Floristik verabschiedet. „Wir haben gemerkt, dass das besser funktioniert.“</p>
<h2>Sekt nach dem letzten Strauß</h2>
<p>Abends, wenn der letzte Valentinstags-Fan bedient ist, heißt es für die Floristinnen erst einmal anstoßen: „Wir köpfen dann immer eine Flasche Sekt und feiern noch ein wenig gemeinsam. Das ist ein Ritual“, erzählt die Floristin. Verdient haben es sich ihre fünf Mitarbeiterinnen nach dem langen Tag jedenfalls. Und danach geht es für Sprenger gleich nach Hause. Und auch dort muss sie auf Blumen nicht verzichten. „Mein Mann schenkt mir jedes Jahr rote Rosen“, schwärmt Sprenger und lächelt verträumt. Dass sie es nach wie vor liebt, Blumen zu bekommen, weiß ihr Mann Helmut natürlich. „Er bestellt sie meistens heimlich bei einer Mitarbeiterin“, verrät die 44-Jährige. Und beklagt ein wenig, dass Floristen so selten Blumen geschenkt bekommen. „Alle denken, dass man sowieso ständig Blumen um sich hat. Gäste bringen also eher eine Flasche Sekt mit.“ Ein Irrtum. Denn auch nach 30 Jahren als Floristin zaubert ihr ein eigener Blumenstrauß ein Lächeln auf die Lippen.</p>
<h2>Zur Person: Marietta Sprenger</h2>
<p>Floristin, Geschäftsführerin der drei „Blumenzauber“-Läden</p>
<p>Geboren: 22. 6. 1965</p>
<p>Ausbildung: Floristenlehre</p>
<p>Familie: verheiratet, ein Sohn</p>
<p>Lieblingsblume: Seidenmohn</p>
<p>Hobbys: Wandern, Ski fahren</p>
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		<item>
		<title>Lehre in Sachen Soziales</title>
		<link>http://www.vol.at/lehre-in-sachen-soziales/3167177</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 07:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>msuppersberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berufsschullehrer Oliver Natter setzt sich mit seinen Schülern für die Schwächsten ein. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berufsschullehrer Oliver Natter setzt sich mit seinen Schülern für die Schwächsten ein. <span id="more-3167177"></span> „Ich bin Idealist. Es ist mir ein Anliegen, den jungen Leuten soziales Bewusstsein beizubringen“, antwortet der Berufsschullehrer Oliver Natter auf die Frage, warum er seine Schüler für soziale Projekte begeistern will. Mit seiner Klasse besuchte er vergangenen Mittwoch junge Flüchtlinge in der Caritas-Zentrale in Feldkirch. Die Asylwerber erzählten von ihren Erlebnissen in ihrer Heimat und dem Gefühl, allein in einem fremden Land zu sein. Umgekehrt berichteten Olivers Schüler von ihren Lehrberufen. Oliver hofft, den Lehrlingen etwas mehr Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Menschen zu vermitteln.</p>
<h2>„Gutmensch“ und „Snob“</h2>
<p>Oliver unterrichtet seit 14 Jahren an der Berufsschule Dornbirn Rechnungswesen, Wirtschaftskunde, politische Bildung und Englisch. Mit seiner Arbeit ist er glücklich. In Innsbruck studierte Oliver Betriebswirtschaft und Politikwissenschaft. „Bei den BWL-Studenten war ich der linke Gutmensch, bei den PoWi-Studenten der Snob“, sagt Oliver und lacht. Nach dem Studium wollte er in einer Bank arbeiten. „Eine Professorin ermutigte mich aber, Lehrer zu werden – die Entscheidung habe ich nicht bereut.“</p>
<h2>Lehrlinge voll dabei</h2>
<p>Vor zwei Jahren begann der Vater von drei Kindern sich mit seinen Schülern bei der youngCaritas zu engagieren. Warum? „In der Generation, die ich jetzt unterrichte, war ‚Behinderter‘ ein Schimpfwort – das kann nicht sein. Deshalb wollte ich sie mit Menschen mit Behinderung zusammenbringen.“ Seitdem wird jedes Jahr gemeinsam gebastelt. Der Elan, den einige seiner Schützlinge bei den Projekten an den Tag legen, überrascht Oliver immer wieder. „Die Klasse ist bunt gemischt und nicht immer leicht zu unterrichten. Aber draußen sind gerade die schwierigsten Schüler oft die liebsten und engagiertesten im Umgang mit anderen Menschen.“</p>
<h2>Hilfe für Armenien</h2>
<p>Derzeit liegen ihm vor allem zwei Projekte am Herzen: Die Armenien-Hilfe und ein Sozialzertifikat für Lehrlinge. „In Armenien ist die Situation für Menschen mit Behinderung schlecht. Die Caritas unterstützt ein Tageszentrum, in dem 30 Kinder betreut werden. Momentan herrschen in dem Land –30 Grad – das macht den laufenden Betrieb sehr teuer. Zudem platzt das Heim aus allen Nähten. Ein Neubau muss her.“ Die Jugendlichen verteilten deshalb im Messepark Kaffeegutscheine. An einem Nachmittag sammelten sie so 617 Euro für das Tageszentrum in Armenien. Mit dem Sozialzertifikat will Oliver allen Lehrlingen soziale Themen nahebringen. „In Workshops sollen sie Vorurteile hinterfragen. Indirekt verbessern sie ihre Teamfähigkeit und Kommunikation – Fähigkeiten die sie überall brauchen können.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Oliver Natter Geboren: 22.12.1972 Wohnort: Wolfurt Familie: verheiratet, drei Kinder Beruf: Berufsschullehrer</p>
<p>(VN/wp)</p>
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		<item>
		<title>Den Narren verschrieben</title>
		<link>http://www.vol.at/den-narren-verschrieben/3165922</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fasching]]></category>
		<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a><em> (VN-doh) </em>- Seit 21 Jahren führt Thomas Kathan die Feldkircher Spältabürger durch die schrillste Zeit des Jahres.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://feldkirch.vol.at">Feldkirch</a><em> (VN-doh) </em>- Seit 21 Jahren führt Thomas Kathan die Feldkircher Spältabürger durch die schrillste Zeit des Jahres.<span id="more-3165922"></span></div>
<div>Hochsaison für die Narren  im Land – und ein voller Terminkalender von Thomas Kathan  aus  Feldkirch. Der Präsident der Spältabürger aus Feldkirch zeigt Präsenz:  „Viel Zeit bleibt da nicht mehr, aber ich genieße es.“ Seit 32 Jahren  ist er Mitglied der Faschingsgilde und vor 21 Jahren übernahm er das Amt  des Präsidenten. Der 56-Jährige lebt für den  Fasching. „Wir sind eine eingeschworene Truppe. Freundschaften im  Verein werden das ganze Jahr über gepflegt  und es gibt so etwas wie  eine Faschingsfamilie, die man eben nur in der närrischen Zeit trifft.“  Die eigene Familie ist sich in der bunten und schrillen Zeit weniger  einig. „Meine Frau Yubelkis ist bei den Umzügen nicht dabei“, meint Kathan knapp. Sie stammt aus der Dominikanischen Republik und habe sich mit den  hiesigen Faschingstraditionen nur wenig anfreunden können. Als Obernarr  der Spältabürger nimmt Thomas Kathan mit seiner Faschingsfamilie an  mindestens 15 Umzügen teil und ist auf allen großen Bällen anwesend. Die  Gelegenheit, eine flotte Sohle aufs Parkett zu legen, lässt er sich  aber nicht entgehen. „Natürlich tanze ich gerne. Walzer oder Cha-Cha-Cha  – das macht den Fasching doch  aus.“ Dafür nimmt der Gildenchef auch weite Anreisen gerne Kauf: „Am  letzten Wochenende waren wir in Köln bei der Funkenkostümsitzung  blau-weiß. Das ist nochmal eine Nummer größer. Die ganze Stadt wird  mobilisiert  und ist Teil des Karnevals.“&#160;&#160;</p>
<h2>Größter Umzug des Landes</h2>
<p>Aber auch in der Montfortstadt hat der Faschingsumzug sehr  große Dimensionen angenommen. Tausende Besucher werden morgen, Sonntag,  in Feldkirch erwartet. Über 100 Gruppen starten um 13.30 Uhr ihren  närrischen Zug, der wieder ab 14 Uhr live im ORF2 übertragen wird.  Für  die Spältabürger gilt es, viel zu organisieren. Die ersten Planungen  beginnen nach den Sommerferien  und jetzt heißt es Endspurt. Die Anspannung beim Cheforganisator ist  groß, ständig klingelt das Telefon: „Wenn wieder alles gut über die  Bühne gegangen ist, dann fällt mir am Sonntagabend schon ein richtig  großer Stein vom Herzen.“ In den  21 Jahren als Präsident hat sich für Kathan in der Organisation viel  verändert. Die Vorschriften seien ganz andere. Aber mit dem Team des  Vorstands im Rücken lasse sich alles meistern. Einen großen Wunsch  äußert Kathan in Richtung Besucher: „Es wäre schön, wenn sich wieder  mehr Mäschgerle am Straßenrand einfinden.“</p>
<h2>Blumengruß für Patienten</h2>
<p>Vorbei ist das närrische Treiben für die Spältabürger aber auch  nach dem Wochenende noch nicht. Am „Schmotziga Donnschtig“ geht es für  die Faschingsgilde in das Landeskrankenhaus. Eine Herzensangelegenheit  für den Präsidenten: „Wir besuchen immer die Patienten im Krankenhaus und bringen allen neben den  närrischen Grüßen Blumen mit. Die Freude und die strahlenden Gesichter  beim Besuch motivieren jedes Jahr aufs Neue.“ Die Erholungszeit beginnt  für den Tostner dann mit der Fastenzeit. Aber bereits den Faschingsdienstag verbringt Kathan zu Hause. „Da mach ich es mir zu Hause auf der Couch gemütlich und schau mir den Villacher Fasching im Fernsehen an.“</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Thomas Kathan</strong></p>
<p>Seit 21 Jahren Präsident der Faschingsgilde Spältabürger Feldkirch</p>
<p><em>Geboren</em>: 1. Dezember 1955</p>
<p><em>Beruf</em>: Hausmeister bei der Stadt Feldkirch</p>
<p><em>Familie</em>: verheiratet, 2 Kinder Hobbys: Fasching und die Stadtmusik Feldkirch</p>
<p><em>Lebensmotto</em>: „Lieber das ganze Jahr ein Narr als ein Spinner sein“</p>
<p><strong>Samstag, 11. Februar, 19 Uhr</strong>: Narrenmesse mit der Stadtmusik Feldkirch  im Dom, ab 20 Uhr Monsterkonzert in der Innenstadt mit Ausklang beim  Alten Hallenbad.</p>
<p><strong>Sonntag, 12. Februar, 13.30 Uhr</strong>: Start des Feldkircher  Faschingsumzugs</p>
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		<title>„Netzwerkerin“ für Walgau</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 06:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjimenez</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feldkirch]]></category>
		<category><![CDATA[Nenzing]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[<div><a href="http://nenzing.vol.at">Nenzing</a> - Montafonerin managt Walgau: Birgit Werle (40) führt seit Monatsbeginn die Geschäfte der Regio im Walgau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://nenzing.vol.at">Nenzing</a> &#8211; Montafonerin managt Walgau: Birgit Werle (40) führt seit Monatsbeginn die Geschäfte der Regio im Walgau.<span id="more-3165001"></span>Zuvor hatten 54 Delegierte aus Walgauer Gemeinden im September des Vorjahres den Verein „Im Walgau“  aus der &shy;Taufe gehoben. Die Institution zählt vierzehn Kommunen  (Bludesch, Bürs, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Ludesch, Nenzing,  Nüziders, Röns, Satteins, Schlins sowie Schnifis und Thüringen) mit rund  37.500 Einwohnern.  Zum Obmann wurde das Nenzinger Gemeindeoberhaupt Florian Kasseroler  gewählt. Weitere sieben Kommunen (Lorüns, Stallehr, Bürserberg, Brand,  Thüringerberg sowie die Städte Bludenz und Feldkirch) sind der Regio als  außerordentliche Mitglieder beigetreten. Letztere bezahlen keine  Mitgliedsbeiträge, werden aber über Aktivitäten informiert und können  sich bei Bedarf an Projekten mit eigenen Mitteln beteiligen.&#160;</p>
<h2>Motto: Agieren statt reagieren</h2>
<p>Erklärtes Ziel der Regio laut Statuten ist „das Fördern der Entwicklung der Region Walgau“.  Die Koordination von Schwerpunkten, die bei Delegiertenversammlungen  beschlossen werden, erfolgt im sogenannten Wolfhaus in der Marktgemeinde  Nenzing. „Ich freue mich im Rahmen meiner Arbeit an dieser Entwicklung  mitwirken zu können“, betont Birgit Werle, die im Februar die Agenden  des bisherigen Projektleiters Manfred Walser nach drei Jahren übernommen  hat. Werle, gebürtige Montafonerin, ließ knapp 60 Mitbewerber hinter  sich und erhielt nach einem Hearing den Job an der Spitze der Regio.  Dabei dürfte vor allem die Berufserfahrung Werles eine gewichtige Rolle  gespielt haben. Immerhin konnte die gelernte Sozialpädagogin als  Entwicklerin und Leiterin des Integrationsdienstes „Spagat“ beim  Institut für Sozialdienste (IfS) über Jahre hinweg Erfahrungen in Sachen Projektmanagement und im Aufbau von Netzwerken sammeln.</p>
<h2>Faible für Pferde und Spanien</h2>
<p>Was reizt Werle an dieser Aufgabe? „Ich habe mitverfolgen  können, wie sich die Bürgermeister und Bürger der Region sehr intensiv  mit wichtigen Zukunftsthemen auseinandersetzen und ihr Augenmerk mehr  aufs Agieren statt aufs Reagieren legen“, meint die Mutter eines Sohnes.  Und attestiert den Menschen im Walgau  gleichzeitig („So wie sich beispielsweise ein Schrunser längst als  Montafoner fühlt, wird sich vielleicht bald einmal ein Schlinser als Walgauer bezeichnen“) eine gesunde Portion „Offenheit sowie Begeisterungsfähigkeit für  Neues“.  Apropos Augenmerk: Geht es nach der Geschäftsführerin, die Mitstreiter  in Sachen Regio in Arbeitsgruppen zum Tragen von Verantwortungen  begeistern will, so soll künftig „vor allem auch die Jugend in der  vielfältigen Landschaft angesprochen und in Projekte eingebunden  werden“. Dies gelte auch für  die zwei Mal pro Jahr geplanten Wal&shy;gauforen, zu denen alle Bürger der  Region geladen werden, betont Werle, die sowohl ein Faible für den Reitsport als auch fürs Zubereiten und Genießen spanischer Köstlichkeiten hat.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p><strong>Birgit Werle </strong></p>
<p>Übernahm im Februar die Geschäftsführung der Regionalplanungsgemeinschaft „Im Walgau“</p>
<p><em>Geboren</em>: 15. Juli 1971 Beruf: Sozialpädagogin</p>
<p><em>Wohnort</em>: Feldkirch</p>
<p><em>Familie</em>: Mutter eines Sohnes Werdegang: Volks- und Hauptschule, Absolventin von Handels- und Krankenpflegeschule, Ausbildung für Heil- und Sonderpädagogik sowie Sozial-, Bildungs- und Systemisches Management; federführende Aufbauarbeit für den Integrationsdienst „Spagat“ beim Institut für Sozialdienste (IfS) und seit 2006 Leiterin der Aktion „Spagat“; seit 1. Februar Geschäftsführerin des Vereins „Regio im Walgau“</p>
<p><em>Hobby</em>: Zubereiten und Genießen spanischer Gaumenfreuden und Reiten Lebensmotto: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.</p>
<p><em>(VN/ Anton Walser)</em></p>
</div>
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		<title>In fürsorglicher Mission</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lmoosbrugger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochzeit News]]></category>
		<category><![CDATA[VN-Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Höchst - Thomas Haunschmid zieht die kommunikativen Fäden bei Care Österreich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Höchst &#8211; Thomas Haunschmid zieht die kommunikativen Fäden bei Care Österreich.<span id="more-3163146"></span></p>
<p>Care: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand dieser Begriff für eine Welle der Hilfsbereitschaft, begründet durch 22 private Organisationen in Amerika. Mit Lebensmittelpaketen linderten sie die größte Not der Menschen in Europa. Rund 100 Millionen sogenannter Care-Pakete wurden verteilt, davon rund eine Million allein in Österreich. Care-Pakete gibt es immer noch, vorrangig in der Notfallhilfe. Heute steht Care jedoch für mehr, nämlich für Entwicklungszusammenarbeit auf breiter Ebene. Die kommunikativen Fäden bei Care Österreich zieht seit Kurzem ein Vorarlberger. Mag. Thomas Haunschmid hat sein freies Journalistendasein gegen eine fixe Stelle eingetauscht. „Weil ich Entwicklungs&shy;zusammenarbeit trotz aller Kritik für sinnvoll halte und humanitäre Hilfe sowieso“, wie er sagt.</p>
<h2>Ost-West-Gefälle</h2>
<p>Derzeit weilt Thomas Haunschmid nicht nur deshalb in Vorarlberg, weil sein siebenjähriger Sohn am Bödele das Skifahren lernt. Er ist auch in buchstäblich fürsorglicher Mission unterwegs. Care soll im Westen bekannter werden. „Es gibt ein klares Ost-West-Gefälle“, bestätigt Haunschmid. Mit dem Pilotprojekt „Care West“ will er das ändern. Geplant sind verschiedenste Aktivitäten wie Lesungen, Theater oder Sponsoring, deren Konzeption der Bregenzer Werbeagentur „Silberball“ obliegt. Der studierte Ethnologe macht kein Hehl daraus, dass es auch um die Steigerung des Spendenaufkommens geht. Unterstützung, wie sie Care den Menschen in Afrika, Asien und im Südkaukasus auf Basis von Hilfe zur Selbsthilfe zukommen lässt, kostet Geld. Aber: „Entwicklungszusammenarbeit ist eine Notwendigkeit und eine Verantwortung, die Österreich übernehmen sollte“, meint Thomas Haunschmid.</p>
<h2>Als Experten gefragt</h2>
<p>Care selbst stellt sich dieser umfänglich. Obwohl längst nicht so bekannt wie Caritas oder Rotes Kreuz, rangiert Care Österreich bei der Umsetzung von Projekten an erster Stelle. Rund 17 Millionen Euro flossen 2010 in die Katastrophen- bzw. Entwicklungshilfe. Der Großteil sind EU-Gelder, 24 Prozent stammen aus Privatspenden. Weltweit agiert Care in 87 Projektländern. Gefragt ist auch die Fachmeinung von Care-Mitarbeitern. Bei den Vereinten Nationen etwa haben sie Beraterstatus. Ein Grund dafür ist nach Ansicht von Thomas Haunschmid die kirchliche und politische Unabhängigkeit, für die Care steht. Dass der Popmusik-Fan und Hobby-DJ bei Care berufliche Bodenhaftung fand, kommt nicht von ungefähr. „Mein Spezialgebiet als Journalist waren Geschichten aus schwierigen sozialen Milieus“, erzählt Thomas Haunschmid. Sogar auf seinen vielen Reisen hat er sich immer wieder mit Randgruppen beschäftigt. Auch beim Spenden zeigte er sich nie kleinlich, und ehrenamtliche Arbeit ist für ihn ebenfalls nichts Fremdes. Im Kosovo beispielsweise spielte er mit Gleichgesinnten Fußball für den Frieden. Ein Film entstand, aus dem wiederum Hilfe für die dortigen Menschen lukriert werden konnte.</p>
<h2>Wahrlich nachhaltig</h2>
<p>Schwerpunkt der momentanen Arbeit ist die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen in den Projektländern. Ein kühnes Vorhaben, das weiß auch &shy;Thomas Haunschmid. Denn die Männer müssen mitspielen. Ausgeprägte patriarchalische Strukturen aufzubrechen ist nicht eben einfach, doch jeder kleine Erfolg eine Motivation. Wie nachhaltig das Care-Konzept funktioniert, zeigte sich übrigens erst unlängst wieder. In Deutschland tauchte in einem Uralt-Care-Paket eine Schmalzdose auf. Die lebensmitteltechnische Überprüfung ergab, dass der Inhalt noch genießbar war. „Care nützt“, merkt Haunschmid schmunzelnd an.</p>
<h2>Zur Person</h2>
<p>Mag. Thomas Haunschmid<br />
Geboren: 3. April 1967 in Höchst<br />
Wohnort: Wien<br />
Familienstand: Lebensgefährtin, 3 Kinder<br />
Beruf: Kommunikationsmanager<br />
Hobbys: Reisen, Fußball, Popmusik</p>
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