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6. August 2012 16:20; Akt.: 6.08.2012 16:20

80-Jährigen aus misslicher Lage befreit

Mann (80) stürzte bei Gartenarbeiten in Bach. Mann (80) stürzte bei Gartenarbeiten in Bach. - © VOL.AT, Simon Vonbank
von Markus Sturn (VOL.AT) - Kennelbach – Am Montagnachmittag stürzte ein älterer Mann in den Werkskanal der Illwerke/VKW. Minutenlang klammerte er sich an die Sträucher am Kanalrand, ehe er von der Wasserrettung aus seiner misslichen Lage befreit wurde.

Der etwa 80-Jährige arbeitete gerade in seinem Garten, als er abrutschte und sich im Werkskanal der Illwerke/VKW wiederfand. Ein Autofahrer bemerkte den Mann, der sich an den Pflanzen am Uferrand festhielt, und verständigte die Polizei. Mit Hilfe der Wasserrettung gelangte er wieder an das rettende Ufer.   

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Ort: Weidachstraße 6, 6900, Bregenz
Mitarbeiter:
Umsatz:
Webseite: http://www.illwerke.at

Die Vorarlberger Illwerke AG ist ein österreichisches Energieunternehmen mit Sitz in Bregenz. Mehrheitseigentümer ist mit einem Aktienanteil von 95,5 % das Land Vorarlberg. Die Illwerke unterhalten im Montafon zehn Wasserkraftwerke, mit denen Spitzenlast-Energie für den nationalen und internationalen Strommarkt erzeugt wird. Wasser der Silvretta und umliegender Gebiete wird in einem weit verzweigten System aus Stollen, Rohren, Kanälen und Stauseen zu mehreren Speicherkraftwerken geleitet. Der dort erzeugte Strom wird in das europäische Stromverbundsystem eingespeist und großteils an die Energie Baden-Württemberg AG verkauft. Die sichtbarsten Komponenten des Wasserkraftsystems bilden die vier großen Stauseen: Um 1930 begannen die Illwerke den Bau des Vermuntstausees, später folgten noch der Silvrettastausee auf der Bielerhöhe (Fertigstellung 1951), der Lünersee (1959) und der Kopssee (1969). Bisher wurden verschieden Kraftwerke sowie kleinere Zwischenwerke erstellt: Vermuntwerk (1926 Baubeginn, 1930 Inbetriebnahme) Obervermuntwerk (1938 Baubeginn, 1943 provisorische Inbetriebnahme) Die Energiereserven (Wasserkraft) Österreichs waren für das Dritte Reich von großer Bedeutung. Die Machthaber trieben den Ausbau der Kraftwerke ab 1938, nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland, auch in Vorarlberg voran. Die Großbaustellen in der Silvretta beanspruchten eine beträchtliche Zahl an Arbeitern, so dass deutsche und heimische Baufirmen zusätzlich Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter auf den Baustellen beschäftigten. Silvretta-Stausee (1938 Baubeginn, 1943 erster Teilstau) Rodundwerk I mit Zwischenstufe Latschau (1938 Baubeginn, 1943–1952 stufenweise Inbetriebnahme) Latschauwerk (1938 Baubeginn, 1950 Inbetriebnahme) Lünerseewerk (1954 Baubeginn, 1958 Inbetriebnahme) Kopswerk I mit Rifawerk (1961 Baubeginn, 1969 Inbetriebnahme) Rodundwerk II (1976 Inbetriebnahme) Walgauwerk (1980 Baubeginn, 1985 Inbetriebnahme) Kopswerk II (2004 Baubeginn, 2009 Inbetriebnahme) weiterlesen »
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