3. Oktober 2010 07:13; Akt.: 3.10.2010 07:13

6000 Läufer gehen auf Rekordjagd

Heuer werden 6000 Teilnehmer erwartet. Heuer werden 6000 Teilnehmer erwartet. - © VN
Zum vierten Mal geht der Drei-Länder-Marathon am Bodensee über die ­Bühne. Neben dem Teilnehmerrekord soll heute auch der Streckenrekord ­fallen.

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Ab 11.11 Uhr kämpfen 6000 Läufer beim Drei-Länder-Marathon am Bodensee gegen die 42,195 Kilometer lange Strecke und ihren Körper. Mit dieser beachtlichen Zahl an Aktiven ist ein Rekord schon eingestellt - der Teilnehmerrekord. Der Streckenrekord soll beim zweitgrößten Marathon Österreichs noch folgen. Diesen hält mit einer Zeit von 2:15:59 Stunden aktuell der kenianische Vorjahressieger Samson Sparimuk. Realistische Chancen diesen Rekord zu verbessern, hat sein Landsmann Titus Kosgei, der 2009 Zweiter wurde und in diesem Jahr den Marathon in Regensburg gewinnen konnte.

Kultureller Austausch

Bei den ersten zwei Auflagen hat man in Bregenz bewusst auf Elite-Läufer verzichtet, weil es im Verhalten vieler Manager von derlei Sportlern Ungereimtheiten gibt. Letztes Jahr wurden die Veranstalter jedoch auf Läufer aufmerksam, die in soziale Projekte eingebunden sind und bei denen auch transparent ist, wohin die Preisgelder fließen. Zwei dieser Athleten sind die Kenianer Hillary Mutai und Noah Kigruto Chepngabit vom Team Run2Gether, auch sie haben Chancen den, Streckenrekord einzustellen. Betreut werden die beiden von Thomas Krejci aus Fürstenfeld. Der Verein veranstaltet auf der Turracher Höhe Laufwochen, bei denen Hobby-Sportler von kenianischen Spitzenläufern betreut werden. „Doch nicht nur die sportliche Komponente ist uns wichtig, viel Wert wird auch auf den kulturellen Austausch gelegt“, verrät Krejci. In Kenia hat der Verein ein Camp eröffnet, um den aktiven in diesem afrikanischen Land eine Unterkunft zu bieten. Zusätzlich wird auch Läufern aus Europa, die nach Kenia kommen, eine Übernachtungsmöglichkeit geboten. „Unser Verein ist ein gutes Beispiel dafür, dass beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren können“, erzählt der Steirer. Finanziert wird dies alles teilweise durch die Preisgelder der Athleten.


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