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550 Mio. Euro für Wiederaufbau auf St. Martin nach "Irma"

Die Aufräumarbeiten ziehen sich noch Monate hin
Die Aufräumarbeiten ziehen sich noch Monate hin ©APA (AFP)
Die Niederlande stellen 550 Millionen Euro für den Wiederaufbau auf der vom Hurrikan "Irma" verwüsteten Karibikinsel St. Martin zur Verfügung. Das teilte die Regierung am Freitag in Den Haag mit. St. Martin gehört teilweise zu Frankreich (Saint-Martin) und zu den Niederlanden (Sint-Maarten). Im September war die Insel schwer verwüstet worden.

Sint Maarten besteht aus dem südlichen Teil sowie einigen unbewohnten Nebeninseln. Um Korruption zu verhindern, stellte die niederländische Regierung Bedingungen. So soll eine unabhängige Instanz kontrollieren, ob das Geld tatsächlich für den Wiederaufbau genutzt wird. Auch sollten niederländische Soldaten die Grenzen strenger kontrollieren, forderte Den Haag. Nach dem Sturm hatte es massive Plünderungen gegeben.

67 Millionen Euro für die Inseln Saba und Sint Eustatius

Für den Wiederaufbau der niederländischen Inseln Saba und Sint Eustatius stellte die Regierung 67 Millionen Euro zur Verfügung. Sie waren von “Irma” weniger stark verwüstet worden.

(APA/dpa)

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