4,5 Millionen Euro für neue Produktion

Von Michael Gasser
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4,5 Millionen Euro für neue Produktion
(VN) Lauterach - i+R-Schertler investiert kräftig in neue Fenster- und Türenproduktion.

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Nach etwas weniger als 12 Monaten Bauzeit ist die neue Fenster- und Türenproduktion des Lauteracher Bauunternehmens i+R-Schertler fertiggestellt. In einer 3000 Quadratmeter großen Halle befindet sich eine der modernsten Anlagen zum Bau von hochwertigen Fenstern und Türen in Holz und Holz/Aluminium. Man sei am bisherigen Standort an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, so i+R-Abteilungsleiter Thorsten Hölzlsauer zu den VN.

Mit dem Neubau an der Bregenzerach hat das Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt. Man habe die Produktionskapazität um rund 30 Prozent erhöhen können, so Hölzlsauer weiter. Herzstück ist eine neue CNC-Anlage, mit der eine Vielzahl unterschiedlicher Fenster- und Türentypen hergestellt werden kann. Neu ist auch eine eigene Lackiererei, wo ein Roboter im Einsatz ist und für gleichbleibend gute Farbqualität sorgt. Die hauseigene Lackiererei bringe zudem große Zeitvorteile. „Die Durchlaufzeit hat sich von fünf bis acht Wochen nun auf drei bis fünf Wochen verkürzt“, so Hölzlsauer.

9 neue Mitarbeiter

Die neue Produktionsstätte hat positive Auswirkungen auf den Personalstand. So wurden durch die 4,5-Millionen-Euro-Investition neue Arbeitsplätze geschaffen. 41 Mitarbeiter, davon fünf Lehrlinge, finden in der neuen Fenster- und Türenproduktion eine Beschäftigung. Und die Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun. Hölzlsauer spricht von vollen Auftragsbüchern.

Schon 2010 sei ein sehr gutes Jahr gewesen. Trotz der Baumaßnahmen und eines Ausfalls von rund einem Monat habe man im Vergleich zu 2009 zulegen können. Für heuer sind Steigerungen im zweistelligen Bereich geplant. Rund die Hälfte der Aufträge kommen aus dem eigenen Haus, der Baufirma i+R-Schertler. Die restlichen von externen Kunden. Der Exportanteil liegt laut Hölzls­auer bei rund 15 Prozent.

Beim Volumen bildet die Fensterproduktion mit einem Anteil von 85 bis 90 Prozent klar den Schwerpunkt. So werden am neuen Standort jährlich zwischen 5000 und 8000 Fenster produziert, womit der Traditionsbetrieb, der seit über 50 Jahren Fenster und Türen herstellt, zu den größten im Land zählt. (VN)

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