Mehr Nachrichten aus Feldkirch
Akt.:

4000 Unterschriften für Ansu

Fatoumata Jallow und ihr Sohn Ansumana haben große Solidarität erfahren. Jetzt hoffen sie auf eine positive Entscheidung der Behörden. Fatoumata Jallow und ihr Sohn Ansumana haben große Solidarität erfahren. Jetzt hoffen sie auf eine positive Entscheidung der Behörden. - © VOL.AT/ Hartinger
von VN/Jörg Stadler - Feldkirch – Große Solidarität für Flüchtlingsfamilie aus Gambia – Hoffnung auf humanitäres Bleiberecht wächst.

 (19 Kommentare)

Korrektur melden

Das Schicksal des achtjährigen Ansumana und dessen Mutter hat eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Die bestens integrierte Familie soll, wie berichtet, drei Jahre nach ihrer Flucht aus Gambia in ihr Heimatland zurückgeschickt werden. Der FC Blau-Weiß Feldkirch hat binnen weniger Wochen rund 4000 Unterschriften gesammelt. Der Verein will erreichen, dass die Behörden einlenken und die Familie in Vorarlberg bleiben darf.

Anwalt zuversichtlich

„Die Aktion hat ja in sehr kleinem Rahmen begonnen. Dass wir am Ende so viel Unterstützung bekommen, hätten wir nie gedacht“, freut sich Marcel Obermoser, der Fußballtrainer von Ansumana und Mitinitiator der Unterschriftenaktion. Laut Obermoser haben sich nach Bekanntwerden des Falls zahlreiche Vereine von Bregenz bis Bludenz gemeldet und ihre Solidarität bekundet.

Die Petition wurde mittlerweile an den Rechtsberater der Familie übergeben. „Am Mittwoch werden wir bei der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch das humanitäre Bleiberecht für die Familie beantragen“, kündigt der Bregenzer Rechtsanwalt Stefan Harg auf VN-Nachfrage an. Er ist zuversichtlich, dass die Behörde positiv entscheiden wird. „Es liegt mittlerweile ein maßgeblich geänderter Sachverhalt gegenüber dem Asylverfahren vor. Die Familie ist bestens integriert, die Mutter hat entsprechende Deutschkenntnisse und eine Arbeitsstelle in Aussicht.“ Für die Entscheidung hat die Behörde sechs Monate Zeit. Auch eine Stellungnahme der Sicherheitsdirektion wird eingeholt, die laut Harg aber nicht bindend ist. Voraussetzung für das Bleiberecht sind Kriterien wie Integration, Ausbildung, Beschäftigung, Deutschkenntnisse und Familienanbindung. Auch muss die Selbsterhaltungsfähigkeit gewährleistet sein.

Unterstützung

Der ressortzuständige Landesrat Erich Schwärzler hat bereits seine Unterstützung signalisiert. Er werde sich „zu hundert Prozent“ dafür einsetzen, dass die Familie einen humanitären Aufenthaltstitel zugesprochen bekomme, sagte Schwärzler Mitte Juni in einem Gespräch mit den VN.

Werbung


Kommentare 19

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Sieben neue Tagesmütter und ein Tagesvater für den Bezirk Feldkirch
Nach vier Semestern Unterricht haben sieben Frauen und ein Mann aus dem Bezirk Feldkirch die Ausbildung zur Tagesmutter [...] mehr »
Feiern für den guten Zweck
Maturaprojekt „insomnia“ widmet sich Menschen mit Behinderung. mehr »
Familienprojekt schafft Raum für Selbstständigkeit
Die Fröhlich’s luden zum „Tag der offenen Tür“. Feldkirch. (etu) Vor über 100 Jahren errichtete Karl [...] mehr »
Ein zweiheimischer Liederabend
Toleranz im Gasthof „Löwen“ musikalisch ins Bewusstsein gerückt. Feldkirch. (etu) Die Stadt Feldkirch hat sich [...] mehr »
VEU Feldkirch neuer Tabellenführer
Das zweite Spiel des Wochenendes endete ebenfalls mit einem vollen Erfolg für die Lorenz Lift VEU Feldkirch. Mit 4:0 [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!