2.200 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Vor der libyschen Küste sind am Donnerstag circa 2.200 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, wurden die Flüchtlinge bei 22 Einsätzen in Sicherheit gebracht. Sie befanden sich an Bord von zwölf Schlauchbooten und von zehn kleinen Schiffen.

Die Rettungseinsätze erfolgten mit Schiffen der italienischen Küstenwache, der EU-Mission Eunavformed, sowie der Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, SOS Mediterranee und MOAS.

Circa 46.000 Flüchtlinge erreichten seit 2017 Italien, das sind 42 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. 2017 seien bisher 1.316 Menschen im Mittelmeer gestorben, geht aus offiziellen Angaben hervor.

(APA)

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