2.121 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Über 50.000 Flüchtlinge erreichten seit 2017 Italien
Über 50.000 Flüchtlinge erreichten seit 2017 Italien - © APA (AFP)
Vor der libyschen Küste sind seit Freitag 2.121 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie die italienische Küstenwache am Samstag mitteilte, wurden die Flüchtlinge bei 17 Einsätzen in Sicherheit gebracht. Sie befanden sich an Bord von Schlauchbooten und kleinen Schiffen. Bei einem Einsatz wurde auch eine Leiche geborgen.

Sieben Personen mussten dringend ins Spital eingeliefert werden. Zu ihnen zählte auch ein 45 Tage altes Baby. Die Rettungseinsätze, an denen sich Schiffe der italienischen Marine und Küstenwache, der EU-Mission Eunavformed, sowie der Hilfsorganisationen “Jugend Rettet” beteiligten, liefen die ganze Nacht lang. Am Donnerstag waren bereits 2.300 Bootsflüchtlinge bei 22 Einsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht worden.

Über 50.000 Flüchtlinge erreichten seit 2017 Italien, das sind 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016. 2017 seien bisher 1.316 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen, geht aus offiziellen Angaben hervor.

(APA)

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