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17-Jähriger tötete Großonkel - 10 Jahre Haft

Im Prozess am Salzburger Landesgericht gegen einen damals 17-jährigen Lehrling, der 2011 in Bischofshofen seinen Großonkel getötet und seinen Onkel schwer verletzt haben soll, sind am Freitagabend die Urteile gesprochen worden: Der Haupttäter erhielt zehn Jahre Haft, seine Komplizen müssen für vier bis acht Jahre in Haft. Die Urteile sind nicht rechtskräftig - der Staatsanwalt erbat Bedenkzeit.

Die Tat hatte sich am 12. September ereignet. Der damals noch 17-Jährige – er wurde nach dem Jugendstrafrecht schuldig gesprochen – hatte erfahren, dass der Onkel seine Mutter bedrängte, eine Beziehung mit ihm einzugehen. Dabei soll er die Frau auch bedroht haben. Daraufhin beschloss der Jugendliche laut Anklage, den Onkel zu töten. Es kam zu einem Treffen auf dem Verkaufsplatz eines Gebrauchtwagenhändlers, und dort stach der 17-Jährige auf seinen Onkel und dessen Vater ein. Die drei verurteilten Komplizen hatten die beiden Männer mit Fäusten, Tritten und einer Stahlrute attackiert. Sie waren erst kurz davor vom Jugendlichen dazu angeheuert worden. Zwei kannten ihre Opfer nicht einmal.

 

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