1547 Gäste waren nachts im Museum

Von Gemeindereporter Ferdl Tschabrun
Das 3,5 Meter lange Modell der Burg Alt-Ems im „Museum auf Zeit“ stieß auf großes Interesse.
Das 3,5 Meter lange Modell der Burg Alt-Ems im „Museum auf Zeit“ stieß auf großes Interesse. - © TF/
Die vier Hohenemser Museen waren in der langen Museumsnacht sehr gut besucht

Hohenems. Bei der 18. „Langen Nacht der Museen“ wurden österreichweit insgesamt 362.460 Besucher gezählt. Rund 21.900 Kunst- und Kulturinteressierte besuchten die 75 Museen, Kunsthäuser, Galerien und Kulturinstitutionen, die sich in Vorarlberg, Liechtenstein, der Schweiz und in Lindau an dieser Aktion beteiligten.

In Hohenems machten sich am vergangenen Samstagabend 1547 kleine und große Nachtschwärmer in der langen Museumsnacht ein Bild vom Jüdischen Museum, von Stoffels Säge-Mühle, vom Museum auf Zeit und vom Alte-Zeiten-Museum. Dort gewährte die Sonderausstellung „Das Leben um 1600“ einen Einblick in die Bereiche Alltagsleben, Herrschaft und Untertanen, Kriegshandwerk und Notzeiten mit der Pest zur Zeit der Erbauung des über 400 alten Hauses sowie in die in Hohenems zu Beginn des 17. Jahrhunderts auftretenden Hexenprozesse.

Bei fünf Führungen im einmaligen Mühlenmuseum Stoffels Säge-Mühle erfuhren die 203 Erwachsenen und 50 kleinen Besucher von Ing. Bernd Amann allerlei Wissenswertes über das Getreide und seine Verarbeitung, vom hochgiftigen Mutterkorn und von den vier Hauptprozessen der Mehlerzeugung. Anschließend wurde der Film „Vom Korn zum Brot“ vorgeführt, und zum Abschluss bekam jeder Besucher noch ein frisch gebackenes Brötchen.

Im kleinen Museum auf Zeit gaben Emmo Amann und Willi Nagelschmied 256 Gästen historische Einblicke in die alte Grafschaft, erläuterten die Porträts der wichtigsten Emser Ritter und Grafen, die ausgestellten Fundstücke aus der Burg Alt-Ems und deren 3,5 Meter langes Modell, für dessen Herstellung vier Mann 2100 Stunden aufwendeten.

Und schließlich nutzten 762 Besucher die letzte Möglichkeit, eine Kurzführung durch die sehr erfolgreiche Sonderausstellung „Die weibliche Seite Gottes“ zu erhalten. Jede halbe Stunde wurden auch Führungen durch die Dauerausstellung angeboten. Beim Kinderprogramm „Talismann. Talisfrau“ konnten die kleinen Museumsbesucher ihren persönlichen Glücksbringer aus Ton basteln und Schachteln zu deren Aufbewahrung falten. „Caviezel.Hammerl.Häfele“ waren für den musikalischen Teil der Langen Nacht im Jüdischen Museum zuständig. 

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