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14 Tote bei Selbstmordanschlag auf Moschee in Nigeria

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Nigeria sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Attentäter der Islamistengruppe Boko Haram sprengte sich am Mittwoch nach Angaben von Wachleuten kurz vor dem Morgengebet inmitten von Gläubigen in der Moschee von Gamboru in die Luft.

Die Moschee wurde demnach völlig zerstört. Nur der Muezzin habe den Anschlag überlebt. Es wurden weitere Opfer unter den Trümmern befürchtet.

Wachleute hatten nur eine Stunde zuvor mehrere Verdächtige am Stadtrand gesehen, von denen zwei geflüchtet seien. Ein weiterer aus der Gruppe habe vermutlich später den Anschlag verübt, sagte einer der Wachleute.

Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. In dem Konflikt wurden bereits mehr als 20.000 Menschen getötet und 2,6 Millionen in die Flucht getrieben. Immer wieder verüben die Extremisten blutige Anschläge und Überfälle auf Dörfer, Kirchen, Schulen, Sicherheitskräfte, Politiker und Behördenvertreter. Die Gruppe hat ihren Kampf inzwischen auf Grenzgebiete in Kamerun und im Tschad ausgeweitet. Gamboru liegt im Grenzgebiet zu Kamerun.

(APA/ag.)

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