120 Kilo „Krömli“ beim „Klôsomarkt

Von Gemeindereporter Edith Hämmerle
Akt.:
Klôsomarkt der Freiheitlichen Frauen mit Besuch vom Nikolaus in der Jahnturnhalle.
Klôsomarkt der Freiheitlichen Frauen mit Besuch vom Nikolaus in der Jahnturnhalle. - © edithhaemmerle
Alles rund um die Adventszeit fand regen Absatz für den guten Zweck.

Lustenau (EH) Die Jahnturnhalle verwandelte sich am vergangenen Donnerstag in einen „Klôso- und Chrischtkendli-Markt, der jedes Jahr von den Freiheitlichen Frauen veranstaltet wird. Beim „Krömlibacho“ stellten die Frauen einen Rekord auf. Von der heißbegehrten Weihnachtsbäckerei sind heuer 120 Kilo entstanden. „As siond halt die Beschtö wit und brauot“, lacht Melly Grabher als langjährige Obfrau und weiß: „nur wer gleich zu Beginn kommt, hat die Chance, welche zu bekommen.“ Einen Namen haben sich auch die „Klôso-Tröpfli“, eine flüssige Kreation von Heidi Fitz, gemacht. Neben weihnachtlichen Dekorationen fanden natürlich die Handarbeiten wieder viel Beachtung. Während des Jahres stricken, häkeln und sticken die Frauen viel Liebe in jedes Detail hinein, wovon manches Unikat als Geschenk unter dem Christbaum ein Plätzchen findet. „Das Frauen-Team macht es ehrenamtlich, für den guten Zweck“, hebt die Obfrau das Engagement hervor.

Für den guten Zweck

Auch der Erlös der Wirtschaft, mit den vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten, fließt in den Topf der guten Sache. Dieses Jahr wird ein schwerkrankes Kind einer Lustenauer Familie unterstützt. Wer sein Heim mit einem etwas anderen Christbaum schmücken wollte, hatte dazu Gelegenheit. Jedes Bäumchen, aus Schwemmholz gefertigt, unterstützt eine Augenoperation eines Kindes in der dritten Welt. Eine Aktion, die von Josef Hämmerle ins Leben gerufen wurde. Daneben stand die Gemütlichkeit der Besucher an den Tischen hoch im Kurs, während die Kleinen schon gespannt auf den Nikolaus warteten. Der kam auch bald mit einem gefüllten Korb, um jedes Kind zu beschenken. Der Mann mit weißem Bart kam heuer als Martin. Wobei nicht der Heilige aus der Legende gemeint ist, sondern jener, mit Nachnamen Fitz, der auch in der Gemeindestube ein- und ausgeht. So war Melly Grabher mit ihrem Team einmal mehr über eine gelungene und gutbesuchte Nikolausveranstaltung erfreut.

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