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1. Mohren Eisbock – G‘frorenes aus Bier

Eisbock frisch gezapt
Eisbock frisch gezapt ©Mohrenbrauerei
Dornbirn - Die Mohrenbrauerei Dornbirn nutzt die Kälteperiode in Vorarlberg und stellt eine besondere Starkbierspezialität her: den 1. Mohren Eisbock.


Minus 15 Grad und kälter. So lautete der Wetterbericht der vergangenen Wochen im Ländle. Die Brauer der Mohrenbrauerei nahmen die klirrende Kälte zum Anlass,  der Legende des „Eisbockes“ auf den Grund zu gehen.
Mit Beginn der Kältewelle wurde ein mit Bockbier gefülltes Fass in der Hoffnung, es möge wie einst bei der Erfindung des Eisbockes gefrieren, draußen gelagert.  Und siehe da, nach ein paar Tagen im Freien war das Bier am Rand des Fasses gefroren. Um größerer Mengen des köstlichen „G‘frorenen“ herzustellen, wurden rasch mehrere Fässer in die Kälte gerollt. Fazit: Die Legende lebt und ist mit einer Stammwürze von fast 21% und einem Alkoholgehalt von knapp 9% Vol. eine starke, sehr intensive Bierspezialität. Aus 100 Litern Mohren-Bockbier wurden zirka 55 Liter köstlicher Eisbock gewonnen

Süffig: g‘frorenes Mohren

Am Valentinstag trafen sich Bockbier-Kunden, Freunde und Mitarbeiter auf der Terrasse der Mohrenbrauerei, um beim 1. Eisbock-Anstich dabei zu sein. Um an die Köstlichkeit heranzukommen, musste wie in früheren Zeiten zuerst die dicke Eisschicht durchdrungen werden, wozu sich Mohren-Geschäftsführer Heinz Huber Braumeister Ralf Freitag als tatkräftigen Helfer holte. Zunächst wurden die Eisenringe des Fasses vorsichtig entfernt und danach der Eisbock durch ein in den Eismantel gebranntes Loch angezapft. Schließlich konnten Heinz Huber und dessen Brauer Ralf Freitag und Michael David mit den Gästen auf einen gelungenen Eisbock anstoßen.

Die Eisbock-Geschichte

Kurios ist die Entstehungsgeschichte des Eisbockes: Im oberfränkischen Kulmbach soll ein Brauergeselle nach des Tages harter Arbeit zu müde gewesen sein, die Bockbierfässer vom Hof in den Keller zu rollen. In der folgenden klaren Winternacht herrschte bitterer Frost und am nächsten Morgen war das Bier zu Eis erstarrt. Die Fässer waren geborsten. Doch in der Mitte jeder dieser “Eistonnen” hatte sich das Konzentrat des Bieres gesammelt und war dank seines hohen Alkoholgehaltes nicht gefroren. Der Brauer, wütend wegen des Verlustes seines Bieres, befahl dem Gesellen im Zorn, das Eis aufzuhacken und das “braune Zeug“ zur Strafe auszutrinken. Doch von Strafe konnte keine Rede sein. Im Innern des Eises hatte sich ein malzig-süßes, schweres, aber süffiges Bier gesammelt: Der Eisbock war erfunden! Ein Bier, das stärker war als alles andere, was man zuvor nach dem Reinheitsgebot brauen konnte.

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